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Dienstag, Juni 02, 2026

Vergessene Nazis - Naziști uitați



Vergessene Nazis - Naziști uitați

Aus dem Inhalt dieser Seite - Din cuprinsul acestei pagini 

 

Bruno (Hillebrandt) Skrehunetz (1898-1978)

Fritz Poppenberger (1904-1992)


Antisemitische Hetze in der Czernowitzer Deutschen Tagespost - Instigare antisemită în Czernowitzer Deutsche Tagespost

[3. November 1937. Der Fackelläufer von Burdujeni]

[
5. November 1937. Cato: Der Fackelläufer von Burdujeni – 2]

                                [17. Oktober 1937. Alfred Margul-Sperber: Oktoberfrühe]

                                [24. Oktober 1937. Alfred Margul-Sperber: Traumflucht]

[10. November 1937. Alfred Margul-Sperber: Zur Abwehr einer Anflegelung]


 

***

 

Bruno (Hillebrandt) Skrehunetz (1898-1978)

Fritz Poppenberger (1904-1992)

Fritz Poppenberger, Mitherausgeber und Schriftleiter der Czernowitzer Deutschen Tagespost, unterzeichnete viele seiner Beiträge mit dem Pseudonym „Cato“ (vgl. In der Sprache der Mörder, S. 120).



Czernowitzer Deutsche Tagespost. Allgemeine deutsche Volkszeitung - Tagblatt des Bukowiner Deutschtums, 14. Jg., Nr. 4128, 17. Dezember 1937.


#

Antisemitische Hetze in der Czernowitzer Deutschen Tagespost - Instigare antisemită în Czernowitzer Deutsche Tagespost

 

Die beiden Artikel (Der Fackelläufer von Burdujeni) sind im November 1937 in der Czernowitzer Deutschen Tagespost, dem zentralen Sprachrohr der nationalsozialistisch ausgerichteten Bewegung der Rumäniendeutschen in der Bukowina, erschienen. Unter dem Pseudonym „Cato“ (in Anlehnung an den Namen des römischen Geschichtsschreibers, bekannt auch unter dem Namen: Cato der Zensor) wurde hier gezielte antisemitische Denunziation betrieben.

Das Angriffsziel von „Cato“ ist Alfred Margul-Sperber (1898–1967), einer der bekanntesten deutschsprachigen jüdischen Dichter aus der Bukowina. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er unter anderem als Redakteur für das liberale Czernowitzer Morgenblatt. Später verdiente er seinen Lebensunterhalt zeitweise in einem Export-Schlachthaus im rumänischen Burdujeni – ein Umstand, den der Verfasser der Artikel hämisch ausschlachtet.

Sperber hatte tatsächlich den Nazidichtern Josef Weinheber, einem österreichischen Lyriker, und Ludwig Friedrich Barthel Gedichte gewidmet und versucht in literarischen Publikationen im nationalsozialistischen Deutschland zu publizieren. Aber auch in der von dem Antisemiten Heinrich Zillich in Kronstadt/Braşov herausgegebenen Zeitschrift Klingsor.

Die Tagespost deutet diese Widmungen als „Anbiederung“ und nutzt Barthels völkische Literaturansichten, um Sperber das Recht auf die deutsche Sprache abzusprechen.

Das im ersten Artikel abgedruckte Gedicht von Margul-Sperber ist eine hochgradig symbolische, düstere Vision und eine kritische Auseinandersetzung mit der Situation im Dritten Reich und der Inszenierung während der Olympiade von 1936. Die Olympiade thematisierte Sperber übrigens auch in seinem viel zitierten Gedicht: „Der Neger Jessy Owens erläuft den Olympiarekord“ (cf. Ins Leere gesprochen, S. 78. Der Text ist in einigen Gedichtbänden unter verschiedenen Namen publiziert worden. „Ein Neger bringt olympischen Lorbeer für die USA“, in: Sperber, Alfred-Margul: Ausgewählte Gedichte, hg. von Alfred Kittner und Dieter Schlesak, Literaturverlag, Bukarest 1968, 156-157.„Ein Neger erringt den Olympiarekor  für die USA“, in: Sperber, Alfred-Margul: Mit offenen Augen. Gedichte für die Jugend, Jugendverlag, Bukarest 1956, S. 132-133). 

In seinem „Fackelläufer“ (Ins Leere gesprochen, S. 76-77) setzt er die olympische Fackel als Metapher ein, um den Reichstagsbrand und Hitlers Kriegspläne sichtbar zu machen. Während das NS-Regime den Brandstifter Marinus van der Lubbe als kommunistischen Einzeltäter (oder Werkzeug) darstellte, deutet Sperbers Gedicht den Brand als ein unaufhaltsames, gespenstisches Verhängnis, das über Deutschland zieht – befohlen von einem „Unsichtbaren, dem man [...] stumm gehorchen muß“ (eine klare Anspielung auf Adolf Hitler und die NS-Führung als wahre Profiteure des Brandes).

Die Artikel verfolgen eine perfide Doppelstrategie, die typisch für die nationalsozialistische und antisemitische Presse jener Jahre war.

Dem jüdischen Dichter Alfred Margul-Sperber wird das Recht abgesprochen, sich in deutscher Sprache auszudrücken oder Teil der deutschen Literaturgeschichte zu sein (daher der Vergleich mit einem „Straßenköter“). 

Mit ähnlichen Argumenten wurden auch andere deutsch-jüdische Autoren beschuldigt, die deutsche Sprache missbraucht zu haben, um das deutsche Volk anzugreifen. Gleichzeitig wurde ihnen vorgehalten, sie seien außerstande, die geistige Dimension des Deutschtums zu begreifen. Ein beliebtes Ziel solcher anti-semitischer Vorwürfe war vor allem Heinrich Heine (cf. Gemeinsame Front auch im Geistigen; Bernhard Capesius: Deutsch-rumänische Verständigung durch die Dichtung von heute, 1938 und 1940). 

Die Artikel von „Cato“ verweisen explizit darauf, dass Sperber noch in deutschen Standardwerken (Kürschners Deutscher Literatur-Kalender) und Anthologien geführt wird. Der Satz, dass es „Sache zuständiger Stellen im Reiche sein [wird], diese Maskeraden aufzuklären“, ist ein direkter Aufruf an die Reichsschrifttumskammer in Berlin, Margul-Sperber im Deutschen Reich auf die „schwarze Liste“ zu setzen.

Margul-Sperber reagiert mit einem polemischen Gegenangriff im Czernowitzer Morgenblatt, in dem er  „Cato“ als notorischen Alkoholiker  und Lügner beschreibt. 

 

În noiembrie 1937, publicația pro-nazistă a minorităţii germane din Bucovina, Czernowitzer Deutsche Tagespost, a lansat un atac antisemit împotriva scriitorului germano-evreu, Alfred Margul-Sperber. Articolele au fost semnate cu pseudonimul „Cato”. Autorul a exploatat situația profesională a lui Sperber și a folosit teorii rasiste şi antisemite pentru a-i contesta dreptul de a folosi limba germană, cerînd intervenția autorităţilor naziste din Berlin pentru a-i interzice orice acces la publicaţii literare.

Pe data de 10 noiembrie 1937 Margul-Sperber reacţionează şi publică un răspuns polemic în ziarul Czernowitzer Morgenblatt în care îl descrie pe „Cato“ (alias Fritz Poppenberger, redactorul principal al ziarului Czernowitzer Deutsche Tagespost) în culori stridente ca alcoolic iresponsabil şi mincinos.

În articolul său, Alfred Margul-Sperber respinge, așijderea, toate calomniile și acuzația de plagiat aduse de Poppenberger.

Wiesner, Herbert / Wichner, Ernest (Hrsg.): In der Sprache der Mörder. Eine Literatur aus Czernowitz, Bukowina, Literaturhaus Berlin 1993


Sperber, Alfred-Margul: Ins Leere gesprochen. Ausgewählte Gedichte. 1914-1966. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Motzan, Rimbaud, Aachen 2002
Hausleitner, Mariana: Bukowina. Eine europäische Vielvölkerregion. Herausgegeben vom Deutschen Kulturforum östliches Europa. Potsdamer Bibliothek östliches Europa – Geschichte, Potsdam 2026




 [3. November 1937. Der Fackelläufer von Burdujeni]

Der Fackelläufer von Burdujeni

„Der Rausch der hohen Feste muß verwehn,
doch ob den Glanz auch ganz Vergessen bleiche,
in fernster Zeit noch wird ein Raunen gehn
vom Läufer durch die Nacht der sieben Reiche.

Der Greis in späten Tagen noch erzählt
den Enkeln, die am Ofen schauernd lauschen,
wie er dem Wanderer, der den Weg verfehlt,
vorübersauste wie ein Sturmeslauschen:

Nicht Jener, der die Opferflamme trug
vom griechischen Altar zum fernen Norden
ein Läufer ohne Kopf, ein bleicher Spuk
der Nacht, gespenstisch aus dem Nichts geworden!

Sein Lauf ging unaufhaltsam durch das Land,
der blutige Stumpf auf seinem Nacken glühte
noch röter durch das Dunkel, als der Brand
der Fackel, die in seiner Hand versprühte.

Und wo er weilte, barst die Flamme schon:
die Bauern, die aus ihren Hütten traten,
sahn starr vor Schrecken rings die Wälder lohn,
und wie ein breites Flammenmeer die Saaten.

Weit hinter ihm wies riesig in das Land
durch schwarze Nacht den Weg, den er genommen,
ein weißes Schwehlen wie ein Schlangenband,
doch endlich schien er an ein Ziel gekommen.

Er stand im Dunkel einer großen Stadt,
die wie ein Tier im Schlaf sich keuchend regte,
und vor ihm lag das Haus, in dem der Rat
der Männer jenes Lands zu tagen pflegte.

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Bei späten Enkeln wird die Sage gehn,
wie er dort stand, im ersten Schein der Frühe,
der Läufer ohne Kopf, ein Graun zu sehn,
Und starr die Fackell hob, und sie mit Mühe

- wie einer, den ein schwerer Auftrag zwang -
in jenes Hauses Halle warf, und harrte,
bis sieghaft eine Riesenflamme sprang
aus dem Gebälk und in den Himmel starrte.

Und daß er dann den Arm erhob zum Gruß
an einen Unsichtbaren, dem man immer,
selbst in der Ferne, stumm gehorchen muß
und wie ein Rauch zerging im Morgenschimmer.“

Dieses Gedicht veröffentlichte Herr Alfred Margul-Sperber, gew. Redakteur des hiesigen jüdischen (und selbstverständlich deutschfeindlichen) „Morgenblattes“, dzt. Angestellter des Schlachthauses Burdujeni, in der Nr. 340 des hiesigen jüdischen Greuelhetzblattes „Tagblatt“ vom 27. September 1936 unter der Überschrift „Der Fackelläufer“. Anregung zu seinem Hetzgedicht gaben ihm, wie leicht zu erkennen, die Berliner Olympiade, der Reichstagsbrand, der verbrecherische Brandstifter van der Lubbe und sein Haß gegen das heutige Deutsche Reich. Das alles bleibt ihm unbenommen, möge er sich im Geiste und im Worte zu einem Verbrecher wie van der Lubbe bekennen, wenn es Herrn Alfred Margul-Sperber zu ihm zieht.

Nun hindert Herrn Sperber andererseits sein Haß nicht daran, sich dessen zu rühmen, daß seine Dichtungen im Nazibarbarenland Anerkennung fänden, und er versteht es auch in glänzender, geschickter Tarnung, mal anders zu sein und anders zu dichten, nur um in Zeitschriften des Dritten Reiches Eingang zu finden und dort gedruckt zu werden. So finden wir seinen Namen in dem kürzlich erschienenen „Kürschners Deutschenliteratur-Kalender 1937/38“ verzeichnet, der angeblich bereits judenrein sein soll und am allerwenigsten Greuelhetzern wie einem Margul-Sperber offenstehen dürfte. Aber der vielseitige Herr Sperber bringt noch mehr zustande. So finden wir einige Gedichte von ihm in einer Sammlung „junger deutscher Dichtung jenseits der Grenzen“, veröffentlicht im Septemberheft 1935 der in Hamburg erscheinenden Schriftenreihe „Das Gedicht“, Blätter für deutsche Dichtung. (Es wird auch Sache zuständiger Stellen im Reiche sein, diese Maskeraden aufzuklären und dafür zu sorgen, daß der Wiederholung solcher empörender Betrügereien ein Riegel vorgeschoben werde.)

Liest man Sperbers Gedicht „Der Fackelläufer“, so könnte man unter Berücksichtigung der Umwelt, in der er seinen Beruf im Schweineschlachthaus von Burdujeni ausüben muß, vielleicht noch annehmen, er sei beim Dichten von einem Schweineblutrausch erfaßt worden. Aber derselbe Herr Sperber kann seinen Lubbeschen fackelläuferischen Blutrausch auch ablegen und mit kühler Berechnung etwa ein Gedicht „Traumflucht“ („Tagblatt“ vom 24. Oktober 1937) einem Ludwig Friedrich Barthel widmen, oder ein anderes Gedicht „Oktoberfrühe “ („Tagblatt“ vom 17. Oktober 1937) dem Dichter Josef Weinheber als Widmung versetzen. Diese Anbiederung trägt dann schon einmal ihre Früchte, mag sie Herr Sperber denken. „Der Fackelläufer“ ist gut für Burdujeni, er ist gut für Cernăuți und die Juden in der ganzen Bucovina. Eine Widmung für Barthel und Josef Weinheber zeitigt aber in „Kürschners Deutschen Literatur-Kalender“ und in Sammlungen „junger deutscher Dichter jenseits der Grenzen“ im Dritten Reich Erfolge!

Josef Weinheber, erst im Vorjahr mit dem Münchener Mozartpreis ausgezeichnet, ist einer der nationalsten deutschen Dichter der Gegenwart und der denkbar stärkste Gegenpol des ihn besingenden Margul-Sperber. Er steht im Lager jener, die Sperber durch seinen kopflosen Fackelläufer verbrennen lassen will. Dasselbe gilt noch mehr für Ludwig Friedrich Barthel (nicht zu verwechseln mit dem Literaturhistoriker Adolf Bartels), der auch in seinem geistigen Schaffen ein verschworener Vorkämpfer des Nationalsozialismus ist. Das alles schützt sie aber nicht davor, von einem Margul-Sperber angedichtet zu werden. Großzügig setzt er sich über seinen Fackelläufer hinweg und dichtet - „Kürschners Literaturkalender“ usw. vor Augen - für Weinheber und Barthlel drauflos. (Dazu kann man nur sagen, daß die Säule aus edlem Marmor vor dem Portal eines vornehmen Hauses auch nichts dagegen tun kann, wenn vorbeilaufende Straßenköter vor ihr ein Bein heben...)

Solchen Edelknaben der Feder wie Sperber, für die sein blutiger Fackelläufer ohne Kopf fürwahr ein Symbol ist, gibt der von Margul- Sperber angedichtete Barthel selbst eine den Nagel auf den Kopf treffende Antwort. Wir führen aus einem Beitrag Ludwig Friedrich Barthels „Der Dichter in seiner Zeit“ im Almanach des Verlags Eugen Diederichs für das Jahr 1936 an:

„Bemüht, ein Ewiges zu offenbaren, ist er (der Dichter; Anm. d. Tgp.) durch das Mittel des Wortes an seine Zeit, an sein Volk ... gebunden.“

„Hölderlin wird keinem Franzosen - er deutsche sich denn ein und das hieße nicht nur unsere Sprache erlernen — aufrichtig nahekommen, wie es nur einen Faust gibt, den deutschen.“

„Der Dichter aber muß es von vornherein wissen, daß er als Deutscher allein unter Deutschen, als Grieche allein unter Griechen seine legitime Heimat haben kann, und diese Schicksalsverflochtenheit treibt ihn vollends hinein in das Erlebnis und in die Wirklichkeit seines Volkes.“

„Man will nicht Dichter seiner Zeit, seines Staates und seines Volkes werden, sondern man ist und wird das durch das Geblüt und Erlebnis, wie etwa Geblüt und Erlebnis den Dichter der Landschaft oder der Liebe bestimmen.“

„Wir leben nun einmal in einer kämpferischen Anspannung und nicht in einem Zustand seligen Besitzes. Unsere Freiheit atmet darum knapp. Sie wird um so natürlicher und gelassener atmen, je weiter die innere Durchbildung des neuen Staates voranschreitet und je eher das in einen Willen und eine Meinung zusammengeschworene Deutschland sich jeder fremden Bedrohung Herr weiß.“

„Es wird aber der Dichter unserer Zeit durch nichts so sehr aufgerufen, wie Durch den neuen Willen zum Ewigen, wie ihn der Staat und die Bewegung dartun und wie ihn der Führer gerade auch dem künstlerischen Gestalten des Dritten Reiches zur Richtschnur gibt.“     

*

Wir denken, daß, diese Ohrfeigen für Herrn Sperber genügen. Sie sind umso wirksamer und er muß sie umso mehr schweigend hinnehmen, als sie ihm von einem Mann versetzt werden, dem er selbst verehrungsvoll ein Gedicht widmete. (Ein zweiter Aufsatz folgt.)

Czernowitzer Deutsche Tagespost, 14. Jg., Nr. 4090, 3. November 1937, S. 2.

+++

[5. November 1937. Cato: Der Fackelläufer von Burdujeni – 2]

Der Fackelläufer von Burdujeni

2.

Herr Margul-Sperber und seinesgleichen — es gibt nämlich noch verschiedene „Sperbers“ in der Bucovina - mögen wirklich begabte Dichter sein oder nicht: das wollen wir nicht untersuchen und es ist uns gleichgültig. Wogegen wir uns wenden, ist das Streben dieser Leute, einerseits das heutige Deutschland und das Deutschtum zu besudeln und sich andererseits demselben Deutschland und dem deutschen Volke aufzudrängen, wie gewisse Tierchen dem im Bette schlummernden Menschen. Wogegen wir uns wenden, ist die Überheblichkeit, mit der diese dichtenden Zeitgenossen sich dabei gegenseitig beweihräuchern, ohne die Wahrheit des alten Sprichwortes zu beachten, das da sagt, daß eigenes Lob stinkt.

Wenn man die in unserer Stadt erscheinenden jüdischen Blätter einige Zeit regelmäßig und aufmerksam verfolgt, wird man draufkommen, nach welchem System diese dichtenden, Fackelläufer „ohne Kopf“ arbeiten. Da veröffentlicht der Dichter A einen Artikel, in dem er die Dichtkunst seines dichtenden Geistesgenossen B preist. Eine Woche später erhält man einen Artikel des Dichters B vorgesetzt, der ein Loblied auf das dichterische Schaffen des Herrn C beinhaltet. Und wieder nach einigen Tagen schließt der Dichter C den Reigen, indem er dem Zeitungsleser Lob und Preis für die Gedichte des Dichtens A darbietet. Der naive und kritiklose Zeitungsleser, d. h. die große Masse, führt sich diese Lobgesänge zu Gemüte und schwört darauf, denn es sind ja Dichter, also geaichte Kenner, die dem oder jenem Kollegen solche Urteile spenden. Daß dieses Lob unter Lobenden und Gelobten im Kreise herumwandert und auf diese Weise eine Art Rückversicherung in der Familie darstellt, entgeht dem kritiklosen Zeitungsleser.

Genau so arbeiteten auch die aus östlichen, kaftangesegneten Gefilden in das Deutsche Reich zugewanderten Dichter, Schriftsteller und Journalisten im Nachkriegsdeutschland im großen Maßstabe, so machten sie sich gegenseitig groß und so ließen sie nur ihresgleichen aufkommen, das hochbegabte, bodenständige deutsche Schrifttum durch Totschweigen unterdrückend. Dieses System des Lobens im Kreise, das an eine sich in den eigenen Schwanz beißende Schlange (Symbol der Freimaurerei!) erinnert, hatte im Nachkriegsdeutschland zur Folge, daß dem deutschen Volke eine ihm völlig wesensfremde, nicht bodenständige „Dichtkunst“ aufgezwungen wurde, die unwesentlich zur moralischen Zersetzung und politischen Verknechtung der Nation beitrug.

Im Reiche sind dem Judentum heute solche Methoden Gott sei Dank verschlossen. Mit echt orientalischer Findigkeit werden sie dafür von dichtenden Juden im Ausland angewandt; um aber auch im Reiche gedruckt und gelesen zu werden, wandte man sich — wie Herr Margul-Sperber — dem System der sogenannten „Mastdarmtouristik“ zu. In dem vorigen Artikel (siehe „D. Tgp.“ Nr. 4090 vom 3. d. M.) wurde gezeigt, wie dies gemacht wird: einmal veröffentlicht man ein Gedicht „Der Fackelläufer“, in dem man das ganze Dritte Reich in Brand setzt. Einige Zeit später veröffentlicht man im selben Blatt Gedichte, die man speichelleckerisch deutschen Dichtern widmet, die durch und durch Nationalsozialisten sind. Fürwahr, eine Rekordleistung an Rückgratlosigkeit und „Mastdarmtouristik“, die Herr Margul-Sperber zustandegebracht hat.

Daß diese Dichter auch andere Leistungen vollbringen können; daß man beispielsweise in ihren Gedichten Worte wie „Aufbruch“ und andere Ausdrücke nationalsozialistischer Prägung findet; daß Margul-Sperber z. B. unlängst ein Gedicht veröffentlichte, das einem vor langen Jahren von Max Dauthendey geschriebenen Gedicht, na, sagen wir sehr stark nachempfunden ist und dieselbe Überschrift („Die schwarze Sonne“) wie dieses hat — über all das und ähnliche Kleinigkeiten sei hier ohne Kleinlichkeit hinweggegangen. Interessanter ist die Frage, was der letzte Sinn der Betätigung einer solchen Gesinnung in der Dichtkunst ist. Ist es nur Eitelkeit, ist es Geltungsdrang? Vielleicht gibt darauf ein Artikel Antwort, der unlängst — sonderbarer Zufall! — ausgerechnet neben einer Gedichtübertragung Sperbers in einem hiesigen jüdischen Blatt zu lesen war,

In diesem Artikel wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, „daß der Nationalsozialismus doch noch eine weniger radikale Lösung des anscheinend unlösbaren Problems finden würde, denn eine Mischung mit jüdischem Blut könnte außerordentlich wertvoll sein“. Also darum geht es letzten Endes! Man erhält Fußtritte — und will dennoch „mischen“. Man will in beispielloser Überheblichkeit ein Volk beglücken, das von diesem Glück nichts wissen will und es Gott sei Dank abgeschüttelt hat. Warum diese beharrliche Aufdringlichkeit, wie sie bei keinem anderen Volke zu finden ist? Findet man beispielsweise Deutsche, die unbedingt dem jüdischen Volke in Palästina ihre Geistesprodukte in hebräischer Sprache aufdrängen wollen? Oder kann man sich Polen vorstellen, die unbedingt das deutsche Geistesleben bereichern, oder Ungarn, die das rumänische Volk und das rumänische Schrifttum mit rumänisch geschriebenen Gedichten beglücken wollen? Gewiß nicht. Diese Sucht des Beglückens und des „Mischens“ findet man nur bei einem Volke der Welt, und alle Völker empfinden sie immer mehr als freches Aufdrängen ungebetener Gäste und Schmarotzer. Uns so ist es auch zu verstehen, daß die Abwehr, fälschlich auch „Antisemitismus” genannt, immer stärker wird, so wie man sich gegen eine zunehmende Warzenplage nur durch Anwendung größerer Mengen immer schärferen Insektenpulvers wehren kann.

Cato

Czernowitzer Deutsche Tagespost, 14. Jg., Nr. 4092, 5. November 1937, S. 4.


#

[17. Oktober 1937. Alfred Margul-Sperber: Oktoberfrühe]


Oktoberfrühe

Alfred Margul-Sperber


                    für Josef Weinheber


Tritt aus dem gärenden Wald,
trinke das duftende Licht!
Purpurne Röte umstrahlt
flackernd dir Stirn und Gesicht.


Siehe, im Osten entfacht
feurige Meiler der Tag,
Wolken am Rande der Nacht
glühn wie die Rosen im Hag.


Schon sind die Wölbungen hell
wie ein erleuchtetes Tor;
aber aus innerstem Quell
dunkelt noch Frühlicht empor.


Wie einst am Morgen der Welt
leer und zum erstenmal schön,
atmet im Herbstschlaf das Feld
goldenen Rauch zu den Höhn.


Selig in Flammen getränkt
steht der entblätterte Wald:
der sich so edel verschenkt,
bleibt als die reine Gestalt.


Schlinge das bronzene Laub
reich dir um Schläfen und Haar!
Eh' es verweht in den Staub,
keltre das alternde Jahr!

Tagblatt, 3. Jg., Nr. 656, 17. Oktober 1937, S. 3.


[24. Oktober 1937. Alfred Margul-Sperber: Traumflucht]

Traumflucht

Alfred Margul-Sperber

                    für Ludwig Friedrich Barthel

Ich fühlte mich wieder im Winde – im Winde, und nicht mehr im Leide,
ich hing als ein funkelnder Tropfen vor Tag an den Blättern der Weide.

Wie uferlos weh war der Abschied von allem, was lange mich quälte,
wie schwer ich mich nur und wie zögernd aus allem Vergangenen schälte!

Nun kühlte mich sanft das Vergessen, nun war mir so leicht und so leise,
ich wiegte mich zärtlich im Aufbruch zu einer unendlichen Reise.

Ich spürte das Duften der Heimkehr, ich konnte die leuchtenden Auen
und Wälder von ferne im Schimmer der Morgenröte erschauen.

Ich war durch alle die Jahre so weit in die Irre gegangen –
noch wollte ein letztes Erinnern nach mir aus der Dunkelheit langen.

Da ahnt' ich das Nahen der Sonne, und bebend, als ob ich entflöhe,
zerfloß ich beim Flammen des Aufgangs als schimmernder Rauch in die Höhe.


Tagblatt, 3. Jg., Nr. 662, 24. Oktober 1937, S. 3.

#

[10. November 1937. Alfred Margul-Sperber: Zur Abwehr einer Anflegelung]

 

Zur Abwehr einer Anflegelung

Alfred Margul-Sperber

In der „Tagespost“ vom 3. und 5. November also in zwei Folgen, veröffentlicht Cato einen Angriff gegen mich, der das Ungeheuerlichste, Beispielloseste und Schäbigste an perfider Ehreabschneiderei, verleumderischen Fälschungen und lügnerischen Unterstellungen vorstellt, das mir je unter die Augen gekommen ist. Mit der Gesinnungslosigkeit der angewendeten Methode hält der ordinäre Tonfall gleichen Schritt. Es ist der Tonfall des Wirtshauses, wenn alle Hemmungen gelöst sind und der Radau beginnt. Cato vergleicht mich mit einem beinehebenden Straßenköter, nennt meine Veröffentlichung von Gedichten in einer deutschen Zeitschrift „empörende Betrügereien“ und zeiht mich der „Rückgratlosigkeit und Mastdarmtouristik“. Man wird in der Folge sehen, weshalb. Also Cato heißt der Kavalier, diese nicht nur als Charakterbild, sondern auch in späten Nachtstunden leiblich schwankende Gestalt, die sich solches gegen mich leistet! Wer anders könnte es sein? Wem sonst käme der Einfall, ich hätte ein Gedicht im „Schweineblutrausch“ geschrieben, als einem, der wähnt, Gedichte würden, ebenso wie seine Zeitungsartikel, vornehmlich im Rausch geschrieben? Wem anders stünde der Vergleich mit einem beinehebenden Straßenköter so fix zu Gebote, als einem, der, an und für sich Träger eines in der Regel nur als Hundenamen verwendeten Pseudonyms, sich einmal in aller Öffentlichkeit, in einem menschenerfüllten Saale, in der durch jenen Vergleich angedeuteten Verrichtung gefallen hat, wobei er nicht einmal das Bein zu heben brauchte? Cato hat nun, ein für alle Male, die Schonung verwirkt, die ich ihm, ganz unverständlicher Weise, seit Jahren angedeihen lasse. Er ist von mir unlängst auf das nachdrücklichste verwarnt worden, sich ja nicht wieder an meinem Privatleben zu vergreifen. Habeat sibi!

Cato ist nicht nur in seinem publizistischen Leben ein rüder Polemiker. In Cernăuți erfreut er sich des Leumunds, in besonders angeregter Stimmung lebhaft mit Flaschen und Bierkrügeln um sich zu werfen. Nun gehört das allerdings zu den Dingen seiner privaten Lebenshaltung. Aber ein Trinker ist solange Privatmensch, als er nicht gemeingefährlich wird. Ist er das einmal, dann wird seine Leidenschaft unfehlbar Gegenstand des öffentlichen Interesses. Insbesondere bei einem Manne, der durch seine publizistische Tätigkeit Einfluß auf die Gestaltung des öffentlichen Lebens nimmt, hat die Öffentlichkeit ein Recht zu wissen, ob er nüchtern ist, wenn er die Feder in die Hand nimmt. Denn das Unheil, das ein benebeltes Gehirn stiften kann, wenn es sich in Druckerschwärze umsetzt, läßt alle Möglichkeiten eines gewöhnlichen alkoholischen Exzesses weit hinter sich. Wenn in einem Blatte, dessen Schriftleiter im Rufe des Gewohnheitstrinkers steht, unausgesetzt, hemmungs- und skrupellos mit den niedrigsten Mitteln gegen eine andere Nation gehetzt wird, dann muß man sich schon fragen, ob ein solches Blatt nicht gerade diese seine spezifische „Richtung“ den schädlichen Auswirkungen des Alkohols verdankt. Ich bin hier bei einem Punkte angelangt, wo ich den mehr oder minder wichtigen persönlichen Anlaß, der zu meinen Betrachtungen geführt hat, weit hinter mir lassen muß. Es ist eine Frage von brennendstem öffentlichen Interesse, die ich da anschneide. Das Pressegesetz bietet leider keine Handhabe gegen einen solchen publizistischen Uebelstand. Es schreibt zwar neuestens vor, daß Hauptschriftleiter akademisch gebildet sein müssen, aber es sieht nirgends die Unvereinbarkeit von geistigen Getränken und geistigen Berufen, wie der Journalismus einer ist, vor. —

Im Schenkenzwielicht also, in einer alkoholdunstgeschwängerten Atmosphäre, ist über mich von Cato ein „literarisches Gericht“ gehalten worden. Es sieht auch ganz darnach aus: die gegen mich ins Treffen geführten Argumente sind Rülpse, die Anwürfe Stänkereien. Wer kann unter solchen Umständen erwarten, daß ich mich ernsthaft mit den Details, die er vorbringt, befassen werde? Wer was über mich lügt, glaubt ihm ohnehin kein Mensch. Wer wird die hirnrissige Logik seiner Beweisführung ernstnehmen, die da faselt, oder besser gesagt: fuselt, ich hätte im Oktober 1937 zwei deutschen Dichtern Gedichte gewidmet, um im September 1936 in einer deutschen Zeitschrift gedruckt zu werden? Er hat die Stirn, ein Gedicht von mir, in welchem die Gestalt des von einem deutschen Reichsgerichte wegen kommunistischer Brandstiftung abgeurteilten und hingerichteten Van der Lubbe als zeitloses Symbol des mordbrennerischen Amoklaufs einer irren Welt gespenstisch beschworen wird, abzudrucken und hinterdrein zu behaupten, es sei ein „Hetzgedicht“, inspiriert von „Haß gegen das heutige Deutsche Reich“. Wer glaubt ihm das, wenn er das Gedicht gelesen hat? Das Gleiche ließe sich ebensogut von Schillers „Kampf mit dem Drachen“ behaupten! Wer kann das Lachen unterdrücken bei seiner Behauptung, ich bekennte mich zu zeitgenössischen deutschen nationalen Dichtern ausgerechnet in Cernăuțier jüdischen Zeitungen — die Cato als Greuelhetzblätter bezeichnet — zu dem Zwecke, um mich bei diesen nationalen Dichtern Liebkind zu machen! Wer wird es erst darauf ankommen lassen, daß er seine Lüge, ich habe ein Gedicht von Max Dauthendey „na, sagen wir: sehr stark nachempfunden“, unter Beweis stelle, und nicht sofort vermuten, daß er mein Gedicht doppelt gesehen hat? Wer weiß nicht, daß das Wort „Aufbruch“, dessen Verwendung Cato den Juden verwehren will, weil es nach ihm ein „Ausdruck nationalsozialistischer Prägung“ sein soll, in seiner heutigen Bedeutung schon 1914 von dem Adolf Bartels zufolge jüdischen, in Frankreich gefallenen Dichter Ernst Stadler als Buchtitel verwendet worden ist? Wer liest Catos Quasselei von der „Mischung“, mit der er mich, es ist gar nicht abzusehen, warum, in Zusammenhang bringt, ohne sofort zwangsläufig zu denken, daß ihm dabei verschwommen ein Cocktail vorgeschwebt haben muß? Aber wer bringt es überhaupt zustande, diese denkwürdigen zwei Catoartikel gegen mich ganz zu Ende zu lesen, ohne daß ihm dabei übel wird?

Denn, um es geradeheraus zu sagen: sie riechen nicht überall nach Alkohol, es ist manchmal auch der säuerliche Geruch des Katzenjammers zu spüren, in dem Cato, aus irgend einem dumpfen Grollen der Verärgerung über mich, die Inspiration zu seinem Husarenritt gekommen sein dürfte. Wenn er meine Antwort liest, und nicht gerade einen Rausch hat, wird er sich fein bescheiden und in Zukunft [hüten], mit mir wieder anzubinden. Denn das nächste Mal würde es viel schlimmer kommen. Hat er aber einen sitzen und es ist gerade ein Bierkrügel in seiner greifbaren Nähe, dann wird halt ein Unschuldiger daran glauben müssen.

Einen Unfug muß er aber sofort abstellen: sich weiterhin Cato zu nennen. Das geht schon darum nicht, weil jener Cato Censorius bekanntlich ein sehr sittenstrenger Mann gewesen ist. Wenn ihm aber dieses Pseudonym durch den jahrelangen Gebrauch so sehr ans Herz gewachsen ist, daß er sich davon nicht zu trennen vermag, dann soll er sich wenigstens, zur „reinlichen Scheidung“ von seinem römischen Namensvetter, von Stund' an: Cato Schikorius nennen.

Czernowitzer Morgenblatt, 20. Jg., Nr. 5737, 10. November 1937, S. 5.







+++ Top +++

 



Erstellt: 2. 6. 2026 - Aktualisiert: 15. 6. 2026, 10:55 h







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Mittwoch, Juni 25, 2025

Kriegsverbrecher - criminali de război



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Siehe laufende Zahl 11 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 11 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

1. September 1943. Hans Hartl: Vier Jahre Krieg / 1 septembrie 1943Hans Hartl: Patru ani de război
Siehe laufende Zahl 20 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 20 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

11. April 1941. Otto Ließ: Der Osten im Aufbau / 11 aprilie 1941.  Otto Ließ: Estul în reconstrucție 

18. August 1943. Otto Liess: Der Südosten und Europas Einheit /  18 august 1943. Sud-estul și unitatea Europei

4.  November 1944. Otto Ließ: Artur Phleps gefallen / 4 noiembrie 1944. Otto Ließ: Artur Phleps a căzut

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Siehe laufende Zahl 10 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 10 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

25. Dezember 1941. Josef Gaßner: Deutsche Weihnacht / 25 decembrie 1941. Josef Gaßner: Crăciun german

27. Juni 1952. Heinrich Simonis: Schwäbische Bazillenträger in Österreich. Beller - Gassner - Frauenhoffer

10 noiembrie 1944. Cum au fost ucişi românii din Banat de către şvabi şi nemţi

8 decembrie 1944.  Romii cer un tratament egal cu ceilalţi locuitori ai ţării

1 aprilie 1946.  Dela Tribunalul Poporului. Persoane invitate a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Cluj

1946. Tabel cu persoanele care urmează să fie judecate de Tribunalul Poporului din Cluj / Liste der vom Klausenburger Volksgerichtshof als Kriegverbrecher beschuldigter Personen 

Sentinţa din 15 Aprilie 1946 Urteil vom 15. April 1946

16.-30. Mai 1968. Hans Hartl besucht Rumänien zusammen mit einer aus 60 Personen zusammengesetzten Gruppe, der auch Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing und Philipp Jenninger angehören
16-30 mai 1968. Hans Hartl vizitează România împreună cu un grup de circa 60 de persoane, din care fac parte și Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing și Philipp Jenninger 

18. April 1980. Hans Hartl besucht Rumänien / 18 aprilie 1980Hans Hartl în România 

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Auswahl von NS-Beiträgen von Walter May / Din publicistica nazistă a lui Walter May 
Siehe laufende Zahl 27 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 27 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

May leitete die Propagandaabteilung der NSDAP der DViR / May a fost propagandistul șef al Partidului Național-Socialist Muncitoresc al Grupului Etnic German din România

15. April 1938. Walter May: Querschnitt der Woche

6. September 1941. Zuteilung jüdischer Häuser an öffentliche Aemter / 6 septembrie 1941. Repartizarea caselor evreiești către autoritățile publice

29. Juli 1944. Treue dem Führer / 29 iulie 1944. Fideli Führer-ului 

20. August 1944. Walter May: Totalität der Haltung / 20 august 1944. Totalitatea poziționării 

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Hermann Schlandt und die Kronstädter Zeitung / Hermann Schlandt şi ziarul Kronstädter Zeitung

Siehe laufende Zahl 13 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen

A se vedea poziția 13 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război. Neu!Nou!  

24. Juni 1941. Andreas Schmidt: Aufruf - An die Deutsche Volksgruppe in Rumänien / 24 iunie 1941. Andreas Schmidt: Chemare – Către Grupul Etnic German din România

26. März 1946. Haftbefehl erlassen vom Hauptankläger des Volksgerichtshofes aus Klausenburg, Eugen Man / 26 martie 1946. Mandat de arestare emis de acuzorul public şef al Tribunalului Poporului din Cluj, Eugen Man

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Viktor („Vik“) Capesius. Der Auschwitzapotheker – Biografie eines Täters / Farmacistul de la Auschwitz - Biografia unui făptaș 

Zeugen des Grauens - Martorii groazei 
Capesius vor Gericht - O-Ton - Capesius în fața tribunalului - voce 

Hans Mokka, Viktor Capesius, Fritz Klein: Mannschaftsmitglieder in Auschwitz /germani din România, din personalul SS de la Auschwitz  


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Auswahl von NS-Beiträgen von Hans Hartl / Din publicistica nazistă a lui Hans Hartl


[1. September 1943. Hans Hartl: Vier Jahre Krieg]
[1 septembrie 1943. Hans Hartl: Patru ani de război]




Südostdeutsche Tageszeitung (Ausgabe Siebenbürgen), 70. Jg., Nr. 202, 1. September 1943, S. 3-4.

*) Kurzbiographie von Hans Hartl hier *) Biografie a lui Hans Hartl aici

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Auswahl von NS-Beiträgen von Otto Liess [Ließ] / Din publicistica nazistă a lui Otto Liess [Ließ]


[11. April 1941. Otto Ließ: Der Osten im Aufbau]

[11 aprilie 1941. Otto Ließ: Estul în reconstrucție]



Der Osten im Aufbau

Von Dr. Otto Ließ, Bukarest

Während heute die Mächte der Achse gemeinsam den Endkampf um das Weltmeer und Afrika beginnen, steht der Osten Europas schon mitten im Aufbau und hat — von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer — seine bleibende Gestalt gewonnen. Eine Sendung, die nach dem Dreißigjährigen Krieg und im Verlauf des 19. Jahrhunderts sich endgültig loszureißen schien von deutscher Leistung und schöpferischer Kraft, wird von einer jungen Mannschaft mit hartem Entschluß endgültig wieder aufgenommen. In Zukunft wird der Ostraum nie mehr seinen Zusammenhang mit Mitteleuropa verlieren, oder ein Aufmarschgebiet gegen die Mitte des Erdteils werden. Deutsches Schaffen wird auch nie wieder von madjarischem, tschechischem oder polnischem Volkstum seinen Stempel erhalten, sondern als deutsche Leistung der Einheit dieses Raumes dienen.
Immer wenn im Osten das Bewußtsein der Abhängigkeit von Kultureuropa lebendig war, wurde dieser Raum schöpferisch fruchtbar. In dem Augenblick, da Polen, Tschechen, Madjaren oder Südslawen einen Aufstand gegen die geistigen Werte Gesamteuropas versuchten, entstand aus dem Osten die Schütterzone, jenes „Zwischeneuropa“, das den Ränken Westeuropas und der Großmannssucht östlicher Kleinstaaten erlag. Das Entscheidende im Wechselverhältnis Erdteilmitte—Osteuropa aber ist, daß deutsche Menschen eine Linie von Raugard am Ilmensee (Nowgorod) bis zur „langen Aw“ (Campulung) gegen asiatischen Einbruch errichteten.
Die vergangenen zwanzig Jahre haben blitzschnell und mit aller Eindringlichkeit die Gefahren, die dieser Raum in sich bergen kann, gezeigt. Das Flugzeugmutterschiff „Tschechoslowakei“ versuchte ebenso seinen Janitscharendienst für das westdemokratische Weltjudentum mit einem Geschichtsmythos zu rechtfertigen, wie Polen. Die Libuschasage log ebenso von der Eigenständigkeit tschechischer Bestrebungen im böhmischen Raum, wie die Polen die Schlacht von Tannenberg 1410 als „ihren“ Erfolg feiern. Der Mythus vom Reich der Stephanskrone wollte ebenso dem Gedanken eines eigenen Imperiums Durchbruch verschaffen, wie es der deutsche Ueberstaat bis zum Konzil von Konstanz 1405 auch dem Namen nach war — „Römisches Reich“ ohne die Einschränkung „Deutscher Nation“.
Nach dem 15. Jahrhundert zerbricht der Bogen mitteleuropäischer Kultur zwischen dem Baltikum und Südosteuropa und deutsche Leistung wird hier ebenso wie in der pannonischen Ebene für fremde, oft gegen das Reich gerichtete, staatspolitische Ziele eingesetzt. Siebenbürgen ist damals der Verlorene Haufen Mitteleuropas, der für ein fernes „deutsches“ Habsburg kämpft, wie später die Banater Deutschen den Zugang zur Donauebene unter größten Opfern behaupten und kulturell erschließen.
58000 ermordete Deutsche in Polen im Herbst 1939 sind nun die große Saat der Zukunft geworden. Sie künden aller Welt vom bittersten und qualvollsten Opfer, das deutsche Menschen im Dienst ihrer Sendung auf sich nehmen mußten und sind gleichzeitig die gewaltigste Mahnung, diesen Raum für alle Zukunft neuzugestalten und zu befrieden.
Osteuropa soll künftig weder Judenherberge, noch Tummelplatz entmenschter Polenhorden werden. Handels- und Verkehrswege dürfen nicht mehr durch die Zoll- und politischen Schranken beschränkter Demokraten versperrt werden. Die Siedlung deutscher Bauern und Handwerker wird dem östlichen Europa wie vor einem Jahrtausend wieder sein Antlitz prägen; und der Osten wird in seinem Aufbau diese befreiende und stolze Sendung deutscher Menschen mitschaffend und werkend anerkennen. Die Verbindung Ost-Mitteleuropas mit dem Norden und Süden aber wird Zeugnis ablegen von der wachsenden Völkergemeinschaft im Zeichen der Achse.

SodT (Ausgabe Banat), 11. April 1941, S. 7 (Zweiseitige Beilage: Einsatz-Staffel, S. 1).

Anmerkung: Dieser Beitrag des 1946 in Abwesenheit zu 20 Jahren verurteilten rumäniendeutschen Kriegsverbrechers Otto Ließ ist nicht zufällig am Karfreitag 1941 in der Beilage „Einsatz-Staffel“ der gleichgeschalteten „Südostdeutschen Tageszeitung“ (Ausgabe Banat) erschienen. Otto Ließ lässt in seinen mit großdeutschen Eroberungsphantasien garniertem Beitrag sämtliche Propagandaklischees einfließen und ergänzt diese mit lokalen Hinweisen auf Siebenbürgen, das Banat und die Walachei, um den von den Nazis propagierten Sendungsgedanken hervorzustreichen. Auf der gleichen Seite der Beilage wurde zudem ein antisemitischer und rassistischer Leitartikel des Gau-Staffelführers, Hans Schmidt, unter dem Titel: „Von der Gleichheit aller Menschen“ abgedruckt, der in der Verherrlichung des „edlen Menschen germanischer Art und nordischer Prägung“ kulminiert. Den Artfremden, Erbkranken und Juden wird jedwede Existenzberechtigung abgesprochen. Mit einem Seitenhieb auf den christlichen Klerus, heißt es dann folgerichtig an einer Stelle:
„Durch die Erkenntnisse aber von Blut und Rasse hat der Nationalsozialismus diese Irrlehren [von der Gleichheit der Menschen – Anm. W.T.] widerlegt und das Gegenteil bewiesen.
Es überrascht uns somit nicht, wenn Juden, jüdisch versippte Kreise und der politische Klerus gegen den Rassengedanken und die nationalsozialistische Weltanschauung Sturm laufen.
Unbeirrt aber geht die Nationalsozialistische Weltanschauung ihren Weg und immer mehr werden die Erkenntnisse der Rassenforschung in der breiten Öffentlichkeit Fuß fassen.
Die Lehre von der ‚Ungleichheit aller Menschen’ ist heute die Grundlage unserer Erziehung und der nordisch bestimmte Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Von der nordischen Rasse hat das deutsche Volk die Tugenden die es groß werden ließen, nordisch ist der Träger des hindischen Gedankens: Hermann der Cherusker, Widukind, Heinrich der Erste, die Männer des Ritterordens, die Helden der Freiheitskriege, Bismarck, Schlageter, Richthofen, die unzähligen Divisionen des Weltkrieges, die Kämpfer um Deutschlands Auferstehung, die Millionen Soldaten Großdeutschlands; sie alle haben aus ihrer nordischen Haltung heraus für ihr Volk gelebt, gekämpft und geopfert.“
Das gleiche Blatt veröffentlichte am Ostersonntag, dem 13. April 1941, einen Aufsatz, in dem zahlreiche antisemitische Spottverse der banat-schwäbischen Jugend, den so genannten „Ratschern”, zitiert werden. Die Verse kamen in den meisten schwäbischen Gemeinden zum Einsatz, zwischen Gründonnerstag und Karsamstag, und gehör(t)en zum festen Bestandteil der österlichen Folklore.

Adnotare: Nu întîmplător, articolul a apărut în vinerea mare, 11 aprilie 1941, în suplimentul „Einsatz-Staffel“, din ediţia bănăţeană a ziarului uniformizat, nazist, „Südostdeutsche Tageszeitung“. Este un text de propagandă nazistă care pledează pentru expansiunea germană în Est prin „misiunea civilizatoare” a poporului german şi a rasei nordice.
Nu lipsesc atacuri agresive împotriva democrațiilor occidentale şi evreilor („westdemokratisches Weltjudentum”) și contra unor popoare central-europene (polonezi, cehi, maghiari). Otto Ließ folosește metafore cu iz militar și epitete rasiste, numind, de exemplu, Cehoslovacia un „portavion” al intereselor străine, iar democrația este echivalată peiorativ cu „evreimea mondială”. Neagă legitimitatea unor state, nu şi a României aliate cu Germania hitleristă, ceea ce rezultă clar din menționarea orașului Cîmpulung în contextul ideii fixe a barierei istorice împotriva „invaziilor asiatice” cărora s-au opus doar adevăraţii reprezentanţi ai popoarelor indo-germanice.
Cifra de 58.000 de germani etnici (Volksdeutsche) care ar fi fost uciși de polonezi la începutul războiului este unul dintre cele mai cunoscute exemple de manipulare grosolană, pusă la cale de propaganda goebbelsiană. După invazia Poloniei, la 1 septembrie 1939, au existat într-adevăr violențe împotriva minorității germane. Se vorbea, de exemplu, despre: „Duminica Sîngeroasă de la Bydgoszcz” – iar scriitorul Edwin Erich Dwinger a scris la comandă un pseudoroman despre „Bromberger Blutsonntag”, intitulat: „Der Tod in Polen. Die volksdeutsche Passion” – „Moartea în Polonia. Patimile minorităţii germane”. Numărul victimelor a fost estimat de istorici între 3.000 și 5.000, propaganda Reich-ului vorbea despre 58.000 de etnici germani minoritari, ucişi de polonezi.
În cursul procesului intentat la Cluj, în 1946, unor criminali de război, autorul articolului, Otto Ließ, a fost condamnat în contumacie la 20 de ani de închisoare.
Pe aceeaşi pagină a suplimentului „Einsatz-Staffel” s-a publicat şi un articol îndreptat contra clerului creştin acuzat că propagă doctrina egalităţii tuturor oamenilor, în care, între altele, se afirmă:
„Prin constatările privind sîngele și rasa, național-socialismul a infirmat aceste doctrine rătăcite și a dovedit contrariul.
Prin urmare, nu ne surprinde faptul că evreii, cercurile jidovite și clerul politic se revoltă împotriva ideii de rasă și a viziunii național-socialiste despre lume.
Cu toate acestea, viziunea național-socialistă despre lume își urmează neabătută drumul, iar constatările cercetării rasiale vor prinde tot mai mult rădăcini în rândul publicului larg.
Doctrina ‘inegalității tuturor oamenilor’ este astăzi baza educației noastre, iar omul de sorginte nordică se află în centrul acesteia. De la rasa nordică a moștenit poporul german virtuțile care l-au făcut măreț; elementul nordic este purtătorul gîndirii indo-europene: Hermann Heruscul, Widukind, Henric I, bărbații ordinului cavaleresc, eroii războaielor de eliberare, Bismarck, Schlageter, Richthofen, nenumăratele divizii ale Războiului Mondial, luptătorii pentru învierea Germaniei, milioanele de soldați ai Germaniei Mari; toți aceștia, din atitudinea lor nordică, au trăit, au luptat și s-au jertfit pentru poporul lor.”
În duminica Paştelui, pe 13 aprilie 1941, acelaşi ziar publică un studiu despre folclorul pascal al şvabilor bănăţeni. În acest text sînt citate versuri batjocoritoare la adresa evreilor, recitate de tineri începînd cu joia mare pînă sîmbătă, ziua învierii.

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[18. August 1943. Otto Liess: Der Südosten und Europas Einheit] 
[18 august 1943. Sud-estul și unitatea Europei]
 



 



Man mag über Individualismus, Latinismus oder allslawische Theorien denken wie man will. Das Lebensgesetz einer Kultur und eines Raumes hat sich dennoch immer dann ausgewirkt, wenn der Südosten nicht von einer rassischen Unterwelt geführt wurde, Rubel oder  Pfundnoten gegenüber lebenswichtigen Belangen des Donauraumes nicht den Ausdruck gaben. [...] liberale Doktrinäre [...] wünschen [sich] eine Rückkehr zum Gestern, zu liberalen Theorien, zur Vormacht der Juden, weil ihre Kaste dabei gut gefahren ist, und als gelehrige Schüler der westlichen Pulutokraten wollen sie genau so wenig Rücksicht auf die 'unteren Schichten' nehmen, wie man das in englischen Kolonien und selbtst in England tut.

Südostdeutsche Tageszeitung, 70. Jg., Folge 190, 18. August 1943, S. 1-2 (Ausgabe Siebenbürgen) 

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[4. November 1944. Otto Ließ: Arthur Phleps gefallen]
[4 noiembrie 1944. Otto Ließ: Arthur Phleps a căzut ]



Weitere Details zu Phleps - hier  und hieralte detalii despre Phleps - aici şi aici 



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Auswahl von NS-Beiträgen von Josef Gaßner / Din publicistica nazistă a lui Josef Gaßner

[25. Dezember 1941. Josef Gassner: Deutsche Weihnacht] 
[25 decembrie 1941. Josef Gassner: Crăciun german]

„Denn wir wissen nunmehr um den Sinn unserer Kraft: sie liegt in der unzertrennlichen Einheit von Volk und Führung. Adolf Hitler hat die höchste Idee, von der wir Deutschen je geträumt haben, restlos verwirklicht: die Idee der wahren Volksgemeinschaft. Das hat dieser Krieg bewiesen.“ (Ausführliches Zitat aus dem Artikel und biografische Einzelheiten zu Gaßner, in: Paranoia, Halbjahresschrift - hjs-online, 6. 11. 2016)  


Südostdeutsche Tageszeitung, 68.(24.) Jg., Nr. 235, 25. Dezember 1941, S. 1-2 (Ausgabe Banat)

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[27. Juni 1952. Heinrich Simonis: Schwäbische Bazillenträger in Österreich. Beller - Gassner - Frauenhoffer]

Schwäbische Bazillenträger in Österreich 
Beller — Gassner — Frauenhoffer 

Heinrich Simonis

In dem typisch stalinistischen Propagandartikel bezeichnet Simonis Josef Gassner als „eine prominente Gestalt des hitlerschen Parasitentums“ und fährt dann fort

„Im Kriege gegen die Sowjetunion war er [als Chefredakteur der Südostdeutschen Tageszeitung, Ausgabe Banat] der grösste Maulheld, verschantzte sich aber wohlweislich fest hinter seinem Schreibtisch, an dem er die blutrünstigsten Tiraden schrieb, als die deutsche Jugend Rumäniens als Kanonenfutter in die Faschistenarmee Hitlers gepresst wurde. Als dann — trotz seiner entgegengesetzten Voraussagen — die siegreich vorstürmende Sowjetarmee unser Land vom Joch der faschistischen Pest befreite, brannte er, viel zu feige, für sein Treiben einzustehen, gleich in den ersten Tagen nach dem 23. August durch und ging mit den Mordbuben, die vor ihrer Flucht in Hatzfeld die besten deutschen antifaschistischen Kämpfer ermordeten, nach Österreich. Auch dort führt er ein Parasitenleben und gröhlt jetzt mit den anderen hitleristisch-schwäbischen Verbrechern am Schanktisch und streut Verleumdungen und Lügen gegen die RVR aus, wie er es früher in der Hauptstadt des Banats gegen die Sowjetunion getan hat.“ 

Ewald Frauenhoffer - „Nach dem 23. August stahl er [Ewald Frauenhoffer] sich mit seiner Mordbande über das sogenannte Niemandsland auf jugoslawischen Boden, von wo er nach zwei Wochen mit den hitleristischen Truppen ins Banat zurückkehrte und Temesvar belagerte. Doch dann kam die glorreiche Sowjetarmee, und Ewald sah, dass das Spiel verloren war. Aber auch diesmal zeigte er seine wirkliche Fratze. Auf einem Motorrad durch die schwäbischen Dörfer der Heide rasend, zwang er mit der Maschinenpistole in der Hand Kinder und Greise, sich in die „Front zu werfen“. Dann aber jagte er einen, bedeutenden Teil der Bevölkerung ins Verderben, in die Fremde.“

„Hans Beller dessen ganze Existenz auf dem Geldsäckel anderer aufgebaut war. Wer im Banat kennt nicht Hans Beller, den Hauptschriftleiter der früheren Faschistenzeituig „Extrapost“ in Temesvar? Dieser „Allgewaltige“ hatte sich nach dem ersten Weltkrieg eine Druckerei erwirtschaftet, in der er sein „Banater Tageblatt“ druckte. Als deutscher Ultrachauvinist kam er mit einer Gruppe ähnlicher „Volksführer“ in das damalige Parlament der Bourgeois und Grossgrundbesitzer, in das Parlament der Brătianus.“ 

NW, 4. Jg., Nr. 1005, 27. Juni 1952, S. 4.

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[10 noiembrie 1944. Cum au fost ucişi românii din Banat de către şvabi şi nemţi]

Cum au fost ucişi românii din Banat de către şvabi şi nemţi 

La sosirea armatei germane în comuna Periam din Banat, conducătorii organizaţiei şvăbeşti au prezentat armatei germane o listă cu 22 de români, în frunte cu pretorul, preotul ortodox, perceptorul, etc. cari trebuiau să fie suprimaţi. După primirea listei,nemţii şi şvabii localnici au pornit în goană să caute pe românii cari figurau pe listă. Au fost arestaţi preotul satului, notarul, preşedintele unei cooperative şi 4 ţărani, cari apoi au fost duşi la marginea comunei într’o porumbişte şi împuşcaţi în ceafă. Cadavrele lor au fost găsite abia acum fiind înmormântate creştineşte. In comuna Pesac, 8 ţărani români au fostI împuşcaţi de nemţi şi cadavrele lor au fost arse cu benzină. In timp ce se retrăgeau, nemţii au dat foc caselor, iar pe săteanul Arcadie Roşu l-au împuşcat fiindcă a încercat să stingă focul dela casa sa. Asemenea cazuri s'au petrecut pretutindeni pe unde hoardele nemţeşti au trecut şi unde organizaţiile hitleriste dela noi din ţară le-au stat într’ajutor pentru a-şi bate joc de tot ce-i românesc. 

Arhiva grupului etnic german din România a fost găsită în întregime

Siguranța generală a Statului a găsit intactă arhiva grupului etnic german din România. S-au găsit listele tuturor membrilor acestei organizații.

Gazeta Sibiului, anul XI, nr. 46, 10 noiembrie 1944, p. 2.

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[8 decembrie 1944.  Romii cer un tratament egal cu ceilalţi locuitori ai ţării]

Romii cer un tratament egal cu ceilalţi locuitori ai ţării 

Dl Grigore Nucu din Timişoara, de origine etnică rom, de profesiune muzicant, fost inspector de organizare pentru Ardeal şi Banat al Uniunii Romilor din România, a înaintat d-lui Prim-Ministru un memoriu prin care îi face cunoscut că sub regimul trecut consângenii d-sale au avut mult de suferit, fiind trimişi în Transnistria, iar cei râmaşi acasă batjocoriţi în chip şi fel. Mai departe îi face cunoscut Primului Ministru al ţării că şi astăzi o parte din consângenii săi sufere din cauza numelui lor maghiarizat s-au germanizat în decursul vremurilor, fiind trimişi în detaşamente de lucru alături de germani şi unguri. In concluzie, reprezentantul romilor din Timişoara roagă pe d-lprim ministru ca romii din România să fie trataţi egal cu ceilalţi locuitori ai ţării. La sfârşitul memoriului, d-l Grigore Nucu, cere Preşedintelui de Consiliu să acorde o audienţă în care să expună toate doleanţele consângenilor săi. 

Gazeta Sibiului, anul XI, nr. 50, 8 decembrie 1944, p. 3.

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[1 aprilie 1946.  Dela Tribunalul Poporului. Persoane invitate a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Cluj]

Dela Tribunalul Poporului

Următoarele persoane sunt invitate a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Cluj, în caz contrar vor fl judecaţi în lipsă.

Zbârcea Gheorghe, Gherghel Ion, Gheorghe Stoica, Pop Gavrilă, Popa Grigore Mihăilescu Gheorghe Timuş, Lăzurlcă Ion, Zathureczky Ghyula, Polyak Ştefan, Dr. Poppisil Rudolf, Ferencz Gyarfas, Dr. Abrudbanyai Ioan, David Ioan, Biro Ianoş, Finta Zoltán, Olajos Domokos, Dr. Andreas Weber, Walter May, Alfred Hönig, Dr. Otto Liess, Hans Hartl, Henrich Schiell, Heinrich Prall, Herman Schlandt, Emil Neugehauer, Iosif Gassner.

Sunt invitaţi a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Bucureşti, Cabinetul VIII. pentru a da informaţii:

Mendel Reisch şl Rosenberg, din Bacău sau Roman.

România liberă, anul III, nr. 505, 1 aprilie 1946, p. 2 

[Ortografia nu a fost modificată - n. n. Halbjahresschrift - hjs-online]

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[1946. Tabel cu persoanele care urmează să fie judecate de Tribunalul Poporului din Cluj] 

[1946. Liste der vom Klausenburger Volksgerichtshof als Kriegsverbrecher beschuldigter Personen]




ACNSAS, P 1257,  vol. 1, ff. III-IV.

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1946

ACNSAS, P 1257,  vol. 20, coperta. 


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[7 iunie 1946. Sentinţa din 15 Aprilie 1946]

[7. Juni 1946. Urteil vom 15. April 1946]

ROMÂNIA
Tribunalul Poporului, completul de judecată  Cluj,
Dos. nr. 5/1946.
SENTINŢA Nr. 5/1946 PROCES-VERBAL
Şedinţa publică din 15 Aprilie 1946

Tribunalul Poporului
pentru motivele ce se vor vedea 
în numele legei hotăreşte 


Declară pe acuzaţii:

1 GHEORGHE SBARCEA de 32 ani, cetăţean român, născut în Cluj, domiciliat în Cluj, de prezent cu domiciliul în loc necunoscut. 

2. IOAN GHERGHEL cetăţean român, redactor la ziarul Tribuna-Braşov, fost cu ultimul domiciliu în Braşov de prezent cu domiciliu în loc necunoscut

3 POPA GRIGORE de 35 ani, cetăţean român, profesor, aflat în stare de arest.

4. ION LAZARUICA, cetăţean român, fost domiciliat în Timişoara, colaborator al ziarului Biruinţa din Timişoara, în prezent cu domiciliu în loc necunoscut. 

5. ZATHURECZKI IULIU de 38 ani, cetăţean român, fost redactor responsabil al ziarului Ellenzék din Cluj, fost cu ultimul domiciu în Cluj, Str. Catedralei în prezent dispărut.

6. ARVAY ARPAD de 44 ani, cetăţean roman, căsătorit, domiciliat în Oradea, Str Röntgen Nr. 7, aflat în stare de arest. 

7. POLYAK STEFAN cetăţean român, de profesiune ziarist, fost colaborator al ziarului Magyar Lapok şi Erdély Néplap din Oradea, fost cu ultimul domiciliu în Oradea, actualmente cu domiciliu în loc necunoscut. 

8. Dr. POSPISCHIL RUDOLF, cetăţean român, colaborator al ziarului Ellenzék din Cluj, fost cu ultimul domiciliu în Cluj, azi dispărut.

9 FERENCZ GYÁRFÁS de 40 ani, fost colaborator al mei multor ziare din Ardealul de Nord, cetăţean român, cu ultimul domiciliu în Miercurea Ciuc, în prezent dispărut. 

10. Dr. ABRUBBANYAY IOAN de 40 ani, profesor de teologie unitariană din Cluj, fost cu ultimul domiciliu in Cluj, azi dispărut. 

11. DAVID IOAN fost redactor al ziarului Keleti Ujsag, de 35 ani, fost cu ultimul domiciliu în Cluj în prezent dispărut. 

12. FINTA ZOLTÁN fost prim redactor la ziarul Keleti Ujsag din Cluj cu ultimul domiciliu avut în Cluj, în prezent dispărut.

13. JÁVOR BELA de 51 ani, ziarist, domiciliat in Oradea, Str. Tompa Mihai 34, cetăţean român, aflat în stare de arest. 

14 OLAJOS DOMOKOS de profesiune ziarist, cetăţean român, fost cu ultimul domiciliu în Cluj, de prezent în loc necunoscut. 

15. Dr ANDREAS WEBER de 50 ani, colaborator al ziarului Südost Tageszeitung din Sibiu, domiciliat în Sibiu, aflat în stare de arest.

16 WALTER MAY colaborator al ziarului Siebenbürgische Deutsches Tageblatt din Sibiu, fost cu ultimul domiciliu în Brasov în prezent dipărut. 

17 ALFRED HONIG directorul ziarului Siebenbürgische Deutsches Tageblatt din Sibiu, cu ultimul domiciliu în Sibiu, de prezent în loc necunoscut.

18 Dr. OTTO LIESS colaborator la ziarul Siebenbürgische Deutsches Tageblatt din Sibiu cu ultimul domiciliu în Sibiu, de prezent dispărut.

19. HANS HARTL colaborator la ziarul Südost Deutsches Tageszeitung din Sibiu, în prezent cu domiciliul în loc necunoscut.

20. HEINRICH SCHIELL colaborator la ziarul Südost Deutsches Tageszeitung din Sibiu, fost cu ultimul domiciliu în Sibiu, de prezent dispărut.

21 HEINRICH PRALL, colaborator la ziarul Siebenbürgische Deutsches Zeitung din Bistriţa, născut în Bistriţa de religie lutherană, student, fost cu ultimul domiciliu în Bistriţa, în prezent dispărut. 

22 HERMAN SCHLANDT fost prim redactor al ziarului Kronstädter Zeitung din Braşov cu ultimul domiciliu în Braşov, de prezent dispărut.

23. EMIL NEUGEHAUER, colaborator la ziarul Kronstaedter Zeitung din Braşov, cu ultimul domiciliu în Braşov, de prezent dispărut. 

24. IOSIF GASSNER fost prim redactor al ziarului Südost Deutsches Tageszeitung din Timişoara, cu ultimul domiciliu în Timişoara, azi dispărut,

vinovaţi de dezastrul ţării prin săvârşirea crimei de războiu prevăzută de art. 2 lit o., din Decretul Lege nr. 312/1945, pentru urmărirea şi sancţionarea celor vinovaţi de dezastrul ţării sau de crima de războiu, publicat în Monitorul Oficiau nr. 94 din 24 Aprilie 1945. 

In baza art. 3 , al I, din legea nr. 312/1945. condamnă pe acuzaţii: Ion Lazaruica, Zathureczki Iuliu, Dr Pospiscil Rudolf, Ferenţ Gyafar, Dr Abrudbanyay Ioan, David Ioan, Finta Zoltán, Olajos Domokos, Walter May, Alfred Honig, Dr. Otto Liess, Hans Hartl, Herman Schlandt, şi Iosif Gasner, la câte 20 (douăzeci) ani DETENŢIUNE GREA. 

In baza aceloraşi texte de lege condamnă pe acuzaţii: Gheorghe Sbârcea, Plyak Ştefan, Heinrich Schiel, Heinrich Prall, şi Emil Neugehauer, la câte 15 (cincisprezece) ani DETENŢIUNEA GREA.

In baza aceloraşi texte de lege şi cu aplicarea art. 157 Cod Penal, condamnă pe acuzaţii: Popa Grigore, şi Arvy Anjad la câte 10 (zece) ani DETENŢIUNE GREA, iar pe acuzaţii: Jávor Bela, Dr. Andreas Weber şi Ioan Gerghel, la câte 8 (opt) ani DETENŢIUNE GREA.

Compută ca executat din pedepsele de mai sus la fiecare din condamnaţii arestaţi, timpul petrecut în prevenţie, socotit dela data mandatulul de arestare.

În baza art. 3 din legea nr. 312/1945 combinat cu art. 25 pct. I, din Codul Penal condamnă pe a cuzaţii: Lazaruica Ioan, Zathureczki Iuliu, Pospischil Rudolf, Ferencz Gyárfás, Dr. Abrudbanyay Ioan, David Ioan, Finta Zoltán, Olajos Domokos, Walter May, Alfred Honig, Dr. Otto Liess, Hans Hartl, Herman Schlandt, Iosif, Gasner, Sbârcea Gheorghe, Polyak Stefan, Heinrich Schiell, Heinrich Prall, şi Emil Neugehauer, la câte 8 (opt) ani degradare civică, iar pe acuzaţii: Popa Grigore, Arvay Árpád, Jávor Bela, Dr. Andreas Weber, Gergel Ion, la câte 3 (trei) ani degradere civica.

În acelasi timp, în baza art. 3., al ultim din Decretul Lege nr. 312/945 dispune confiscarea întregei averi a tuturor condamnaţilor arătaţi mai sus, cetăţeni români, în folosul Statului Român, cu titlul de despăgubiri. 

In baza art. 4., al. I , cpt. 3. din Procedura Penală, achită pe acuzatul BIRO IOAN de 33 ani, cetăţean român, văduv de profesiune ziarist, domiciliat în Cluj, str. Dubalarilor nr. 20, de sub acuza ridicată contra sa pentru dezastrul ţării săvârşit prin crima de războiu prevăzută în art. 2 lit o., din decretul lege nr. 312/945. 

Dispune punerea acestui acuzat imediat im libertate. 

Dispune apoi dijungerea procesului în ce priveşte pe acuzaţii:

Gheorghe Stoica, Pop Gavril, şi Mihăiescu Gheorghe Timiş urmând să fie judecaţi la o dată ce se va fixa din oficiu.

Prezenta hotărâre se va executa de Parchetul Tribunalului Cluj, în baza art. 14 al. ultim din legea nr. 312/1945. 

Cu drept de recurs declarat imediat la pronunţare. 

Dată şi pronunţată în şedinţă publică azi 15 Aprilie 1946, în pretoriul Tribunalului Poporului Cluj. 

Preşedinte, (ss) Dr. N. Matei 

ASESOR (ss) Dr. Nerva Hărăguş.

JUDECĂTORI AI POPORULUI: (ss) Szatmári, Albu Vasile, Micu Ioan, Bojan Aurel, Dan Gheorghe, Augustin Meseşan, Belovai Ştefan

Pentru conformitate, GREFIER, (ss) indescifrabil

Universul, anul 63, nr. 127, 7 iunie 1946, p. 2. 

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[16.-30. Mai 1968. Hans Hartl besucht Rumänien zusammen mit einer aus 60 Personen zusammengesetzten Gruppe, der auch Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing und Philipp Jenninger angehören]

[16-30 mai 1968. Hans Hartl vizitează România împreună cu un grup de circa 60 de persoane, din care fac parte și Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing și Philipp Jenninger]




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[18. April 1980. Hans Hartl besucht Rumänien]
[18 aprilie 1980. Hans Hartl în România]

Symposion über Südosteuropa-Forschung 

Bukarest - Gestern fand Im Institut für Südosteuropäische Geschichte in Anwesenheit des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Michael Jovy, und des Präsidenten der Akademie für Politische und Gesellschaftswissenschaften, Dr. habil. Mihnea Gheorghiu, ein Symposion zu dem Thema „Das aktuelle Stadium und die Zukunftsaussichten der Südosteuropa-Forschung in Rumänien und in der Bundesrepublik Deutschland“ statt. Es sprachen Dr. Hermann Gross, Hans Hartl, Werner Gumpel, Franz Ronneberger, Emanuel Turczynski sowie Akademiemitglied Emil Condurachi, Eugen Stănescu, Dr. habil. Carl Göllner, Valentin Georgescu u.a, 

NW, 32. Jahrgang, Nr. 9615, 18. April 1980, S. 3.

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Auswahl von NS-Beiträgen von WalterMayDin publicistica nazistă a lui Walter May

May leitete die Propagandaabteilung der NSDAP der DViR / May a fost propagandistul șef al Partidului Național-Socialist Muncitoresc al Grupului Etnic German din România


[15. April 1938. Walter May: Querschnitt der Woche]


Querschnitt der Woche

Walter May

Ein Mann hatte eben zu seinem Volk gesprochen, von dem man heute als dem größten Deutschen aller Zeiten spricht. Am Vorabend seines größten Triumphes durfte er selbst ohne Ueberhebung verkünden: „Mein Name wird als der Name des großen Sohnes dieses Landes bleiben!"
Mit einem überwältigenden „Ja” hat die Großdeutsche Nation die unsterbliche Tat Adolf Hitlers bestätigt.
 


TZ, 5. Jg., Nr. 1014, 15. April 1938, S. 1-2.

AnmDeutsche Tageszeitung. Das Blatt der Deutschen in Rumänien. Herausgeber Herwart Scheiner. Verantwortlicher Schriftleiter: Walter May. Kronstadt

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[6. September 1941. Zuteilung jüdischer Häuser an öffentliche Aemter]

[6 septembrie 1941Repartizarea caselor evreiești către autoritățile publice]




Zuteilung jüdischer Häuser an öffentliche Aemter

Wie bereits bekanntgegeben wurde, befaßte sich der Ministerrat mit der Zuteilung der enteigneten jüdischen Häuser an öffentliche Ämter, sowie an Personen die sich um den Staat verdient gemacht haben. In erster Reihe soll die Zuteilung dieser Häuser an die öffentlichen Ämter, die ihre Amtsräume zum größten Teil von Privatpersonen in Miete haben, erfolgen. In Mediasch wurden auf Grund der Bestimmungen zur Enteignung des jüdischen Hausbesitzes 74 Häuser enteignet. Alle öffentlichen Ämter haben Gesuche beim Ministerium für Rumanisierung eingereicht und um Zuteilung jüdischer Häuser angesucht. Diese Gesuche betreffen etwa 20 Häuser der Innenstadt.

Mediascher Zeitung, 50. Jg., Nr. 29, 6. September 1941, S. 3.

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[29. Juli 1944. Treue dem Führer. Zusammenfassung einer in Mediasch gehaltenen Rede von Walter May]

[20 iulie 1944Fideli Führer-ului. Rezumatul unei cuvîntări rostite de Walter May la Mediaș]



Treue dem Führer

Erregung und Abscheu war das Erste, was jeder beim Abhören der Nachrichten über den schändlichen Mordanschlag auf den Führer empfand. Dann aber bemächtigte sich aller ein Bekenntniswille, den der Kreisleitung in einer Treuekundgebung für den Führer – der erste im Südost-Raum – am Freitag 21. Juli zum Ausdruck kommen ließ. Obwohl die Verständigung erst in den Nachmittagsstunden erfolgen konnte, strömte mit der HJ und den Formationen, die als die beweglichsten Gliederungen einen Marsch durch die Stadt veranstalteten, eine so große Menge in den Brauhaussaal, daß dieser nicht nur lange vor Beginn der Kundgebung überfüllt war, sondern viele vor dem vollen Zugang umkehren mußten.
Die Musik der Fliegerschule musizierte schon vor Beginn, mit ihren beschwingten Weisen, die Bedrückung, die sich wohl der Besorgten und Kleinmütigen bemächtigt hatte und als dann, von Pg. Gerh. Soost mit den Liedern und Sprüchen der Jugend eingeleitet, Sturmbannführer Schmidt das Treuegelöbnis der Wehrmacht mit kräftigen, schlichten Worten ablegte und als alter Kämpfer der Bewegung bekannte, daß die ruchlose Tat den Kampfes- und Siegeswillen der Soldaten, der Partei- und Volksgenossen nur noch steigern werde, konnte Amtsleiter für Presse und Propaganda und Kreisleiter Walter May als Hauptredner sich mit zündenden Worten einer immer steigernder Ausbruch mit den Abscheubissen und der hochgeborenen Mord- und Verbrecherbande auseinandersetzen:

„Ein Schrei der Empörung geht durch alle Gaue und Länder wo deutsche Menschen kämpfen und wohnen“ sagte er „über diesen Anschlag auf den Führer und damit auf die Sicherheit des Reiches und das Leben des deutschen Volkes.“ Die elenden Mörder hielten Deutschlands schwerste Stunde, wo es im härtesten Kampfe steht, für den richtigen Zeitpunkt zur Durchführung ihrer selbstsüchtigen, ruchlosen Pläne. Die ganze Tragik der deutschen Geschichte, in der immer wieder Germanen gegeneinander geführt und ausgespielt wurden, sollte wieder triumphieren, da, wo man nach zweitausendjährigem Kampf die deutsche Volks- und Kampfgemeinschaft endlich verwirklicht zu haben glaubte. Die römische Idee der Kaiserzeit, der dreißigjährige Krieg, der Siebenjährige Krieg, der Weltkrieg sind Marksteine dieses Kampfes.
In diesem Augenblick, wo das deutsche Volk in nie erreichter Einheit im Begriffe ist einen Schicksalskampf siegreich durchzustehen, sollte ihm der Kranz des Sieges mit Hilfe des Weltjudentums aus der Hand gewunden werden.
„Die Verräter von 1918 erhoben wieder ihr Haupt. Im Schatten der ruhmreichen Tradition des deutschen Heeres glaubten sie sich mit ihren Grafen, Freiherren und Baronentiteln dem Zugriff der nationalsozialistischen Revolution entziehen zu können, um Deutschland, das ihnen nicht mehr gehörte, mit in den Abgrund ihrer versinkenden Welt zu ziehen.“
Wie im Jahre 1918 sollte der Dolchstoß in den Rücken der kämpfenden Front, nach dem Muster eines Badoglio, zum Erfolg führen. Dieser Erfolg hätte aber nur Ausrottung, Vernichtung und Versklavung des deutschen Volkes sein können.
„Deutschland ist Hitler und Hitler ist Deutschland“, das fühlten auch die Verräter. Im heutigen Deutschland ist ein 1918 unmöglich, denn Hitler kapituliert nicht. Er, der Sohn unseres Volkes, wird in der letzten Schlacht den größten Sieg aller Zeiten erringen, das ist unsere Gewissheit.
Die Heimat aber kann nie mehr vergessen, dafür bürgt der Mann, den der Führer zum Befehlshaber der Heimatfront berufen hat, dem sich auch unsere besondere Verehrung und Liebe zuwendet, weil er auch unser Führervertreter beim Führer ist, der Reichsführer-SS Heinrich Himmler.
In glühenden Worten brachte der Redner, unter immer wiederholtem, stürmischem Beifall, unsere unerschütterliche Liebe zum Führer zum Ausdruck, den die Vorsehung so sichtlich und wunderbar beschützt hat. „Unsere Antwort“, rief er aus, „an die Feinde ist“:
„Kein Sieg über die Feinde hätte uns mehr an Adolf Hitler binden können, als dieser, durch göttliche Fügung überwundene Anschlag!“
Mit dem Siegheil auf S. M. König Michael I., Staatsführer Marschall Antonescu u. unseren Führer u. dem Horst-Wessel-Lied fand diese begeisterte Kundgebung ihren Abschluß.

Aufsteigende u. wendige Rüstung

Berlin, im Juli

In diesen Tagen der Belastung unserer Fronten rief Reichsminister Speer seine Mitarbeiter und die Vertreter der Rüstungsindustrie zu einer Tagung zusammen.
Die beabsichtigte Systematik der Luftangriffe auf die deutschen Rüstungsbezirke, unternommen mit dem Ziel, die Entscheidung der offenen Feldschlacht billig vorwegzunehmen, hat sich als Fehlschlag erwiesen, da jetzt die poor bloody infantry der Amerikaner und Engländer gegen unsere Waffenfront in Frankreich mit schwersten Blutopfern antreten muss. Unsere Waffenschmieden konnten im Mai 1944 die höchsten Lieferungen melden. Warum? Die deutsche Rüstung hat planvoll gearbeitet und dort, wo das Unvorhersehbare eintrat, mit höchster Wendigkeit improvisiert. Wenn heute Fragen des Treibstoffes, des Transports, der Luftwaffe und ihrer Schwesternwaffen besondere...
Jeder Deutsche zahlt seinen Volksbeitrag!

Mediascher Zeitung,  53. Jg., Nr. 31, 29. Juli 1944, S. 1.

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[20. August 1944. Walter May: Totalität der Haltung]

[20 august 1944. Walter May: Totalitatea poziționării ]

Totalität der Haltung

Von Walter May

In diesen Tagen stahlharter Erprobungen beschäftigt uns täglich der Gedanke, was wir persönlich als einzelne wie auch als Gemeinschaft tun könnten, um uns an der Totalisierung des Krieges im Reich zu beteiligen.

In einzigartigen Kundgebungen hat sich die deutsche Bevölkerung unseres Raumes im Anschluß an die wunderbare Errettung des Führers zum Reich Adolf Hitlers bekannt. Nun werden im Mutterland die letzten Reserven mobilisiert und Millionen Männer werden durch noch härtere Anspannung der Heimatkräfte für die Front freigemacht.

Was haben wir zu tun? Was können wir inmitten der Springflut der feindlichen Gerüchte, inmitten des Unglaubens und der Mutlosigkeit für den totalen Sieg Deutschlands tun?

Nicht die Reichsgesetze, nicht angebliche „Propagandatricks” von Dr. Goebbels oder sogenannte „Polizeimaßnahmen” Heinrich Himmlers bedeuten für Deutschland den totalen Krieg, sondern einzig und allein die wunderbare Haltung des deutschen Volkes, das dem Luftterror die Stirne bietet, der Front in unermüdlichem Einsatz die Waffen schafft und dem Führer die Kraft zur Planung des Sieges gibt!

In uns aber wohnt das Reich nicht durch Erlasse und Befehle, sondern als inneres Gesetz und als ewige Ordnung unseres Daseins, ohne die wir nicht leben können. Diesem inneren Gesetz sind unsere SS-Freiwilligen gefolgt und keiner vermochte sich ihm zu entziehen. Die gleiche innere Ordnung und Disziplin muß jeder aus unseren Reihen vernichten, der in dieser schwersten Stunde unseres Volkes sich dem Gesetz nicht beugt und dadurch dem Feinde dient.

Die Ordnung kann nur aufrechterhalten werden, wenn den Verräter, Saboteure und Drückeberger an Front und Heimat die härteste Strafe trifft. Es genügt, einige Beispiele der Sabotage des totalen Kriegseinsatzes anzuführen, damit jeder wisse, was wir meinen. Die Gemeinschaft darf es nicht dulden, daß ein Mann in führender Stellung offen oder versteckt erklärt: „Seid Ihr wahnsinnig noch an den Sieg zu glauben?”

Sie darf nicht zulassen, daß bei Luftangriffen Männer in führenden Stellungen, sei es  der Wirtschaft oder anderer Lebensgebiete, eine unwürdige Haltung zeigen, indem sie ihr „teures Leben” in kostbaren Luxusautos noch vor Beginn jeder Gefahr in einen stillen Winkel retten, wohin sie sich unter Millionenaufwand ein Stückchen Frieden glaubten retten zu können. Bei Fliegeralarmen gehören deutsche Betriebsführer dorthin, wo ihre Arbeiter stehen!

Wir können weiter nicht zusehen, wie Landverschickte aus Großstädten, die durch die Großzügigkeit der Volksgemeinschaft ein sicheres Heim und Gastfreundschaft auf dem Lande gefunden haben, mitten in der schwersten Erntezeit, während die Bauern und Bäuerinnen auf dem gleichen Hofe fast bei zwei- oder dreistündigem Schlaf fast Tag und Nacht hindurch im Kriegseinsatz stehen und unermüdlich die fehlenden Männer ersetzen, um 11 Uhr Vormittag im blumigen Morgenrock mit dem Nachtgeschirr am Bauernhof auftauchen. Modenarrheiten, gefärbte Haare, Augenbrauen, Nägel, ja rotlackierte Zehennägel gehören auch bei Landverschickten Großstadtfrauen nicht auf den Bauernhof und sind eine Beleidigung der bäuerlichen Lebensordnung und Lebensart.

Wer die schwere Arbeit des Bauern sieht, wird es als höchste Ehre ansehen, ihm im Haus und auch auf dem Feld so viel Arbeit als möglich abzunehmen, um nicht zum Saboteur des totalen Kriegseinsatzes zu werden.

Gegenüber den Wucherungen der Feindpropaganda aber, vergessen wir nicht, daß wir den Krieg niemals verlieren können, so lange unsere Soldaten die Waffen nicht wegwerfen und so lange wir unsere Herzen nicht in den Staub der feigen Flucht schleudern.

Die Ostfront ist ebenso unzerreißbar wie die Westfront und das Herz des Reiches ist ein Stahlpanzer, gegen den es keine Waffe gibt. Es wird standhalten bis die deutschen Geheimwaffen, an ihrer Spitze die Totalität nationalsozialistischer Haltung im Opfer für Deutschland, das Tor zum Sieg wieder aufreißen!

Arader Zeitung, 25. Jg., 20.August 1944, S. 2.


Articolul este un apel propagandistic la mobilizare totală și rigoare morală, scris la doar o lună după atentatul eșuat împotriva lui Hitler. Walter May critică dur:
Defetismul: Cei care pun la îndoială victoria finală. Privilegiile: Liderii care fug de bombardamente în mașini de lux în loc să stea alături de muncitori.
Lipsa de solidaritate: Femeile evacuate de la oraș la sat care „se afișează în halate cu flori și unghii vopsite” în timp ce țăranii muncesc zi și noapte pentru recoltă.


 
Broschüre: Der erste Siebenbürgische Gautag der DVR in Mediasch, 4. Oktober 1936. Sonderdruck der "TZ" aus Folge 604-609. Herausgegeben von der Sektionsleitung Siebenbürgen der DVR [Deutsche Volkspartei Rumäniens]



Adnotare. Oraşul Mediaş a fost un centru important al mişcării hitleriste din România. Aici s-a desfăşurat în octombrie 1936 o importantă reuniune („Gautag”) a Partidului Popular German al României (Deutsche Volkspartei Rumäniens – DVR), criticată de presa democratică. Ziarul german „Mediascher Zeitung”, sub directoratul nazistului Dr. Hans Zikeli, s-a conformat în 1941 aşa numitei „Gleichschaltung” a presei de limbă germană din România, transformîndu-se voluntar într-un organ al propagandei naziste. „Arader Zeitung” nu a acceptat „uniformizarea”; totuşi a publicat şi pînă în 1941 numeroase articole rasiste şi anti-evreieşti. Neputînd să opună o rezistenţă constantă, „Arader Zeitung” a publicat între 1941 şi 1944 şi o serie de articole semnate de lideri nazişti (de exemplu cel reprodus aici, scris de propagandistul şef al NSDAP al Grupului Etnic German din România, Walter May: „Totalitatea poziționării“) şi reportaje de pe front despre vitejia militarilor germani în lupta lor contra aşa-zisului iudeo-bolşevism şi împotriva plutocraţiei anglo-americane. Reticenţa faţă de nazism a editorului ziarului „Arader Zeitung”, Nikolaus Bitto, l-a costat libertatea. După 23 august 1944 a fost arestat şi internat în lagărul de la Dachau, de unde a scăpat, întorcîndu-se în România, la Arad, unde a murit la începutul anilor 1960. 
Articolul din „Arader Zeitung”, din 20 august 1944, este un exemplu tipic de propagandă nazistă şi o reacţie directă la atentatul eșuat împotriva lui Adolf Hitler din 20 iulie 1944. În articol se descriu „manifestațiile de fidelitate” ale germanilor (Treuekundgebungen) ca răspuns rapid la tentativa de asasinat. În textul reprodus se subliniază indignarea populației şi se afirmă că vestea atentatului a provocat „oroare și dezgust” nu numai în rîndurile germanilor din România. Apoi se vorbeşte despre unitatea în jurul Führerului, iar manifestaţiile sînt prezentate ca o dovadă a legăturii indestructibile dintre popor și conducător. Atentatorii sînt catalogaţi drept conspiratori, organizaţi într-o „bandă de criminali” și „trădători”, proveniți din rîndurile aristocrației, care ar fi încercat să repete „lovitura de cuțit în spate”, din 1918, precum se spune în articolul din "Mediascher Zeitung", din 29. iulie 1944. (Legenda pumnalului înfipt în spatele soldaţilor viteji germani din primul război mondial de către evreii, social-democraţii şi comuniştii trădători a ocupat un loc central în retorica propagandistică a extremiştilor de dreapta - din 1918 pînă-n 1945.) În articolul din „Arader Zeitung” se invocă şi cîteva figuri cheie ale naziştilor, de exemplu, Goebbels şi Heinrich Himmler, şeful SS-ului. Nu au fost uitate nici înrolările voluntare ale germanilor din România în SS şi nici menţionarea alianţei Germaniei cu România, condusă de regimul fascist al lui Antonescu. Astfel se explică în finalul articolului din "Mediascher Zeitung" şi urările de victorie („Siegheil”), adresate simultan lui Adolf Hitler, Regelui Mihai I și lui Ion Antonescu. În doar cîteva zile după apariţia acestor articole, Antonescu a fost arestat, punîndu-se astfel capăt dictaturii fasciste instalate la Bucureşti, în septembrie 1940.


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Hermann Schlandt und die Kronstädter Zeitung / Hermann Schlandt şi ziarul Kronstädter Zeitung

Kronstädter Zeitung: Verantwortlicher Hauptschriftleiter Hermann Schlandt / Redactor şef responsabil: Hermann Schlandt

Eigentümer: Buchdruckerei Johann Gött’s Sohn / Proprietar: Tipografia Johann Gött fiul

1933 wird Hermann Schlandt im Impressum als Verantwortlicher Schriftleiter für Feuilleton und Kunst angeführt. Verantwortlicher Hauptschriftleiter war Dr. Fritz Theil. Für Kulturpolitik und Wirtschaft war (der zeitweilig beurlaubte) Dr. Heinrich Zillich zuständig. (Vgl. Kronstädter Zeitung, 97. Jg., Nr. 89, 19. April 1933, S. 5.) 1936 ist Hermann Schlandt verantwortlicher erster Schriftleiter und als zweiter Schriftleiter wird im Impressum der Nazidichter Dr. Heinrich Zillich genannt. (Vgl. Kronstädter Zeitung, 100. Jg., Nr. 1, 1. Januar 1936, S. 12.)

Die Zeitung war aktiv an der Nazi- und Kriegspropaganda beteiligt. / Ziarul a participat activ la propaganda nazistă şi de război.

[24. Juni 1941. Andreas Schmidt: Aufruf - An die Deutsche Volksgruppe in Rumänien]
[24 iunie 1941. Andreas Schmidt: Chemare – Către Grupul Etnic German din România]



An die Deutsche Volksgruppe in Rumänien

Volksgruppenführer Andreas Schmidt erläßt folgenden Aufruf:

Parteigenossen und Volksgenossen!

In dem gigantischen Kampf, den das Reich zur Sicherung des Lebens und der Freiheit des ganzen deutschen Volkes und zur Neuordnung Europas zu führen hat, sind heute durch das deutsch-rumänische Waffenbündnis auch wir Deutsche in Rumänien eingesetzt.

Unsere waffenfähigen Männer stehen im rumänischen Heer unter dem Befehl des Staatsführers General Antonescu, in der gewaltigen Front des Reiches und leisten ihren Blutzoll zum großen deutschen Sieg.

Nachdem der Führer den Kampf gegen den Erzfeind des Nationalsozialismus eröffnet hat, wird es jedem von uns klar, daß alle Opfer die von uns verlangt wurden und verlangt werden, ihren Sinn haben und zur Stärkung der deutschen Front beitragen.

Die Deutsche Volksgruppe in Rumänien wird daher in diesem Kampf sich eines deutschen Soldatentums würdig erweisen. Die Männer der Partei und der Formationen werden an erster Stelle an der Front ihre Pflicht erfüllen. Die Angehörigen der Deutschen Volksgruppe in Rumänien werden in den Verbänden des rumänischen Heeres mit dem gleichen Fanatismus und mit der gleichen Todesbereitschaft für die gemeinsame Sache kämpfen, die ihnen der Soldat des Mutterlandes unter dem Befehl unseres Führers Adolf Hitler vorlebt.

Bukarest, 22. Juni 1941.
Andreas Schmidt
Volksgruppenführer.

Kronstädter Zeitung, 105. Jg., Nr. 138, 24. Juni 1941, S. 1.

[26. März 1946. Haftbefehl erlassen vom Hauptankläger Volksgerichtshofes aus Klausenburg, Eugen Man]
[26 martie 1946. Mandat de arestare emis de acuzorul public şef al Tribunalului Poporului din Cluj, Eugen Man]

ACNSAS, P 001257, vol. 23, ff. 7-7v.

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Viktor (VikCapesius. Der Auschwitzapotheker – Biografie eines Täters




Zeugen des Grauens


Capesius vor Gericht


O-Ton Capesius / vocea lui Capesius 

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Hans Mokka, Viktor Capesius, Fritz Klein: Mannschaftsmitglieder in Auschwitz / germani din România din personalul SS de la Auschwitz  

Institut für Nationales Gedenken (poln. Instytut Pamięci Narodowej, IPN) - SS-Personal in Auschwitz 




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Erstellt: 25. 6. 2025 - Aktualisiert: 2. 6. 2026, 14:00 h



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