Mittwoch, Juni 25, 2025

Kriegsverbrecher - criminali de război



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Auswahl von NS-Beiträgen von Hans Hartl / Din publicistica nazistă a lui Hans Hartl
Siehe laufende Zahl 11 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 11 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

1. September 1943. Hans Hartl: Vier Jahre Krieg / 1 septembrie 1943Hans Hartl: Patru ani de război
Siehe laufende Zahl 20 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 20 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

11. April 1941. Otto Ließ: Der Osten im Aufbau / 11 aprilie 1941.  Otto Ließ: Estul în reconstrucție Neu!Nou! 

18. August 1943. Otto Liess: Der Südosten und Europas Einheit /  18 august 1943. Sud-estul și unitatea Europei

4.  November 1944. Otto Ließ: Artur Phleps gefallen / 4 noiembrie 1944. Otto Ließ: Artur Phleps a căzut

Siehe laufende Zahl 10 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 10 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

25. Dezember 1941. Josef Gaßner: Deutsche Weihnacht / 25 decembrie 1941. Josef Gaßner: Crăciun german

27. Juni 1952. Heinrich Simonis: Schwäbische Bazillenträger in Österreich. Beller - Gassner - Frauenhoffer

10 noiembrie 1944. Cum au fost ucişi românii din Banat de către şvabi şi nemţi

8 decembrie 1944.  Romii cer un tratament egal cu ceilalţi locuitori ai ţării

1 aprilie 1946.  Dela Tribunalul Poporului. Persoane invitate a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Cluj

1946. Tabel cu persoanele care urmează să fie judecate de Tribunalul Poporului din Cluj / Liste der vom Klausenburger Volksgerichtshof als Kriegverbrecher beschuldigter Personen 

Sentinţa din 15 Aprilie 1946 Urteil vom 15. April 1946

16.-30. Mai 1968. Hans Hartl besucht Rumänien zusammen mit einer aus 60 Personen zusammengesetzten Gruppe, der auch Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing und Philipp Jenninger angehören
16-30 mai 1968. Hans Hartl vizitează România împreună cu un grup de circa 60 de persoane, din care fac parte și Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing și Philipp Jenninger 

18. April 1980. Hans Hartl besucht Rumänien / 18 aprilie 1980Hans Hartl în România 



Auswahl von NS-Beiträgen von Walter May / Din publicistica nazistă a lui Walter May Neu!Nou! 
Siehe laufende Zahl 27 in der Liste mit den als Kriegsverbrecher beschuldigten Personen
A se vedea poziția 27 din tabelul cu persoanele învinuite de crime de război.

May leitete die Propagandaabteilung der NSDAP der DViR / May a fost propagandistul șef al Partidului Național-Socialist Muncitoresc al Grupului Etnic German din România

15. April 1938. Walter May: Querschnitt der Woche

6. September 1941. Zuteilung jüdischer Häuser an öffentliche Aemter / 6 septembrie 1941. Repartizarea caselor evreiești către autoritățile publice

29. Juli 1944. Treue dem Führer / 29 iulie 1944. Fideli Führer-ului 

20. August 1944. Walter May: Totalität der Haltung / 20 august 1944. Totalitatea poziționării 

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Viktor („Vik“) Capesius. Der Auschwitzapotheker – Biografie eines Täters / Farmacistul de la Auschwitz - Biografia unui făptaș 

Zeugen des Grauens - Martorii groazei 
Capesius vor Gericht - O-Ton - Capesius în fața tribunalului - voce 

Hans Mokka, Viktor Capesius, Fritz Klein: Mannschaftsmitglieder in Auschwitz /germani din România, din personalul SS de la Auschwitz  


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Auswahl von NS-Beiträgen von Hans Hartl / Din publicistica nazistă a lui Hans Hartl

[1. September 1943. Hans Hartl: Vier Jahre Krieg]
[1 septembrie 1943. Hans Hartl: Patru ani de război]




Südostdeutsche Tageszeitung (Ausgabe Siebenbürgen), 70. Jg., Nr. 202, 1. September 1943, S. 3-4

*) Kurzbiographie von Hans Hartl hier *) Biografie a lui Hans Hartl aici

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Auswahl von NS-Beiträgen von Otto Liess [Ließ] / Din publicistica nazistă a lui Otto Liess [Ließ]



[11. April 1941. Otto Ließ: Der Osten im Aufbau]

[11 aprilie 1941. Otto Ließ: Estul în reconstrucție]



Der Osten im Aufbau

Von Dr. Otto Ließ, Bukarest

Während heute die Mächte der Achse gemeinsam den Endkampf um das Weltmeer und Afrika beginnen, steht der Osten Europas schon mitten im Aufbau und hat — von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer — seine bleibende Gestalt gewonnen. Eine Sendung, die nach dem Dreißigjährigen Krieg und im Verlauf des 19. Jahrhunderts sich endgültig loszureißen schien von deutscher Leistung und schöpferischer Kraft, wird von einer jungen Mannschaft mit hartem Entschluß endgültig wieder aufgenommen. In Zukunft wird der Ostraum nie mehr seinen Zusammenhang mit Mitteleuropa verlieren, oder ein Aufmarschgebiet gegen die Mitte des Erdteils werden. Deutsches Schaffen wird auch nie wieder von madjarischem, tschechischem oder polnischem Volkstum seinen Stempel erhalten, sondern als deutsche Leistung der Einheit dieses Raumes dienen.
Immer wenn im Osten das Bewußtsein der Abhängigkeit von Kultureuropa lebendig war, wurde dieser Raum schöpferisch fruchtbar. In dem Augenblick, da Polen, Tschechen, Madjaren oder Südslawen einen Aufstand gegen die geistigen Werte Gesamteuropas versuchten, entstand aus dem Osten die Schütterzone, jenes „Zwischeneuropa“, das den Ränken Westeuropas und der Großmannssucht östlicher Kleinstaaten erlag. Das Entscheidende im Wechselverhältnis Erdteilmitte—Osteuropa aber ist, daß deutsche Menschen eine Linie von Raugard am Ilmensee (Nowgorod) bis zur „langen Aw“ (Campulung) gegen asiatischen Einbruch errichteten.
Die vergangenen zwanzig Jahre haben blitzschnell und mit aller Eindringlichkeit die Gefahren, die dieser Raum in sich bergen kann, gezeigt. Das Flugzeugmutterschiff „Tschechoslowakei“ versuchte ebenso seinen Janitscharendienst für das westdemokratische Weltjudentum mit einem Geschichtsmythos zu rechtfertigen, wie Polen. Die Libuschasage log ebenso von der Eigenständigkeit tschechischer Bestrebungen im böhmischen Raum, wie die Polen die Schlacht von Tannenberg 1410 als „ihren“ Erfolg feiern. Der Mythus vom Reich der Stephanskrone wollte ebenso dem Gedanken eines eigenen Imperiums Durchbruch verschaffen, wie es der deutsche Ueberstaat bis zum Konzil von Konstanz 1405 auch dem Namen nach war — „Römisches Reich“ ohne die Einschränkung „Deutscher Nation“.
Nach dem 15. Jahrhundert zerbricht der Bogen mitteleuropäischer Kultur zwischen dem Baltikum und Südosteuropa und deutsche Leistung wird hier ebenso wie in der pannonischen Ebene für fremde, oft gegen das Reich gerichtete, staatspolitische Ziele eingesetzt. Siebenbürgen ist damals der Verlorene Haufen Mitteleuropas, der für ein fernes „deutsches“ Habsburg kämpft, wie später die Banater Deutschen den Zugang zur Donauebene unter größten Opfern behaupten und kulturell erschließen.
58000 ermordete Deutsche in Polen im Herbst 1939 sind nun die große Saat der Zukunft geworden. Sie künden aller Welt vom bittersten und qualvollsten Opfer, das deutsche Menschen im Dienst ihrer Sendung auf sich nehmen mußten und sind gleichzeitig die gewaltigste Mahnung, diesen Raum für alle Zukunft neuzugestalten und zu befrieden.
Osteuropa soll künftig weder Judenherberge, noch Tummelplatz entmenschter Polenhorden werden. Handels- und Verkehrswege dürfen nicht mehr durch die Zoll- und politischen Schranken beschränkter Demokraten versperrt werden. Die Siedlung deutscher Bauern und Handwerker wird dem östlichen Europa wie vor einem Jahrtausend wieder sein Antlitz prägen; und der Osten wird in seinem Aufbau diese befreiende und stolze Sendung deutscher Menschen mitschaffend und werkend anerkennen. Die Verbindung Ost-Mitteleuropas mit dem Norden und Süden aber wird Zeugnis ablegen von der wachsenden Völkergemeinschaft im Zeichen der Achse.

SodT (Ausgabe Banat), 11. April 1941, S. 7 (Zweiseitige Beilage: Einsatz-Staffel, S. 1).

Anmerkung: Dieser Beitrag des 1946 in Abwesenheit zu 20 Jahren verurteilten rumäniendeutschen Kriegsverbrechers Otto Ließ ist nicht zufällig am Karfreitag 1941 in der Beilage „Einsatz-Staffel“ der gleichgeschalteten „Südostdeutschen Tageszeitung“ (Ausgabe Banat) erschienen. Otto Ließ lässt in seinen mit großdeutschen Eroberungsphantasien garniertem Beitrag sämtliche Propagandaklischees einfließen und ergänzt diese mit lokalen Hinweisen auf Siebenbürgen, das Banat und die Walachei, um den von den Nazis propagierten Sendungsgedanken hervorzustreichen. Auf der gleichen Seite der Beilage wurde zudem ein antisemitischer und rassistischer Leitartikel des Gau-Staffelführers, Hans Schmidt, unter dem Titel: „Von der Gleichheit aller Menschen“ abgedruckt, der in der Verherrlichung des „edlen Menschen germanischer Art und nordischer Prägung“ kulminiert. Den Artfremden, Erbkranken und Juden wird jedwede Existenzberechtigung abgesprochen. Mit einem Seitenhieb auf den christlichen Klerus, heißt es dann folgerichtig an einer Stelle:
„Durch die Erkenntnisse aber von Blut und Rasse hat der Nationalsozialismus diese Irrlehren [von der Gleichheit der Menschen – Anm. W.T.] widerlegt und das Gegenteil bewiesen.
Es überrascht uns somit nicht, wenn Juden, jüdisch versippte Kreise und der politische Klerus gegen den Rassengedanken und die nationalsozialistische Weltanschauung Sturm laufen.
Unbeirrt aber geht die Nationalsozialistische Weltanschauung ihren Weg und immer mehr werden die Erkenntnisse der Rassenforschung in der breiten Öffentlichkeit Fuß fassen.
Die Lehre von der ‚Ungleichheit aller Menschen’ ist heute die Grundlage unserer Erziehung und der nordisch bestimmte Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Von der nordischen Rasse hat das deutsche Volk die Tugenden die es groß werden ließen, nordisch ist der Träger des hindischen Gedankens: Hermann der Cherusker, Widukind, Heinrich der Erste, die Männer des Ritterordens, die Helden der Freiheitskriege, Bismarck, Schlageter, Richthofen, die unzähligen Divisionen des Weltkrieges, die Kämpfer um Deutschlands Auferstehung, die Millionen Soldaten Großdeutschlands; sie alle haben aus ihrer nordischen Haltung heraus für ihr Volk gelebt, gekämpft und geopfert.“
Das gleiche Blatt veröffentlichte am Ostersonntag, dem 13. April 1941, einen Aufsatz, in dem zahlreiche antisemitische Spottverse der banat-schwäbischen Jugend, den so genannten „Ratschern”, zitiert werden. Die Verse kamen in den meisten schwäbischen Gemeinden zum Einsatz, zwischen Gründonnerstag und Karsamstag, und gehör(t)en zum festen Bestandteil der österlichen Folklore.

Notă: Nu întîmplător, articolul a apărut în vinerea mare, 11 aprilie 1941, în suplimentul „Einsatz-Staffel“, din ediţia bănăţeană a ziarului uniformizat, nazist, „Südostdeutsche Tageszeitung“. Este un text de propagandă nazistă care pledează pentru expansiunea germană în Est prin „misiunea civilizatoare” a poporului german şi a rasei nordice.
Nu lipsesc atacuri agresive împotriva democrațiilor occidentale şi evreilor („westdemokratisches Weltjudentum”) și contra unor popoare central-europene (polonezi, cehi, maghiari). Otto Ließ folosește metafore cu iz militar și epitete rasiste, numind, de exemplu, Cehoslovacia un „portavion” al intereselor străine, iar democrația este echivalată peiorativ cu „evreimea mondială”. Neagă legitimitatea unor state, nu şi a României aliate cu Germania hitleristă, ceea ce rezultă clar din menționarea orașului Cîmpulung în contextul ideii fixe a barierei istorice împotriva „invaziilor asiatice” cărora s-au opus doar adevăraţii reprezentanţi ai popoarelor indo-germanice.
Cifra de 58.000 de germani etnici (Volksdeutsche) care ar fi fost uciși de polonezi la începutul războiului este unul dintre cele mai cunoscute exemple de manipulare grosolană, pusă la cale de propaganda goebbelsiană. După invazia Poloniei, la 1 septembrie 1939, au existat într-adevăr violențe împotriva minorității germane. Se vorbea, de exemplu, despre: „Duminica Sîngeroasă de la Bydgoszcz” – iar scriitorul Edwin Erich Dwinger a scris la comandă un pseudoroman despre „Bromberger Blutsonntag”, intitulat: „Der Tod in Polen. Die volksdeutsche Passion” – „Moartea în Polonia. Patimile minorităţii germane”. Numărul victimelor a fost estimat de istorici între 3.000 și 5.000, propaganda Reich-ului vorbea despre 58.000 de etnici germani minoritari, ucişi de polonezi.
În cursul procesului intentat la Cluj, în 1946, unor criminali de război, autorul articolului, Otto Ließ, a fost condamnat în contumacie la 20 de ani de închisoare.
Pe aceeaşi pagină a suplimentului „Einsatz-Staffel” s-a publicat şi un articol îndreptat contra clerului creştin acuzat că propagă doctrina egalităţii tuturor oamenilor, în care, între altele, se afirmă:
„Prin constatările privind sîngele și rasa, național-socialismul a infirmat aceste doctrine rătăcite și a dovedit contrariul.
Prin urmare, nu ne surprinde faptul că evreii, cercurile jidovite și clerul politic se revoltă împotriva ideii de rasă și a viziunii național-socialiste despre lume.
Cu toate acestea, viziunea național-socialistă despre lume își urmează neabătută drumul, iar constatările cercetării rasiale vor prinde tot mai mult rădăcini în rândul publicului larg.
Doctrina ‘inegalității tuturor oamenilor’ este astăzi baza educației noastre, iar omul de sorginte nordică se află în centrul acesteia. De la rasa nordică a moștenit poporul german virtuțile care l-au făcut măreț; elementul nordic este purtătorul gîndirii indo-europene: Hermann Heruscul, Widukind, Henric I, bărbații ordinului cavaleresc, eroii războaielor de eliberare, Bismarck, Schlageter, Richthofen, nenumăratele divizii ale Războiului Mondial, luptătorii pentru învierea Germaniei, milioanele de soldați ai Germaniei Mari; toți aceștia, din atitudinea lor nordică, au trăit, au luptat și s-au jertfit pentru poporul lor.”
În duminica Paştelui, pe 13 aprilie 1941, acelaşi ziar publică un studiu despre folclorul pascal al şvabilor bănăţeni. În acest text sînt citate versuri batjocoritoare la adresa evreilor, recitate de tineri începînd cu joia mare pînă sîmbătă, ziua învierii.


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[18. August 1943. Otto Liess: Der Südosten und Europas Einheit] 
[18 august 1943. Sud-estul și unitatea Europei]
 



 



Man mag über Individualismus, Latinismus oder allslawische Theorien denken wie man will. Das Lebensgesetz einer Kultur und eines Raumes hat sich dennoch immer dann ausgewirkt, wenn der Südosten nicht von einer rassischen Unterwelt geführt wurde, Rubel oder  Pfundnoten gegenüber lebenswichtigen Belangen des Donauraumes nicht den Ausdruck gaben. [...] liberale Doktrinäre [...] wünschen [sich] eine Rückkehr zum Gestern, zu liberalen Theorien, zur Vormacht der Juden, weil ihre Kaste dabei gut gefahren ist, und als gelehrige Schüler der westlichen Pulutokraten wollen sie genau so wenig Rücksicht auf die 'unteren Schichten' nehmen, wie man das in englischen Kolonien und selbtst in England tut.

Südostdeutsche Tageszeitung, 70. Jg., Folge 190, 18. August 1943, S. 1-2 (Ausgabe Siebenbürgen) 

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[4. November 1944. Otto Ließ: Arthur Phleps gefallen]
[4 noiembrie 1944. Otto Ließ: Arthur Phleps a căzut ]



Weitere Details zu Phleps - hier  und hieralte detalii despre Phleps - aici şi aici 




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Auswahl von NS-Beiträgen von Josef Gaßner / Din publicistica nazistă a lui Josef Gaßner


[25. Dezember 1941. Josef Gassner: Deutsche Weihnacht] 
[25 decembrie 1941. Josef Gassner: Crăciun german]

„Denn wir wissen nunmehr um den Sinn unserer Kraft: sie liegt in der unzertrennlichen Einheit von Volk und Führung. Adolf Hitler hat die höchste Idee, von der wir Deutschen je geträumt haben, restlos verwirklicht: die Idee der wahren Volksgemeinschaft. Das hat dieser Krieg bewiesen.“ (Ausführliches Zitat aus dem Artikel und biografische Einzelheiten zu Gaßner, in: Paranoia, Halbjahresschrift - hjs-online, 6. 11. 2016)  


Südostdeutsche Tageszeitung, 68.(24.) Jg., Nr. 235, 25. Dezember 1941, S. 1-2 (Ausgabe Banat)

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[27. Juni 1952. Heinrich Simonis: Schwäbische Bazillenträger in Österreich. Beller - Gassner - Frauenhoffer]

Schwäbische Bazillenträger in Österreich 
Beller — Gassner — Frauenhoffer 

Heinrich Simonis

In dem typisch stalinistischen Propagandartikel bezeichnet Simonis Josef Gassner als „eine prominente Gestalt des hitlerschen Parasitentums“ und fährt dann fort

„Im Kriege gegen die Sowjetunion war er [als Chefredakteur der Südostdeutschen Tageszeitung, Ausgabe Banat] der grösste Maulheld, verschantzte sich aber wohlweislich fest hinter seinem Schreibtisch, an dem er die blutrünstigsten Tiraden schrieb, als die deutsche Jugend Rumäniens als Kanonenfutter in die Faschistenarmee Hitlers gepresst wurde. Als dann — trotz seiner entgegengesetzten Voraussagen — die siegreich vorstürmende Sowjetarmee unser Land vom Joch der faschistischen Pest befreite, brannte er, viel zu feige, für sein Treiben einzustehen, gleich in den ersten Tagen nach dem 23. August durch und ging mit den Mordbuben, die vor ihrer Flucht in Hatzfeld die besten deutschen antifaschistischen Kämpfer ermordeten, nach Österreich. Auch dort führt er ein Parasitenleben und gröhlt jetzt mit den anderen hitleristisch-schwäbischen Verbrechern am Schanktisch und streut Verleumdungen und Lügen gegen die RVR aus, wie er es früher in der Hauptstadt des Banats gegen die Sowjetunion getan hat.“ 

Ewald Frauenhoffer - „Nach dem 23. August stahl er [Ewald Frauenhoffer] sich mit seiner Mordbande über das sogenannte Niemandsland auf jugoslawischen Boden, von wo er nach zwei Wochen mit den hitleristischen Truppen ins Banat zurückkehrte und Temesvar belagerte. Doch dann kam die glorreiche Sowjetarmee, und Ewald sah, dass das Spiel verloren war. Aber auch diesmal zeigte er seine wirkliche Fratze. Auf einem Motorrad durch die schwäbischen Dörfer der Heide rasend, zwang er mit der Maschinenpistole in der Hand Kinder und Greise, sich in die „Front zu werfen“. Dann aber jagte er einen, bedeutenden Teil der Bevölkerung ins Verderben, in die Fremde.“

„Hans Beller dessen ganze Existenz auf dem Geldsäckel anderer aufgebaut war. Wer im Banat kennt nicht Hans Beller, den Hauptschriftleiter der früheren Faschistenzeituig „Extrapost“ in Temesvar? Dieser „Allgewaltige“ hatte sich nach dem ersten Weltkrieg eine Druckerei erwirtschaftet, in der er sein „Banater Tageblatt“ druckte. Als deutscher Ultrachauvinist kam er mit einer Gruppe ähnlicher „Volksführer“ in das damalige Parlament der Bourgeois und Grossgrundbesitzer, in das Parlament der Brătianus.“ 

NW, 4. Jg., Nr. 1005, 27. Juni 1952, S. 4

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[10 noiembrie 1944. Cum au fost ucişi românii din Banat de către şvabi şi nemţi]

Cum au fost ucişi românii din Banat de către şvabi şi nemţi 

La sosirea armatei germane în comuna Periam din Banat, conducătorii organizaţiei şvăbeşti au prezentat armatei germane o listă cu 22 de români, în frunte cu pretorul, preotul ortodox, perceptorul, etc. cari trebuiau să fie suprimaţi. După primirea listei,nemţii şi şvabii localnici au pornit în goană să caute pe românii cari figurau pe listă. Au fost arestaţi preotul satului, notarul, preşedintele unei cooperative şi 4 ţărani, cari apoi au fost duşi la marginea comunei într’o porumbişte şi împuşcaţi în ceafă. Cadavrele lor au fost găsite abia acum fiind înmormântate creştineşte. In comuna Pesac, 8 ţărani români au fostI împuşcaţi de nemţi şi cadavrele lor au fost arse cu benzină. In timp ce se retrăgeau, nemţii au dat foc caselor, iar pe săteanul Arcadie Roşu l-au împuşcat fiindcă a încercat să stingă focul dela casa sa. Asemenea cazuri s'au petrecut pretutindeni pe unde hoardele nemţeşti au trecut şi unde organizaţiile hitleriste dela noi din ţară le-au stat într’ajutor pentru a-şi bate joc de tot ce-i românesc. 

Arhiva grupului etnic german din România a fost găsită în întregime

Siguranța generală a Statului a găsit intactă arhiva grupului etnic german din România. S-au găsit listele tuturor membrilor acestei organizații.

Gazeta Sibiului, anul XI, nr. 46, 10 noiembrie 1944, p. 2

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[8 decembrie 1944.  Romii cer un tratament egal cu ceilalţi locuitori ai ţării]

Romii cer un tratament egal cu ceilalţi locuitori ai ţării 

Dl Grigore Nucu din Timişoara, de origine etnică rom, de profesiune muzicant, fost inspector de organizare pentru Ardeal şi Banat al Uniunii Romilor din România, a înaintat d-lui Prim-Ministru un memoriu prin care îi face cunoscut că sub regimul trecut consângenii d-sale au avut mult de suferit, fiind trimişi în Transnistria, iar cei râmaşi acasă batjocoriţi în chip şi fel. Mai departe îi face cunoscut Primului Ministru al ţării că şi astăzi o parte din consângenii săi sufere din cauza numelui lor maghiarizat s-au germanizat în decursul vremurilor, fiind trimişi în detaşamente de lucru alături de germani şi unguri. In concluzie, reprezentantul romilor din Timişoara roagă pe d-lprim ministru ca romii din România să fie trataţi egal cu ceilalţi locuitori ai ţării. La sfârşitul memoriului, d-l Grigore Nucu, cere Preşedintelui de Consiliu să acorde o audienţă în care să expună toate doleanţele consângenilor săi. 

Gazeta Sibiului, anul XI, nr. 50, 8 decembrie 1944, p. 3

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[1 aprilie 1946.  Dela Tribunalul Poporului. Persoane invitate a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Cluj]

Dela Tribunalul Poporului

Următoarele persoane sunt invitate a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Cluj, în caz contrar vor fl judecaţi în lipsă.

Zbârcea Gheorghe, Gherghel Ion, Gheorghe Stoica, Pop Gavrilă, Popa Grigore Mihăilescu Gheorghe Timuş, Lăzurlcă Ion, Zathureczky Ghyula, Polyak Ştefan, Dr. Poppisil Rudolf, Ferencz Gyarfas, Dr. Abrudbanyai Ioan, David Ioan, Biro Ianoş, Finta Zoltán, Olajos Domokos, Dr. Andreas Weber, Walter May, Alfred Hönig, Dr. Otto Liess, Hans Hartl, Henrich Schiell, Heinrich Prall, Herman Schlandt, Emil Neugehauer, Iosif Gassner.

Sunt invitaţi a se prezenta de urgenţă la Tribunalul Poporului Bucureşti, Cabinetul VIII. pentru a da informaţii:

Mendel Reisch şl Rosenberg, din Bacău sau Roman.

România liberă, anul III, nr. 505, 1 aprilie 1946, p. 2 

[Ortografia nu a fost modificată - n. n. Halbjahresschrift - hjs-online]

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[1946. Tabel cu persoanele care urmează să fie judecate de Tribunalul Poporului din Cluj] 

[1946. Liste der vom Klausenburger Volksgerichtshof als Kriegverbrecher beschuldigter Personen]




ACNSAS, P 1257,  vol. 1, ff. III-IV

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1946

ACNSAS, P 1257,  vol. 20, coperta 


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[7 iunie 1946. Sentinţa din 15 Aprilie 1946]

[7. Juni 1946. Urteil vom 15. April 1946]

ROMÂNIA
Tribunalul Poporului, completul de judecată  Cluj,
Dos. nr. 5/1946.
SENTINŢA Nr. 5/1946 PROCES-VERBAL
Şedinţa publică din 15 Aprilie 1946

Tribunalul Poporului
pentru motivele ce se vor vedea 
în numele legei hotăreşte 


Declară pe acuzaţii:

1 GHEORGHE SBARCEA de 32 ani, cetăţean român, născut în Cluj, domiciliat în Cluj, de prezent cu domiciliul în loc necunoscut. 

2. IOAN GHERGHEL cetăţean român, redactor la ziarul Tribuna-Braşov, fost cu ultimul domiciliu în Braşov de prezent cu domiciliu în loc necunoscut

3 POPA GRIGORE de 35 ani, cetăţean român, profesor, aflat în stare de arest.

4. ION LAZARUICA, cetăţean român, fost domiciliat în Timişoara, colaborator al ziarului Biruinţa din Timişoara, în prezent cu domiciliu în loc necunoscut. 

5. ZATHURECZKI IULIU de 38 ani, cetăţean român, fost redactor responsabil al ziarului Ellenzék din Cluj, fost cu ultimul domiciu în Cluj, Str. Catedralei în prezent dispărut.

6. ARVAY ARPAD de 44 ani, cetăţean roman, căsătorit, domiciliat în Oradea, Str Röntgen Nr. 7, aflat în stare de arest. 

7. POLYAK STEFAN cetăţean român, de profesiune ziarist, fost colaborator al ziarului Magyar Lapok şi Erdély Néplap din Oradea, fost cu ultimul domiciliu în Oradea, actualmente cu domiciliu în loc necunoscut. 

8. Dr. POSPISCHIL RUDOLF, cetăţean român, colaborator al ziarului Ellenzék din Cluj, fost cu ultimul domiciliu în Cluj, azi dispărut.

9 FERENCZ GYÁRFÁS de 40 ani, fost colaborator al mei multor ziare din Ardealul de Nord, cetăţean român, cu ultimul domiciliu în Miercurea Ciuc, în prezent dispărut. 

10. Dr. ABRUBBANYAY IOAN de 40 ani, profesor de teologie unitariană din Cluj, fost cu ultimul domiciliu in Cluj, azi dispărut. 

11. DAVID IOAN fost redactor al ziarului Keleti Ujsag, de 35 ani, fost cu ultimul domiciliu în Cluj în prezent dispărut. 

12. FINTA ZOLTÁN fost prim redactor la ziarul Keleti Ujsag din Cluj cu ultimul domiciliu avut în Cluj, în prezent dispărut.

13. JÁVOR BELA de 51 ani, ziarist, domiciliat in Oradea, Str. Tompa Mihai 34, cetăţean român, aflat în stare de arest. 

14 OLAJOS DOMOKOS de profesiune ziarist, cetăţean român, fost cu ultimul domiciliu în Cluj, de prezent în loc necunoscut. 

15. Dr ANDREAS WEBER de 50 ani, colaborator al ziarului Südost Tageszeitung din Sibiu, domiciliat în Sibiu, aflat în stare de arest.

16 WALTER MAY colaborator al ziarului Siebenbürgische Deutsches Tageblatt din Sibiu, fost cu ultimul domiciliu în Brasov în prezent dipărut. 

17 ALFRED HONIG directorul ziarului Siebenbürgische Deutsches Tageblatt din Sibiu, cu ultimul domiciliu în Sibiu, de prezent în loc necunoscut.

18 Dr. OTTO LIESS colaborator la ziarul Siebenbürgische Deutsches Tageblatt din Sibiu cu ultimul domiciliu în Sibiu, de prezent dispărut.

19. HANS HARTL colaborator la ziarul Südost Deutsches Tageszeitung din Sibiu, în prezent cu domiciliul în loc necunoscut.

20. HEINRICH SCHIELL colaborator la ziarul Südost Deutsches Tageszeitung din Sibiu, fost cu ultimul domiciliu în Sibiu, de prezent dispărut.

21 HEINRICH PRALL, colaborator la ziarul Siebenbürgische Deutsches Zeitung din Bistriţa, născut în Bistriţa de religie lutherană, student, fost cu ultimul domiciliu în Bistriţa, în prezent dispărut. 

22 HERMAN SCHLANDT fost prim redactor al ziarului Kronstädter Zeitung din Braşov cu ultimul domiciliu în Braşov, de prezent dispărut.

23. EMIL NEUGEHAUER, colaborator la ziarul Kronstaedter Zeitung din Braşov, cu ultimul domiciliu în Braşov, de prezent dispărut. 

24. IOSIF GASSNER fost prim redactor al ziarului Südost Deutsches Tageszeitung din Timişoara, cu ultimul domiciliu în Timişoara, azi dispărut,

vinovaţi de dezastrul ţării prin săvârşirea crimei de războiu prevăzută de art. 2 lit o., din Decretul Lege nr. 312/1945, pentru urmărirea şi sancţionarea celor vinovaţi de dezastrul ţării sau de crima de războiu, publicat în Monitorul Oficiau nr. 94 din 24 Aprilie 1945. 

In baza art. 3 , al I, din legea nr. 312/1945. condamnă pe acuzaţii: Ion Lazaruica, Zathureczki Iuliu, Dr Pospiscil Rudolf, Ferenţ Gyafar, Dr Abrudbanyay Ioan, David Ioan, Finta Zoltán, Olajos Domokos, Walter May, Alfred Honig, Dr. Otto Liess, Hans Hartl, Herman Schlandt, şi Iosif Gasner, la câte 20 (douăzeci) ani DETENŢIUNE GREA. 

In baza aceloraşi texte de lege condamnă pe acuzaţii: Gheorghe Sbârcea, Plyak Ştefan, Heinrich Schiel, Heinrich Prall, şi Emil Neugehauer, la câte 15 (cincisprezece) ani DETENŢIUNEA GREA.

In baza aceloraşi texte de lege şi cu aplicarea art. 157 Cod Penal, condamnă pe acuzaţii: Popa Grigore, şi Arvy Anjad la câte 10 (zece) ani DETENŢIUNE GREA, iar pe acuzaţii: Jávor Bela, Dr. Andreas Weber şi Ioan Gerghel, la câte 8 (opt) ani DETENŢIUNE GREA.

Compută ca executat din pedepsele de mai sus la fiecare din condamnaţii arestaţi, timpul petrecut în prevenţie, socotit dela data mandatulul de arestare.

În baza art. 3 din legea nr. 312/1945 combinat cu art. 25 pct. I, din Codul Penal condamnă pe a cuzaţii: Lazaruica Ioan, Zathureczki Iuliu, Pospischil Rudolf, Ferencz Gyárfás, Dr. Abrudbanyay Ioan, David Ioan, Finta Zoltán, Olajos Domokos, Walter May, Alfred Honig, Dr. Otto Liess, Hans Hartl, Herman Schlandt, Iosif, Gasner, Sbârcea Gheorghe, Polyak Stefan, Heinrich Schiell, Heinrich Prall, şi Emil Neugehauer, la câte 8 (opt) ani degradare civică, iar pe acuzaţii: Popa Grigore, Arvay Árpád, Jávor Bela, Dr. Andreas Weber, Gergel Ion, la câte 3 (trei) ani degradere civica.

În acelasi timp, în baza art. 3., al ultim din Decretul Lege nr. 312/945 dispune confiscarea întregei averi a tuturor condamnaţilor arătaţi mai sus, cetăţeni români, în folosul Statului Român, cu titlul de despăgubiri. 

In baza art. 4., al. I , cpt. 3. din Procedura Penală, achită pe acuzatul BIRO IOAN de 33 ani, cetăţean român, văduv de profesiune ziarist, domiciliat în Cluj, str. Dubalarilor nr. 20, de sub acuza ridicată contra sa pentru dezastrul ţării săvârşit prin crima de războiu prevăzută în art. 2 lit o., din decretul lege nr. 312/945. 

Dispune punerea acestui acuzat imediat im libertate. 

Dispune apoi dijungerea procesului în ce priveşte pe acuzaţii:

Gheorghe Stoica, Pop Gavril, şi Mihăiescu Gheorghe Timiş urmând să fie judecaţi la o dată ce se va fixa din oficiu.

Prezenta hotărâre se va executa de Parchetul Tribunalului Cluj, în baza art. 14 al. ultim din legea nr. 312/1945. 

Cu drept de recurs declarat imediat la pronunţare. 

Dată şi pronunţată în şedinţă publică azi 15 Aprilie 1946, în pretoriul Tribunalului Poporului Cluj. 

Preşedinte, (ss) Dr. N. Matei 

ASESOR (ss) Dr. Nerva Hărăguş.

JUDECĂTORI AI POPORULUI: (ss) Szatmári, Albu Vasile, Micu Ioan, Bojan Aurel, Dan Gheorghe, Augustin Meseşan, Belovai Ştefan

Pentru conformitate, GREFIER, (ss) indescifrabil

Universul, anul 63, nr. 127, 7 iunie 1946, p. 2 

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[16.-30. Mai 1968. Hans Hartl besucht Rumänien zusammen mit einer aus 60 Personen zusammengesetzten Gruppe, der auch Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing und Philipp Jenninger angehören]

[16-30 mai 1968. Hans Hartl vizitează România împreună cu un grup de circa 60 de persoane, din care fac parte și Armin Mohler, Regina Schrenck Notzing și Philipp Jenninger]




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[18. April 1980. Hans Hartl besucht Rumänien]
[18 aprilie 1980. Hans Hartl în România]

Symposion über Südosteuropa-Forschung 

Bukarest - Gestern fand Im Institut für Südosteuropäische Geschichte in Anwesenheit des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Michael Jovy, und des Präsidenten der Akademie für Politische und Gesellschaftswissenschaften, Dr. habil. Mihnea Gheorghiu, ein Symposion zu dem Thema „Das aktuelle Stadium und die Zukunftsaussichten der Südosteuropa-Forschung in Rumänien und in der Bundesrepublik Deutschland“ statt. Es sprachen Dr. Hermann Gross, Hans Hartl, Werner Gumpel, Franz Ronneberger, Emanuel Turczynski sowie Akademiemitglied Emil Condurachi, Eugen Stănescu, Dr. habil. Carl Göllner, Valentin Georgescu u.a, 

NW, 32. Jahrgang, Nr. 9615, 18. April 1980, S. 3

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Auswahl von NS-Beiträgen von WalterMayDin publicistica nazistă a lui Walter May

[15. April 1938. Walter May: Querschnitt der Woche]




Querschnitt der Woche

Walter May

Ein Mann hatte eben zu seinem Volk gesprochen, von dem man heute als dem größten Deutschen aller Zeiten spricht. Am Vorabend seines größten Triumphes durfte er selbst ohne Ueberhebung verkünden: „Mein Name wird als der Name des großen Sohnes dieses Landes bleiben!"
Mit einem überwältigenden „Ja” hat die Großdeutsche Nation die unsterbliche Tat Adolf Hitlers bestätigt.

 


TZ, 5. Jg., Nr. 1014, 15. April 1938, S. 1-2

Anm. Deutsche Tageszeitung. Das Blatt der Deutschen in Rumänien. Herausgeber Herwart Scheiner. Verantwortlicher Schriftleiter: Walter May. Kronstadt

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[6. September 1941. Zuteilung jüdischer Häuser an öffentliche Aemter]

[6 septembrie 1941Repartizarea caselor evreiești către autoritățile publice]




Zuteilung jüdischer Häuser an öffentliche Aemter

Wie bereits bekanntgegeben wurde, befaßte sich der Ministerrat mit der Zuteilung der enteigneten jüdischen Häuser an öffentliche Ämter, sowie an Personen die sich um den Staat verdient gemacht haben. In erster Reihe soll die Zuteilung dieser Häuser an die öffentlichen Ämter, die ihre Amtsräume zum größten Teil von Privatpersonen in Miete haben, erfolgen. In Mediasch wurden auf Grund der Bestimmungen zur Enteignung des jüdischen Hausbesitzes 74 Häuser enteignet. Alle öffentlichen Ämter haben Gesuche beim Ministerium für Rumanisierung eingereicht und um Zuteilung jüdischer Häuser angesucht. Diese Gesuche betreffen etwa 20 Häuser der Innenstadt.

Mediascher Zeitung, 50. Jg., Nr. 29, 6. September 1941, S. 3.

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[29. Juli 1944. Treue dem Führer. Zusammenfassung einer in Mediasch gehaltenen Rede von Walter May]

[20 iulie 1944Fideli Führer-ului. Rezumatul unei cuvîntări rostite de Walter May la Mediaș]



Treue dem Führer

Erregung und Abscheu war das Erste, was jeder beim Abhören der Nachrichten über den schändlichen Mordanschlag auf den Führer empfand. Dann aber bemächtigte sich aller ein Bekenntniswille, den der Kreisleitung in einer Treuekundgebung für den Führer – der erste im Südost-Raum – am Freitag 21. Juli zum Ausdruck kommen ließ. Obwohl die Verständigung erst in den Nachmittagsstunden erfolgen konnte, strömte mit der HJ und den Formationen, die als die beweglichsten Gliederungen einen Marsch durch die Stadt veranstalteten, eine so große Menge in den Brauhaussaal, daß dieser nicht nur lange vor Beginn der Kundgebung überfüllt war, sondern viele vor dem vollen Zugang umkehren mußten.
Die Musik der Fliegerschule musizierte schon vor Beginn, mit ihren beschwingten Weisen, die Bedrückung, die sich wohl der Besorgten und Kleinmütigen bemächtigt hatte und als dann, von Pg. Gerh. Soost mit den Liedern und Sprüchen der Jugend eingeleitet, Sturmbannführer Schmidt das Treuegelöbnis der Wehrmacht mit kräftigen, schlichten Worten ablegte und als alter Kämpfer der Bewegung bekannte, daß die ruchlose Tat den Kampfes- und Siegeswillen der Soldaten, der Partei- und Volksgenossen nur noch steigern werde, konnte Amtsleiter für Presse und Propaganda und Kreisleiter Walter May als Hauptredner sich mit zündenden Worten einer immer steigernder Ausbruch mit den Abscheubissen und der hochgeborenen Mord- und Verbrecherbande auseinandersetzen:

„Ein Schrei der Empörung geht durch alle Gaue und Länder wo deutsche Menschen kämpfen und wohnen“ sagte er „über diesen Anschlag auf den Führer und damit auf die Sicherheit des Reiches und das Leben des deutschen Volkes.“ Die elenden Mörder hielten Deutschlands schwerste Stunde, wo es im härtesten Kampfe steht, für den richtigen Zeitpunkt zur Durchführung ihrer selbstsüchtigen, ruchlosen Pläne. Die ganze Tragik der deutschen Geschichte, in der immer wieder Germanen gegeneinander geführt und ausgespielt wurden, sollte wieder triumphieren, da, wo man nach zweitausendjährigem Kampf die deutsche Volks- und Kampfgemeinschaft endlich verwirklicht zu haben glaubte. Die römische Idee der Kaiserzeit, der dreißigjährige Krieg, der Siebenjährige Krieg, der Weltkrieg sind Marksteine dieses Kampfes.
In diesem Augenblick, wo das deutsche Volk in nie erreichter Einheit im Begriffe ist einen Schicksalskampf siegreich durchzustehen, sollte ihm der Kranz des Sieges mit Hilfe des Weltjudentums aus der Hand gewunden werden.
„Die Verräter von 1918 erhoben wieder ihr Haupt. Im Schatten der ruhmreichen Tradition des deutschen Heeres glaubten sie sich mit ihren Grafen, Freiherren und Baronentiteln dem Zugriff der nationalsozialistischen Revolution entziehen zu können, um Deutschland, das ihnen nicht mehr gehörte, mit in den Abgrund ihrer versinkenden Welt zu ziehen.“
Wie im Jahre 1918 sollte der Dolchstoß in den Rücken der kämpfenden Front, nach dem Muster eines Badoglio, zum Erfolg führen. Dieser Erfolg hätte aber nur Ausrottung, Vernichtung und Versklavung des deutschen Volkes sein können.
„Deutschland ist Hitler und Hitler ist Deutschland“, das fühlten auch die Verräter. Im heutigen Deutschland ist ein 1918 unmöglich, denn Hitler kapituliert nicht. Er, der Sohn unseres Volkes, wird in der letzten Schlacht den größten Sieg aller Zeiten erringen, das ist unsere Gewissheit.
Die Heimat aber kann nie mehr vergessen, dafür bürgt der Mann, den der Führer zum Befehlshaber der Heimatfront berufen hat, dem sich auch unsere besondere Verehrung und Liebe zuwendet, weil er auch unser Führervertreter beim Führer ist, der Reichsführer-SS Heinrich Himmler.
In glühenden Worten brachte der Redner, unter immer wiederholtem, stürmischem Beifall, unsere unerschütterliche Liebe zum Führer zum Ausdruck, den die Vorsehung so sichtlich und wunderbar beschützt hat. „Unsere Antwort“, rief er aus, „an die Feinde ist“:
„Kein Sieg über die Feinde hätte uns mehr an Adolf Hitler binden können, als dieser, durch göttliche Fügung überwundene Anschlag!“
Mit dem Siegheil auf S. M. König Michael I., Staatsführer Marschall Antonescu u. unseren Führer u. dem Horst-Wessel-Lied fand diese begeisterte Kundgebung ihren Abschluß.

Aufsteigende u. wendige Rüstung

Berlin, im Juli

In diesen Tagen der Belastung unserer Fronten rief Reichsminister Speer seine Mitarbeiter und die Vertreter der Rüstungsindustrie zu einer Tagung zusammen.
Die beabsichtigte Systematik der Luftangriffe auf die deutschen Rüstungsbezirke, unternommen mit dem Ziel, die Entscheidung der offenen Feldschlacht billig vorwegzunehmen, hat sich als Fehlschlag erwiesen, da jetzt die poor bloody infantry der Amerikaner und Engländer gegen unsere Waffenfront in Frankreich mit schwersten Blutopfern antreten muss. Unsere Waffenschmieden konnten im Mai 1944 die höchsten Lieferungen melden. Warum? Die deutsche Rüstung hat planvoll gearbeitet und dort, wo das Unvorhersehbare eintrat, mit höchster Wendigkeit improvisiert. Wenn heute Fragen des Treibstoffes, des Transports, der Luftwaffe und ihrer Schwesternwaffen besondere...
Jeder Deutsche zahlt seinen Volksbeitrag!

Mediascher Zeitung,  53. Jg., Nr. 31, 29. Juli 1944, S. 1.



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[20. August 1944. Walter May: Totalität der Haltung]

[20 august 1944. Walter May: Totalitatea poziționării ]

Totalität der Haltung

Von Walter May

In diesen Tagen stahlharter Erprobungen beschäftigt uns täglich der Gedanke, was wir persönlich als einzelne wie auch als Gemeinschaft tun könnten, um uns an der Totalisierung des Krieges im Reich zu beteiligen.

In einzigartigen Kundgebungen hat sich die deutsche Bevölkerung unseres Raumes im Anschluß an die wunderbare Errettung des Führers zum Reich Adolf Hitlers bekannt. Nun werden im Mutterland die letzten Reserven mobilisiert und Millionen Männer werden durch noch härtere Anspannung der Heimatkräfte für die Front freigemacht.

Was haben wir zu tun? Was können wir inmitten der Springflut der feindlichen Gerüchte, inmitten des Unglaubens und der Mutlosigkeit für den totalen Sieg Deutschlands tun?

Nicht die Reichsgesetze, nicht angebliche „Propagandatricks” von Dr. Goebbels oder sogenannte „Polizeimaßnahmen” Heinrich Himmlers bedeuten für Deutschland den totalen Krieg, sondern einzig und allein die wunderbare Haltung des deutschen Volkes, das dem Luftterror die Stirne bietet, der Front in unermüdlichem Einsatz die Waffen schafft und dem Führer die Kraft zur Planung des Sieges gibt!

In uns aber wohnt das Reich nicht durch Erlasse und Befehle, sondern als inneres Gesetz und als ewige Ordnung unseres Daseins, ohne die wir nicht leben können. Diesem inneren Gesetz sind unsere SS-Freiwilligen gefolgt und keiner vermochte sich ihm zu entziehen. Die gleiche innere Ordnung und Disziplin muß jeder aus unseren Reihen vernichten, der in dieser schwersten Stunde unseres Volkes sich dem Gesetz nicht beugt und dadurch dem Feinde dient.

Die Ordnung kann nur aufrechterhalten werden, wenn den Verräter, Saboteure und Drückeberger an Front und Heimat die härteste Strafe trifft. Es genügt, einige Beispiele der Sabotage des totalen Kriegseinsatzes anzuführen, damit jeder wisse, was wir meinen. Die Gemeinschaft darf es nicht dulden, daß ein Mann in führender Stellung offen oder versteckt erklärt: „Seid Ihr wahnsinnig noch an den Sieg zu glauben?”

Sie darf nicht zulassen, daß bei Luftangriffen Männer in führenden Stellungen, sei es  der Wirtschaft oder anderer Lebensgebiete, eine unwürdige Haltung zeigen, indem sie ihr „teures Leben” in kostbaren Luxusautos noch vor Beginn jeder Gefahr in einen stillen Winkel retten, wohin sie sich unter Millionenaufwand ein Stückchen Frieden glaubten retten zu können. Bei Fliegeralarmen gehören deutsche Betriebsführer dorthin, wo ihre Arbeiter stehen!

Wir können weiter nicht zusehen, wie Landverschickte aus Großstädten, die durch die Großzügigkeit der Volksgemeinschaft ein sicheres Heim und Gastfreundschaft auf dem Lande gefunden haben, mitten in der schwersten Erntezeit, während die Bauern und Bäuerinnen auf dem gleichen Hofe fast bei zwei- oder dreistündigem Schlaf fast Tag und Nacht hindurch im Kriegseinsatz stehen und unermüdlich die fehlenden Männer ersetzen, um 11 Uhr Vormittag im blumigen Morgenrock mit dem Nachtgeschirr am Bauernhof auftauchen. Modenarrheiten, gefärbte Haare, Augenbrauen, Nägel, ja rotlackierte Zehennägel gehören auch bei Landverschickten Großstadtfrauen nicht auf den Bauernhof und sind eine Beleidigung der bäuerlichen Lebensordnung und Lebensart.

Wer die schwere Arbeit des Bauern sieht, wird es als höchste Ehre ansehen, ihm im Haus und auch auf dem Feld so viel Arbeit als möglich abzunehmen, um nicht zum Saboteur des totalen Kriegseinsatzes zu werden.

Gegenüber den Wucherungen der Feindpropaganda aber, vergessen wir nicht, daß wir den Krieg niemals verlieren können, so lange unsere Soldaten die Waffen nicht wegwerfen und so lange wir unsere Herzen nicht in den Staub der feigen Flucht schleudern.

Die Ostfront ist ebenso unzerreißbar wie die Westfront und das Herz des Reiches ist ein Stahlpanzer, gegen den es keine Waffe gibt. Es wird standhalten bis die deutschen Geheimwaffen, an ihrer Spitze die Totalität nationalsozialistischer Haltung im Opfer für Deutschland, das Tor zum Sieg wieder aufreißen!

Arader Zeitung, 25. Jg., 20.August 1944, S. 2

Articolul este un apel propagandistic la mobilizare totală și rigoare morală, scris la doar o lună după atentatul eșuat împotriva lui Hitler. Walter May critică dur:
Defetismul: Cei care pun la îndoială victoria finală. Privilegiile: Liderii care fug de bombardamente în mașini de lux în loc să stea alături de muncitori. 
Lipsa de solidaritate: Femeile evacuate de la oraș la sat care „se afișează în halate cu flori și unghii vopsite” în timp ce țăranii muncesc zi și noapte pentru recoltă. 
Broschüre: Der erste Siebenbürgische Gautag der DVR in Mediasch, 4. Oktober 1936. Sonderdruck der "TZ" aus Folge 604-609. Herausgegeben von der Sektionsleitung Siebenbürgen der DVR [Deutsche Volkspartei Rumäniens]



PS. Oraşul Mediaş a fost un centru important al mişcării hitleriste din România. Aici s-a desfăşurat în octombrie 1936 o importantă reuniune („Gautag”) a Partidului Popular German al României (Deutsche Volkspartei Rumäniens – DVR), criticată de presa democratică. Ziarul german „Mediascher Zeitung”, sub directoratul nazistului Dr. Hans Zikeli, s-a conformat în 1941 aşa numitei „Gleichschaltung” a presei de limbă germană din România, transformîndu-se voluntar într-un organ al propgandei naziste. „Arader Zeitung” nu a acceptat „uniformizarea”; totuşi a publicat şi pînă în 1941 numeroase articole rasiste şi anti-evreieşti. Neputînd să opună o rezistenţă constantă, „Arader Zeitung” a publicat între 1941 şi 1944 şi o serie de articole semnate de lideri nazişti (de exemplu cel reprodus aici, scris de propagandistul şef al NSDAP al Grupului Etnic German din România, Walter May: „Totalitatea poziționării“) şi reportaje de pe front despre vitejia militarilor germani în lupta lor contra aşa-zisului iudeo-bolşevism şi împotriva plutocraţiei anglo-americane. Reticenţa faţă de nazism a editorului ziarului „Arader Zeitung”, Nikolaus Bitto, l-a costat libertatea. După 23 august 1944 a fost arestat şi internat în lagărul de la Dachau, de unde a scăpat, întorcîndu-se în România, la Arad, unde a murit la începutul anilor 1960. 
Articolul din „Arader Zeitung”, din 20 august 1944, este un exemplu tipic de propagandă nazistă şi o reacţie directă la atentatul eșuat împotriva lui Adolf Hitler din 20 iulie 1944. În articol se descriu „manifestațiile de fidelitate” ale germanilor (Treuekundgebungen) ca răspuns rapid la tentativa de asasinat. În textul reprodus se subliniază indignarea populației şi se afirmă că vestea atentatului a provocat „oroare și dezgust” nu numai în rîndurile germanilor din România. Apoi se vorbeşte despre unitatea în jurul Führerului, iar manifestaţiile sînt prezentate ca o dovadă a legăturii indestructibile dintre popor și conducător. Atentatorii sînt catalogaţi drept conspiratori, organizaţi într-o „bandă de criminali” și „trădători”, proveniți din rîndurile aristocrației, care ar fi încercat să repete „lovitura de cuțit în spate”, din 1918, precum se spune în articolul din "Mediascher Zeitung", din 29. iulie 1944. (Legenda pumnalului înfipt în spatele soldaţilor viteji germani din primul război mondial de către evreii, social-democraţii şi comuniştii trădători a ocupat un loc central în retorica propagandistică a extremiştilor de dreapta - din 1918 pînă-n 1945.) În articolul din „Arader Zeitung” se invocă şi cîteva figuri cheie ale naziştilor, de exemplu, Goebbels şi Heinrich Himmler, şeful SS-ului. Nu au fost uitate nici înrolările voluntare ale germanilor din România în SS şi nici menţionarea alianţei Germaniei cu România, condusă de regimul fascist al lui Antonescu. Astfel se explică în finalul articolului din "Mediascher Zeitung" şi urările de victorie („Siegheil”), adresate simultan lui Adolf Hitler, Regelui Mihai I și lui Ion Antonescu. În doar cîteva zile după apariţia acestor articole, Antonescu a fost arestat, punîndu-se astfel capăt dictaturii fasciste instalate la Bucureşti, în septembrie 1940.


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Viktor (VikCapesius. Der Auschwitzapotheker – Biografie eines Täters



Zeugen des Grauens


Capesius vor Gericht


O-Ton Capesius / vocea lui Capesius 

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Hans Mokka, Viktor Capesius, Fritz Klein: Mannschaftsmitglieder in Auschwitz / germani din România din personalul SS de la Auschwitz  

Institut für Nationales Gedenken (poln. Instytut Pamięci Narodowej, IPN) - SS-Personal in Auschwitz 




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Erstellt: 25. 6. 2025 - Aktualisiert: 2. 4. 2026, 12:00 h



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