11.10.2009

Nobelpreisträgerin Müller: Im Visier der Securitate

Mit gezielten Einschüchterungen und Denunzierungen wollte der rumänische Geheimdienst die Nobelpreisträgerin Herta Müller vom Schreiben abbringen. Ihr Weggefährte und Schriftstellerkollege William Totok erinnert sich an die gemeinsam erlittene Zeit der Schreckensherrschaft.

Weiter in: spiegel-online, 9.10. 2009

Operation "BĂNĂŢENII" (Die Banater)

Maßnahmeplan der Securitate vom 22.10.1988 zur Einschüchterung, "positiven Beeinflussung" und Diskreditierung von Herta Müller, William Totok, Richard Wagner und Helmuth Frauendorfer.
An der Operation waren folgende Securitateoffiziere beteiligt:
Major Radu Tinu, Oberstleutnant Petru Pele, Oberstleutnant Petru Moţ, Oberstleutnant Ioan Indrei, Major Dorel Gorun, Hauptmann Romul Dragomir, Hauptmann Tudor Ciocanea und Leutnant Valerică Fulga. Verantwortlich seitens der Hauptabteilung 1 der Securitate (Direcţia 1) war Oberstleutnant Costică Tănase.
(Blatt 1, Auszug)



Das Dokument ist auch im operativen Vorgang enthalten, der am 16. Juni 1989 gegen Christa Balzer eröffnet wurde (D.U.I. "Camelia"). Vgl. ACNSAS, I 235544, Bl. 89-91.

Zu den Operativen Vorgängen und den Überschneidungen der Decknamen "Cristina" und die spätere Umbenennung in "Camelia", siehe: Securitate-Offiziere im OV "Muzicologul"


Aktualisierung - actualizare, 1. 11. 2014