Mittwoch, Dezember 15, 2021

Fenomenul frontierist
























Montag, Dezember 06, 2021

Freundliche Fremdheit - Politeţe rezervată



Freundliche Fremdheit - Politeţe rezervată  


[3. Februar 1982. „Barbu“ analysiert die Texte aus der Zeitschrift „Neue Literatur“, Heft 12, 1981, von Eduard Schneider, Horst Samson, William Totok, Bettina Gros u.a. Auszug aus dem Bericht]

 

[3 februarie 1982. „Barbu“ analizează textele apărute în revista „Neue Literatur“, nr. 12, 1981, semnate de Eduard Schneider, Horst Samson, William Totok, Bettina Gros ş.a. Fragment din nota informativă]

 

Nr.I A/AI/ X-6/0094                                                                        Sursa „Barbu

Primit: Cpt. Adamescu I

Data: 03.02. 1982

 

Notă informativă[1]

 

În legătură cu nr. 12 al revistei „Neue Literatur“ sursa are de făcut următoarele completări la o notă anterioară: [2]

 

[...] Grupajul de poezii ale lui William Totok (pag. 31-35) stă tot sub semnul „Noii subiectivităţi". Eul liric este şocat de o serie de atitudini umane. Bunăoară în „Entsetzliche Freude“ („Bucurie groaznică“)[3] se spune: Fiecare îşi caută un colţ / pentru a se odihni / în genţile umplute pînă la refuz / străluceşte carnea cumpărată."

Poezia „Eindrücke“ („Impresii“)[4] este o înlănţuire de imagini neplăcute, ca şi cînd poetul ar sta într-un compartiment de tren. Atmosfera rece de afară se transmite şi lui. Îşi pune întrebarea cine va mai citi poeziile sale. Poezia se încheie cu imaginea unei mulţimi adunate într-o cameră, în care nimeni nu spune ceva.

Freundliche Fremdheit“ („Străinătate amabilă“)[5] poartă dedicaţia: „pentru Nina şi Wolf“, fără alte precizări. Interpretarea, că ar fi vorba de actriţa Nina Hagen şi de poetul Wolf Biermann, plecaţi din RDG, nu este exclusă. Scepticismul exprimat şi în această poezie, poate fi interpretat, în acest context, şi în mod politic. Totok afirmă că „este vorba de supravieţuire / eu înţeleg / dar toţi au fost înfrînţi / sau au fost păcăliţi.“ Unii încearcă să se ascundă în spatele divanului, cu speranţa că glontele acolo nu îi va ajunge.

Frica domneşte şi în poezia „Verwarnung“ („Avertisment“)[6], în timp ce în poezia „Du überquerst jeden Tag die Straße" („Tu treci în fiecare zi strada“)[7] atmosfera este creată de monotonia cotidianului, care la rîndul ei generează neliniştea, ceea ce face ca în final să se pună întrebarea: „de fapt, tu mai trăieşti".

                                          *

Sursa consideră că excesul de pesimism şi scepticism care se degajă din textele mai sus menţionate, ale diferiţilor poeţi şi scriitori, este exagerată şi lipsită (!) de temei. În acest sens, sursa este de părere, că cei care au alcătuit caietul nu au procedat întocmai corect prin abundenţa de texte de acest gen.

[...]

 ACNSAS, I 210845, vol. 2, ff. 248- 252, aici f. 251.

 



[1] Textul olograf cuprinde şapte pagini. Pagina 5, cu prezentarea textelor semnate de Bettina Gros, a fost extrasă pentru a fi „exploatată“ într-un alt dosar. Tot aşa şi pagina a 3-a cu analiza textelor lui Herta Müller, Cf. menţiunea olografă semnată de lt.col. Păduraru, f. 250, respectiv f. 251.

[2] Urmează traducerea şi interpretarea textelor lui Eduard Schneider, ff. 248-249v, şi cele ale lui Horst Samson, f. 250.

[3] Textul original:

Entsetzliche Freude

die Hitze bedeckt die Gesichter
wie Schimmel
irgendwo zwischen den Wolken versteckt
sitzt der Wind
und lacht sich eins ins Fäustchen
jeder sucht sich eine Ecke
um auszuruhen
in den vollgestopften Taschen
schimmert das erstandene Fleisch
in den Küchen
rülpsen die Töpfe
der Sommer ist wie schale Limonade
in die Häuser eingedrungen
eine Straßenbahn nach der anderen entgleist
in der Fantasie einiger Lyriker
[die anderen heucheln Optimismus – zensierte Zeile im Facla-Band, Anm. W.T.]
das Leben humpelt wie ein lahmer Hund
über den heißen Asphalt
es ist Sommer
es ist ein versengender Sommer
und alles schmort in entsetzlicher Freude

aus: Neue Literatur, 32. Jg., Heft 12, 1981, S. 31 und Freundliche Fremdheit, (Politeţe rezervată), Facla Verlag, Temeswar 1984, S. 13-14


O traducere în limba română: 

Bucurie cumplită

arşiţa năpădeşte feţele
ca mucegaiul
ascuns undeva printre nori
zace vîntul
şi se prăpădeşte de rîs
îşi caută fiecare un locşor
unde să-şi mai tragă sufletul
în genţi burduşite
licăreşte carnea de curînd
cumpărată
în bucătărie 
oalele sughit
vara s-a instalat în case
ca o limonadă stătută
tramvaile deraiază unul după altul
în imaginaţia unor poeţi 
alţii simulează optimismul [vers eliminat de cenzură în volumul de la Facla - W.T.]
viaţa şchioapătă ca un cîine schilod
pe asfaltul fierbinte
e vară
o vară dogoritoare
şi totul se frige-ntr-o bucurie
cumplită

Traducere de: Doina Paşca şi W. Totok 

(Orizont, nr. 30, 30.7.1982, p. 8) 

 

[4] Text original în germană:

Eindrücke

das Gespräch über den Hirten der sein Haus angezündet hatte
ließ mich aufhorchen
mehr kam aber nicht
ein Dorf nach dem anderen kroch vorbei
und im schmutzigen Zugabteil
musterten mich neugierige Augen
ich tat so als würde ich in meinem Verlaine lesen
die Verse blieben an meinen Augen hängen
draußen war so ein grüner Himmel
wie er nur in Gedichten vorkommt
die Kälte konnte ich nur ahnen
unter den schneeverdeckten Bauernhäusern gabs wohl auch Bewohner
der Bahnhof lag still im Talkessel
lautlos fuhren die Züge vorbei
ich sah nur die Riesenbetriebe
und die Losungen
hören konnte ich nur die heiseren Schreie der Fabriksirenen
und da soll ich noch Gedichte schreiben
wer wird sie denn eigentlich noch lesen
mein Haar war weiß vom Schnee
und wieder saß ich in einem Fahrzeug
der Weg schlängelte sich irgendwo hinauf
mürrisch blickte ich hinaus
und blieb allein mit meinen Empfindungen
ein zugefrorener Stausee
in der Herberge saß ich Freunden gegenüber
oder täuschte ich mich
schweigend erwartete ich irgendetwas
ich saß da mit meiner eigenen Fremdheit
wußte nicht was damit anzufangen
einer begann auf der Gitarre zu spielen
ein obszöner Text
der junge Mann hatte keine Sorgen
er sang drauflos in den Schneesturm
der Wind zerrte am Dach wie in einem Abenteuerroman
ein Rohr war geplatzt
die Wasserzufuhr gestoppt
ein unmerklicher Schauer durchfuhr die jungen Leute
sie rauchten eine Zigarette nach der anderen
Berichte über Verschollene
Schneegeschichten wurden zum besten gegeben
langsam wurden alle ernst
und schläfrig
ich sah den Vormittag an mir vorbeiziehn
eine angebundene Ziege
Neugierige
ein pyromanischer Hirte
draußen stürmte es
sogar die Angst wurde überflüssig
ich klammerte mich an das Schnarchen der Schlafenden
ich kombinierte wer weiß was
ich schlief ein mit dem Schnaps im Magen
und sah im Traum den grünen Poesiehimmel
ich berührte ihn mit den Fingern
er war kalt und naß wie Schnee
er war in mir und ich konnte ihm nicht entkommen
ich erwachte und hörte den Wind
eine Stimme neben mir stellte fest
daß es kalt sei
jemand begann kurz danach auf der Gitarre zu klimpern
ein Geburtstag am frühen Morgen
wir standen plötzlich zusammengedrängt im Zimmer
niemand sagte etwas
 

Neue Literatur, 32. Jg., Heft 12, 1981, S. 31-33

[5] Textul original în germană. A apărut ulterior şi în volumul, grav cenzurat, „Freundliche Fremdheit“ / „Politeţe rezervată“, Editura Facla, Timişoara, 1984, pp. 9-10.


Freundliche Fremdheit

für Nina und Wolf

 Genossen ihr seid tot
in meinem Kopf überlebten nur die Potemkinschen Dörfer
und eine freundliche Fremdheit zeigt überall
ihr Gesicht

was soll ich tun Genossen
wenn es noch irgendwo einen gibt
den es noch nicht erwischt hat
wo soll ich ihn suchen

wie lange kannst du mit der Schere im Kopf überleben
könntest du dir nicht wenigstens im Kopf
ein zwei fünf
meinetwegen auch hundert Vietnams schaffen
 

ja es geht ums überleben
ich begreife
und alle blieben auf der Strecke
oder ließen sich ganz einfach drankriegen

ach wie bequem du dirs machst
du würdest niemals gestehen
daß deine Waffen immer schon schartig waren

jeden Abend spielst du doch mit deinen Kindern
was erzählst du ihnen denn
gestutzte Erinnerungen

sie hören nur halb hin
meinst du
auf dem Fußboden verstreut
liegen die Spielwaffen

du versteckst dich hinter der Couch
glaubst du denn
daß dich die Kugel dort nicht erreicht

    aus: Neue Literatur, 32. Jg., Heft 12, 1981, S. 33-34 und Freundliche Fremdheit, Facla Verlag, Temeswar 1984, S. 9-10. 

[6] Textul original:

Verwarnung

 jede Sekunde ist ein ungeschriebenes Gedicht
ausgestattet mit beschädigten Erinnerungen
eine festgehakte Platte
die denselben Satz
wahnsinnig monoton ins Zimmer singt

der Dichter klappert seine letzten Sätze hin
am Rande der Erinnerungen zeigt sich
ein altes Cover:

 

die Stadt ist braun wie Leder
die Leute stumm wie Sand
dem Dichter bricht die Feder
das Schweigen heult im Land

 die Angst wächst immer höher
die Wörter sinken tief
die Dichter schreiben nichts mehr
die Sätze sind verbrannt

                    aus: Neue Literatur, 32. Jg., Heft 12, 1981, S. 34.

 

[7] Aici textul original în limba germană:

Du überquerst jeden Tag die Straße

 du überquerst die Straße
du überquerst jeden Tag die Straße
und kannst nichts dagegen tun
du begegnest denselben Gesichtern
und atmest dieselbe muffige Luft
die siehst die gleichen Wände
an den Wänden deines Zimmers
hängen immer dieselben Bilder
die Möbel sind genauso trostlos braun wie immer
vom Bildschirm spricht dieselbe Person zu dir
es ist dieselbe Person seit eh und je
du schlägst die Zeitung auf
du kennst die Sätze schon seit langem auswendig
du schläfst beunruhigt ein
traumlos löst die Nacht den Tag ab
du steckst dein Geld ein und gibst es wieder aus
du isst dasselbe schale Essen
du kaust Bissen um Bissen
dein Appetit ist völlig unsinnig
du sprichst nur das Nötigste
lebst du eigentlich noch

            aus: Neue Literatur, 32. Jg., Heft 12, 1981, S. 34-35.


O traducere în limba română: 

Treci strada în fiecare zi

treci strada
treci strada în fiecare zi
şi nu poţi să te împotriveşti
întîlneşti aceleaşi figuri
vezi aceiaşi pereţi
ai camerei tale
pe care atîrnă aceleaşi tablouri
mobila este tot atît de cafeniu-dezolantă
vocea cunoscută din totdeauna
deschizi ziarele
cazi într-un somn agitat
bagi banii în buzunar îi cheltuieşti
mesteci fiecare dumicat
apetitul tău e maşinal
vorbeşti cît este strict necesar
mai trăieşti

Traducere de: Doina Paşca şi W. Totok 
(Orizont, nr. 30, 30.7.1982, p. 8) 



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7. 12. 2021

Einzelheiten über die 1959 eingesetzte Tätigkeit von „Barbu“, der in verschiedenen Akten auch unter anderen Decknamen auftaucht, irgendwann als unzuverlässig eingestuft und von anderen inoffiziellen Mitarbeitern bespitzelt wird. Zeitweise wurde sein Telefon angezapft und seine Korrespondenz zensiert. 

1982 hat „Barbu“ ausführliche Berichte über die literarischen Arbeiten einiger Mitglieder des Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn-Literaturkreises verfasst. Die Berichte befinden sich in den Akten (EDP oder DUI = Problemakten bzw. Operative Vorgänge, OV) einiger Autoren, die von der Securitate als besonders gefährlich eingestuft wurden. Aus den 1982 verfassten Berichten kann herausgelesen werden, dass „Barbu“ versucht hatte, keinen großen „Schaden“ anzurichten. Seinen letzten Führungsoffizieren, Ioan Adamescu und Lup Ţepelea kam er nur halbherzig entgegen. (Zu Adamescu siehe auch CNSAS, cadre sowie das gegen ihn eingeleitete Gerichtsverfahren. Hinweise auf die Karriere von Tepelea Lup können ebenfalls in der CNSAS-Datenbank zu den hauptamtlichen Securitateleuten eingesehen werden.) 

Johann Lippet hat in seinem Band  Das Leben einer Akte (2009) aus einem Bericht von „Barbu“, vom 14. Februar 1981,  zitiert, in dem er das Gedicht „Versuch einer Diagnose“ (aus der Neuen Literatur, Heft 12, 1980) begutachtet: 

In Nummer 12 vom Dezember 1980 der Zeitschrift „Neue Literatur“, die von  den Mitgliedern des Literaturkreises „Adam Müller- Guttenbrunn zusammengestellt wurde, befindet sich auf Seite 9 das folgende Gedicht von Johann Lippet. 
Es folgt die Übersetzung meines Gedichtes „Versuch einer Diagnose“ zu dem der Informant abschließend meint: Meines Erachtens ist dies ein pessimistisches Gedicht, das die Aufstellung nicht hätte eröffnen dürfen (nach einer kurzen Studie von N. Berwanger zur deutschen Literatur des Banats).
Die letzten drei Zeilen der Übersetzung sind unterstrichen, wahrscheinlich von Hauptmann Adamescu. Hier das Gedicht im Original. 
Neue Literatur 12/1980

                                 Versuch einer Diagnose

                                              I.
                 die antworten werden immer unsicherer
                 heute hat es sich ausgeschneit
                 meine gefühle werden unbeständiger
                 und meine ungeduld hat zugenommen
                 ich warte morgens nicht mehr in den haltestellen
                 auch meine gedichte
                 wachsen über ein paar zeilen nicht mehr hinaus

                                           II.
                die gespräche mit den freunden
                sind immer schwieriger in gang zu setzten
                zu viel nachdenken liegt in jedem satz
                zum verzweifeln
                braucht man weniger zeit als zur ahnung der freude
                hier irgendwo
                liegt unser schweigen begraben 

(Abschnitt aus: Johann Lippet, Das Leben einer Akte. Chronologie einer Bespitzelung, Wunderhorn, Heidelberg 2009, S. 55-56.)






Erstellt 6. 12. 2021 - Aktualisiert ". 24. 12. 2023, 17:30 h




Freitag, Juli 02, 2021

Ubi bene, ibi patria


Inhalt - Cuprins


Geschichtsfälschung durch Auslassung / Falsificarea istoriei prin omisiuni

20. Oktober 2006. Die Banater Post, Nr. 20, 20. Oktober 2006, verschweigt den Namen der Publikation, in der die Rede von Ludwig Schwarz in deutscher Übersetzung erschienen ist / Ziarul Banater Post, nr. 20, din 20 octombrie 2006, trece sub tăcere numele publicaţiei în care a apărut prima dată cuvîntarea lui Ludwig Schwarz 

Postkommunistische Umformungen der jüngsten Geschichte / Distorsionări postcomuniste ale istoriei recente


Ubi bene, ibi patria - Operation „Scutul” in der rumäniendeutschen Literatur / Acţiunea „Scutul” reflectatǎ în literatura germanǎ din România

1982. Adrian Löw: Patria. Supratitlu: Din cele mai frumoase poezii ale anului 1981 

18. Juni 1983. Eine Rezension des Romans von Andreas A. Lillin: „Unsere teuren Anverwandten“, in dem u. a. die Auswanderung der Rumäniendeutschen thematisiert wird 

29. August 1986. Provokation - ein Gedicht von Hella Bara / „Provocare” - o poezie de Hella Bara 

13 iulie 1971. Expunerea tovarăşului Nicolae Ceauşescu la consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative - Fragment privitor la omogenizare  

13. Juli 1971. Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu auf der Arbeitsberatung des Parteiaktivs aus dem Bereich der Ideologie sowie der politischen und kulturell-erzieherischen Tätigkeit. - Auszug zum Thema Homogenisierung.   

Előre, 26. / 27. X. 1971

Neuer Weg, 27./28. X. 1971


Verbot der Toponyme in den Sprachen der Minderheiten / Folosirea toponimelor în limba minorităților naționale interzisă 


11 iulie 1971. Cuvîntul tovarăşului Eduard Eisenbürger - sic! Supratitlu: Consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative 

17. Juli 1971. Hans Kehrer: Verantwortungsvolle Aufgaben für jeden Kulturschaffenden. Dachzeile: Erziehungsprogramm der Partei zur Tat werden lassen. Die Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu vom ganzen Volk von Herzen gebilligt  

17. Juli 1971. Norbert Petri: Unser Beitrag zur sozialistischen Bewusstseinsbildung. Dachzeile: Erziehungsprogramm der Partei zur Tat werden lassen. Die Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu vom ganzen Volk von Herzen gebilligt  

17. Juli 1971. Vasile Alecsandri: Das Erwachen Rumäniens - Deşteptarea României - Deutsch von Franz Johannes Bulhardt  

15. März 1975. Besuch von Hans Bergel in Rumänien / Vizita lui Hans Bergel în România 

18 februarie 1977. Consfătuirea pe ţară a unităţilor de control al oamenilor muncii. Cuvîntarea tovarăşului Nicolae Ceauşescu 

19. Februar 1977. Landesberatung über die Kontrolltätigkeit der Werktätigen. Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu 

1857. Vasile Alecsandri: Moldova în 1857 


15. August 1977. Eine als Leserbrief verpackte Reaktion der Siebenbürgischen Zeitung auf die Ceauşescu-Rede und das darin zitierte Gedicht von Alecsandri, der allerdings nicht als Verfasser genannt wird / Reacţie la cuvîntarea lui Ceauşescu a ziarului Siebenbürgische Zeitung sub forma unei scrisori în care e reprodusă poezia recitată de Ceauşescu, fără a se preciza că Alecsandri este autorul textului   

[11 aprilie 1977Dan Zamfirescu: În numele unei întregi istorii] Neu! Nou!  

13 aprilie 1977. Friedrich Bömches (pictor): Ce se întîmplǎ dupǎ ce se sfîrşeşte basmul? / Was geschieht, nachdem das Märchen endet?

1977. George Ciorănescu, „Romanian campaigne against emigration of ethnic germans continues” (Campania românească împotriva emigrării etnicilor germani continuă / Fortsetzung der rumänischen Kampagne gegen die Auswanderung der Deutschen)

5. April 1977.  Anton Breitenhofer: Wir haben nichts vergessen / Nu am uitat nimic

5. April 1977. Michael Schuster: Sich selbst entlarvt / Singuri s-au demascat

5 aprilie  1977. Activitatea oficinelor de propagandă „Europa liberă“ şi „Radio libertatea“ este contrară principiilor dreptului internaţional, spiritului Actului final de la Helsinki 



5 aprilie 1977. Plenara Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană 





5. April 1977. Erweitertes Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität. In Einheit und brüderlicher Verbundenheit für das Wohl des gemeinsamen Vaterlandes Bericht an das erweiterte Plenum des Rates der Werktätigen deutscher erstattet von Genossen Eduard Eisenburger 

6. April 1977.  Erweitertes Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien. Bekenntnis zur gemeinsamen Heimat. Aus den Ansprachen der Diskussionsteilnehmer: Hans Liebhardt, Maja Philippi, Georg Scherg, Franz Storch / Din cuvîntările unor participanţi la Plenara lărgită: Hans Liebhardt, Maja Philippi, Georg Scherg, Franz Storch 

7 aprilie 1977. Christian Maurer: In numele dreptului de a hotărî drepturile noastre / Im Namen des Rechts unser eigenes Recht zu bestimmen

8. April 1977. Georg Scherg: Das Stück ist nicht dasselbe / Nu e aceeaşi piesă

8. April 1977. Unsere Heimat ist hier in Rumänien / Patria noastra este aici, în România

24. April 1977. Günther Schuller: Auf gut deutsch heisst das bei uns: Gesinnungslumperei. So mausert sich ein Kämpe der unbedingten Emigration. Zitiert: „Wenn der Rabe singt... Klagelieder vom Starnberger See“ von Misch Kraft, d.i. Hans Bergel, aus der „Volkszeitung“ vom 17. Juli 1958 / Propagandă antimigraționistă intensificată în 1977 

26. April 1977.  Nikolaus Berwanger: Cîntăm România în limba comună a socialismului / Wir besingen Rumänien in der gemeinsamen Sprache des Sozialismus 

Mai 1977. Eduard Eisenburger: Unitatea de nezdruncinat dintre poporul român şi naţionalităţile conlocuitoare 

24. Juni  1977. Maßnahmenplan der Securitate zur Vorbereitung der Jahrestagung des Heidelberger „Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde“ in Hermannstadt, 1.-3. August 1977  /  Plan de măsuri privind contactarea, influenţarea şi prelucrarea unor persoane şi agenţi cu prilejul sesiunii anuale a „Cercului de studii transilvănene” care urma să aibă loc la Sibiu între 1 şi 3 august 1977 

15 martie  1978. Josef Eckenreiter: Supratitlu: Plenara comună a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană. Intertitlu: Din cuvîntul participanţilor la dezbateri 

16. März 1978. Josef Eckenreiter. Dachzeile: Gemeinsame Sitzung der Räte der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität. Zwischentitel: Aus den Reden der Diskussionsteilnehmer 

NW, 30. Jg., Nr. 8968, 17. 3. 1978, S. 3



16 martie 1978. Cuvîntarea tovarăşul Nicolae Ceauşescu la Plenara comună a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană 

17. März 1978. Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu auf dem Gemeinsamen Plenum der Räte der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität. Auszüge 

15. August 1978. „Virgil”, Redakteur der Karpatenrundschau reist in die Bundesrepublik / Cu ocazia unei călătorii în Occident, „Virgil”, redactor al săptămînalului „Karpatenrundschau” din Braşov, primeşte sarcina de a influenţa mai multe persoane şi cercuri din R. F. Germania 

31 august 1978. Adrian Păunescu: Blestem trădătorului / Fluch dem Verräter  

15. September 1978. Würdigung des rumäniendeutschen „Artamanen” und Nazis Richard Langer / Nazistul german din România, Richard Langer omagiat  

15. November 1989. Nekrolog / necrolog: Richard Langer 

14. Februar 1943. Richard Langer, Unser Großeinsatz im totalen Krieg

30. Juni 1990. Würdigung des rumäniendeutschen Nazis, Securitateagenten und falschen Zahnarztes Helmut Roth, „Pascu”, „Theo 10”, „Alin” / Omagierea nazistului german din România, fals dentist şi agent al Securităţii,  Helmut Roth, „Pascu”, „Theo 10”, „Alin”   

31. Januar 2010. Informant der Securitate?
 
23./ 24. September 2021. Nachtrag zur Online-Tagung – „Unter Beobachtung” - vom 23. & 24. September 2021. Unbekanntes zu Paul Philippi: Mitglied der von der Securitate gegründeten Organsation ACIER. / Adnotări după simpozionul-online, „Sub filaj”, 23 & 24 septembrie 2021, despre Paul Philippi, membru al organizaţiei ACIER, înfiinţată de Securitate

7. / 8. mai 2024. Acţiunile regimului ceauşist contra emigrării etnicilor germani Neu! Nou! 




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Geschichtsfälschung durch Auslassung / Falsificarea istoriei prin omisiuni

18. 12. 2021


2006. Die Banater Post, Nr. 20, 20. Oktober 2006, verschweigt den Namen der Publikation, in der die Rede von Ludwig Schwarz in deutscher Übersetzung erschienen ist. Es handelt sich um die Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte und Politik, Heft 1, 1994, S. 62-67. Dort ist der Text unter folgendem Titel erschienen: Die Tabuisierung unseres Problems ist ein Fehler. Eine unbekannte Ansprache von Ludwig Schwarz [1981] / Ziarul Banater Post, nr. 20, din 20 octombrie 2006, trece sub tăcere numele publicaţiei în care a apărut prima dată cuvîntarea lui Ludwig Schwarz pe care urma s-o rostească în 1981 la conferinţa scriitorilor din Bucureşti. Este vorba despre revista noastră: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte und Politik, nr. 1, 1994, pp. 62-67. Textul original, în limba română, a apărut în revista Alergătorul de la Marathon, 4, 1989. 

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12. 6. 2021

Postat de Tóni Niculescu, FB, 12.6. 2021


Marta Sebestyen a postat - tot pe FB - lista celor "necunoscuţi": 

1870-1878:  Virányi István        1879-1881:  Kugler Mihály

1882-1888:  Egedy Lajos          1889-1890:  Hauda Nándor

1890-1893:  Krimszky Géza      1893-1911:  Losy Béla

1912-1918:  Asztalos Sándor    1941-1943:  Elekes András

1943-1945:  Mátis Bálint

Semnificativǎ este şi prezentarea minoritǎţilor naţionale în manualele şcolare! Zilele trecute am rǎsfoit manualele de istorie pentru clasa a VIII-a (limba de predare în românǎ, respectiv în germanǎ). Deocamdatǎ un singur exemplu, privitor la reforma agrarǎ din România Mare care a fost citat în aceastǎ postare - fragmenţelul poate fi citit aici

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11. 4. 2021

Postkommunistische Umformungen der jüngsten Geschichte 

Distorsionări postcomuniste ale istoriei recente



[27. Januar 1994. Nicolae Căpraru, bekannt im Banat als „Blumenmann”, der von Ausreisewilligen bis 1989 Bestechungsgelder annahm, um die Auswanderung zu beschleunigen, wurde 1994 von Erpressern entführt. Über das illegale Korruptionsgeschäft, in dem der Temeswarer Căpraru eine Schlüsselrolle spielte, ist nur wenig bekannt, weil alle Beteiligten beharrlich schweigen. Man weiß nicht, welche Vertreter der Behörden daran beteiligt waren und wieviele Personen Bestechungsgelder gezahlt haben. Auch in den Arbeiten, die zum Thema Auswanderung der Rumäniendeutschen in den letzten drei Jahrzehnten veröffentlicht wurden, wird dieses dunkle Kapitel nur gestreift oder auch ganz verschwiegen. Auf diese Weise entstand ein einseitiges und falsches Schwarzweißbild, in dem Täter zu Opfern hochstilisiert wurden.]


[27 ianuarie 1994. Nicolae Căpraru, cunoscut în Banat sub porecla populară „florarul” sau „grădinarul”, germ. „Blumenmann” sau „Gärtner”, care, pîna-n 1989, incasa sume importante de la germanii care doreau să emigreze, cu scopul de a li se accelera plecarea din ţară, a fost răpit, în 1994, de un grup de infractori. Prin şantaj, făptaşii au încercat prin acest act să obţină o sumă însemnată de bani, în schimbul eliberării „grădinarului”. Grupul a fost identificat şi arestat, iar „grădinarul”, atunci în vîrstă de 72 de ani, eliberat. Despre afacerile ilegale de corupţie - în care timişoreanul Căpraru a jucat un rol cheie - nu se cunosc prea multe detalii, pentru că toţi cei implicaţi preferă să tacă. Nu se ştie cine era implicat din partea autorităţilor sau cîte persoane au dat mită în schimbul primirii unui paşaport de plecare definitivă din România. În lucrările publicate în ultimii 30 de ani despre plecarea germanilor din România acest capitol negru a fost eludat sau amintit doar în treacăt. În acest fel s-a creat o imagine falsă, în alb-negru, în care unii făptaşi au fost transformaţi, într-un mod unilateral, în simple victime.]

Siehe auch / A se vedea şi: Die Securitateoperation „Scutul”, in: Halbjahresschrift - hjs-online, 22.05.2011


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Ubi bene, ibi patria - Operation „Scutul” in der rumäniendeutschen Literatur /  Acţiunea „Scutul” reflectatǎ în literatura germanǎ din România


[1982. Adrian Löw: Patria. Supratitlu: Din cele mai frumoase poezii ale anului 1981]

Patria

Adrian Löw

Conştiinţa zbîrcită ca o smochină 
ei vorbesc de plecare, de fuga laşă 
ca înaintarea racului trădător de culoare
nici o medalie nu ne întrece valoarea 
rupţi de pe araci, struguri striviţi, tescuiţi de secoli,
păstraţi îndelung, traşi în nobile vinuri 
pentru oaspeţi de seamă - noi
tot ce ne-a rînduit în grădină - destinul, 
rostul, datoria de a săpa, de a planta, de a lega rod
şi de a rămîne, acolo unde avem o ţară 
avînd dreptul la ea;
dar cît de mărunt 
e dorul părăsirii călătoare 
pe lîngă nevoia de patrie

In româneşte de Mihaela Matei


Almanah Flacăra1982, p. 169

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[18. Juni 1983. Emmerich Reichrath: Wer hat den Schlüssel? Zu Andreas A. Lillins Roman „Unsere teuren Anverwandten“]

Wer hat den Schlüssel? 
Zu Andreas A. Lillins Roman „Unsere teuren Anverwandten“ 

Ich gestehe, dass ich bis auf einen nicht durchgehaltenen Versuch mit Die zehnte Muse (1962) kein, Buch von Andreas A. Lillin gelesen habe. Während ich mich durch das erste Drittel seines neuesten Romans mühte, wurde ich als einer, der früh gelernt hat, die Schuld nicht gleich beim Autor, sondern zuerst bei sich selbst zu suchen, den Verdacht nicht los, vielleicht darum nichts zu begreifen, weil mir die nötigen Vorkenntnisse fehlen. Nun, nachdem ich — unter erheblichen Anstrengungen (und ich bin ja nicht gar so verwöhnt) — das Buch zu Ende gelesen habe, weiss ich, dass ich die zwei Bände des Romans Jetzt, da das Korn gemahlen(1957) nicht unbedingt lesen muss. Und zwar nicht nur weil der Autor in einer Notiz Zur Entstehungsgeschichte versichert: „Der vorliegende Roman ist eigentlich keine organische Fortsetzung des Zweibänders“ (S. 355), sondern weil ich bei fortschreitender Lektüre gemerkt habe, dass meine Irritation nicht in dieser Art von fehlendem Vorwissen ihren Grund hat, sondern in kompositorischen und stilistischen Fehlleistungen, im Umgang des Autors mit seinem Stoff. 
Durch das Thema (banatschwäbische Zeitgeschichte) und seine Anlage ist das Buch einem Realismuskonzept verpflichtet, das sich vom Roman des kritischen bzw. bürgerlichen Realismus herleitet und dem Theoretiker des sozialistischen Realismus (für die deutsche Literatur genügt es, auf Lukacs zu verweisen) normativen Charakter verliehen haben. Es wurde in den fünfziger Jahren zum verbindlichen Romanmodell. Damals entstanden auch bei uns, in der rumänischen, in der rumänienungarischen aber auch in der einheimischen deutschen Literatur, breitangelegte sozial-historische Romanfresken. Von dieser allgemeinen Entwicklung ist auch Unsere teuren Anverwandten zumindest noch in der Anlage geprägt („Die zentrale Idee zu diesem Roman kam mir im Mittsommer 1961“, schreibt Lillin, S. 355), wenn auch die ausladende epische Schilderung während der Durchführung des Projekts durch so etwas wie einen Roman-Essay ersetzt wurde — übrigens nicht zum Vorteil des Buches. 
Denn bei aller formalen und schreibtechnischen Entwicklung der Gattung bleibt immer noch gültig, was schon Hegel als definitorisches Merkmal des Romans erkannt hat: „der Reichtum und die Vielseitigkeit der Interessen, Zustände, Charaktere, Lebensverhältnisse, der breite Hintergrund einer totalen Welt“. Diese Forderung realisiert sich „innerhalb der individuellen Begebenheit“ (Hegel), d. h. durch ausgeprägte Individuen in ihrem Verhältnis zum gesellschaftlichen Umfeld, durch die Gestaltung ihrer Entwicklungen und Konflikte als bewusst handelnde Figuren und/oder ihrer Gedankenwelt als Reflex der eine Epoche bestimmenden Ideen. Das setzt in jedem Falle Konkretion bis hin zur Körperlichkeit in der Personengestalturtg voraus und sinnlich fassbare Anschaulichkeit bei der Schilderung der Realien ihres Lebens, von der Beschaffenheit ihrer Kleidung bis zu den Determiniertheiten und Mechanismen ihres Denkens. Solche Totalität jedoch vermag Lillins Roman, obwohl er sie intendiert, nicht zu erreichen. 
Seine Personen bleiben trotz langer Tiraden ad lectores, die eben nur den Zweck haben, die Gestalt sich dem Leser mitteilen zu lassen, bis zuletzt Schemen. Man kann sie einzig nach ihren teilweise recht ungewöhnlichen Namen und nach ihren verwandtschaftlichen Beziehungen (denn es ist ein Familienroman) unterscheiden. Obwohl der Autor gut zwei Drittel des Buches dafür verwendet, immer neue Figuren einzuführen, über ihr Herkommen, ihre Lebensumstände, ihre Beschäftigungen im Laufe der Zeit zu berichten, habe ich keine konkrete Vorstellung von ihnen bekommen, kann ich mir keine einzige leibhaftig, als Person vorstellen. Das ist mir, soweit ich mich erinnern kann, noch bei keinem Roman widerfahren. Das gleiche gilt für die Topographie und die Beschaffenheit der Handlungsorte. Wie die Villa aussieht, in der das Familientreffen stattfindet, das den ganzen ersten Teil (der Autor nennt die drei Teile seines Romans „Bücher“) ausfüllt, kann ich nicht sagen, ich weiss nur, dass sie an einem See in Österreich liegt und einen Garten hat. Auch von Grossvatersdorf, dem oft erwähnten Stammsitz der Neitharts, erfährt man nur, dass man es sich irgendwo im Banater Flachland vorzustellen hat. 
Die Konturlosigkeit der Gestalten ist nicht auf ihre Unscheinbarkeit, ihre Bedeutungslosigkeit zurückzuführen, immerhin stehen rund 50 Jahre geschichtlicher Umbrüche im Hintergrund und die meisten Figuren waren Protagonisten dieser Geschichte: sie sind aus dem Banat oder anderen Gebieten der ehemaligen Donaumonarchie während des letzten Weltkriegs in den Westen gekommen, haben ihr hier liegendes Kapital auch nach dem Krieg günstig angelegt, sie haben den Zusammenbruch Nazideutschlands erlebt und erlitten, haben sich eine neue Identität geschaffen, teilweise ihre Berufe gewechselt, stehen mitten drin im Geschäftsleben. Mit einem Wort: da ist Leben, da sind Schicksale — und nichts davon nimmt Gestalt an, ab und zu konturiert sich eine kleine, nebensächliche Episode am Rande. Das rührt auch daher, dass zwischen den Figuren kaum für das Romangeschehen konstitutive Beziehungen hergestellt werden, alles scheint vorgegeben, und was der Autor zu sagen hat, wirkt wie aufgepfropft. 
Die Gespräche und Reflexionen der Protagonisten und auch die tagebuchartigen Aufzeichnungen des Theseus Höllriegel (die das „Zweite Buch“ des Romans ausfüllén) kreisen endlos um die Familiengeschichte und -Überlieferung, die mit der Geschichte des Banats von etwa 1918 herwärts eng verquickt ist. Aber nichts kommt zum Tragen, die erwähnten Ereignisse, die Mechanismen der Geschichte werden nicht einsichtiger, allenfalls erfährt man, was die eine Oder andere von Lillins Figuren dazu anzumerken hat. Das Irritierende dabei ist, dass das Buch als Schlüsselroman angelegt ist — nur fehlt der Schlüssel dazu. Mir zumindest fehlt er. Und wie viele gibt es schon unter uns, die die Details und die realen Protagonisten so kennen, wie sie der Autor als in Temeswar lebender und agierender Zeuge der Ereignisse, sagen wir, zwischen 1930 und 1960 erlebt hat? Denn noch verwirrender wirkt die offensichtlich polemische Haltung Lillins gegenüber einigen seiner Figuren. Das macht das Buch für Nichteingeweihte schlechthin unlesbar. 
Ein weiterer Grund zur Irritation und Konfusion liegt in der stockenden Erzählweise. Ständig kappt der Autor die dünnen Handlungsfäden, indem er ein Geschehen ankündigt, Interesse weckt, aber das Eintreten des Ereignisses durch zermürbende Abschweifungen endlos hinauszögert. Diese Art falscher Spannung findet sich sowohl im Detail, in den Episoden, wie im Ganzen. Der Autor täuscht langen Atem vor, im Grunde genommen täuscht er sich aber nur über die Dürftigkeit der Fabel hinweg. So kommt es auch, dass der Leser vorausgesetzt, er hält bis dahin durch — erst auf den letzten siebzig Seiten erfährt, worauf das Buch eigentlich zusteuert: nämlich auf „die Anwerbung der Banater Schwaben als Einsiedler in die Bundesrepublik an Stelle der Fremdarbeiter“ (S. 319). Darüber, wie dieses Vorhaben unter dem Namen „Familienzusammenführung“ (S. 265) zu bewerkstelligen ist, halten diese Ehemaligen, die „lange vor dem 'Endsieg’ ihre Heimat, das Banat, verlassen haben“ (Klappentext) eine Konferenz ab, auf der die entsprechende Strategie und auch die dazugehörige Motivation („Wir haben ein Recht, unsere Deutschen heimzuholen!“, S. 265) ausgeklügelt wird. Aber selbst bei einem Buch, das „ein Roman (ist) und ausschliesslich als solcher gelesen zu werden (wünscht)“ — so Lillin in der Notiz zur Entstehungsgeschichte (S. 356) —, kommt die Reduzierung eines so dramatischen Problems, das uns alle angeht, weil es eine Existenzfrage ist, auf diesen einen Aspekt (andere werden höchstens stichworthaft angedeutet) zumindest einer Trivialisierung gleich. 
Das ganze Buch ist ein überdimensionierter Prolog zu dem knappen Geschehen, das sich auf den letzten Seiten abzeichnet. Es besteht in der Hauptsache aus wenig ergiebigen Ausführungen über die Romangestalten, aus Anmerkungen und Allerweltweisheiten zur Zeitgeschichte und aus schöngeistigen Exkursen (um einen Grund für seine Abschweifungen in die Gefilde der Musik, Literatur und Malerei zu heben, wobei grosse Namen und Zitate in mindestens fünf Sprachen nur so herumschwirren, hat der Autor einige seiner Figuren mit musischen Interessen ausgestattet). Vorgetragen wird das alles in einem steten und stets unmotivierten Wechsel der Erzählperspektive von den Gestalten und vom autarken Erzähler, ohne dass sich daraus ein Wechsel des Blickwinkels ergibt. Um auf den Stil näher einzugehen, fehlt hier der Raum (dazu müssten längere Passagen abgeschrieben und kommentiert werden). Nur so viel sei noch angemerkt: Es ist keinerlei Beziehung zwischen den Romangestalten und ihrer Sprache, kein Unterschied zwischen Autoren- und Figurensprache auszumachen — überall der gleiche, leicht preziöse (gelegentlich mit ausgefallenen Fremdwörtern durchsetzte) Jargon, immer die gleichen holprigen und gedrechselten Sätze, mal in expressionistisch anmutendem Staccato, mal verschnörkelt.

Emmerich Reichrath 
Andreas A. Lillin: „Unsere teuren Anverwandten“, Kriterion Verlag Bukarest, 1983, 362 Seiten, 23 Lei 

NW, 35. Jg., Nr. 10595, 18. Juni 1983 , S. 3


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[1986. Hella Bara, Provokation] 

Hella Bara, „Provokation”, in: KR, Nr. 35, 29. August 1986, S. 4/5

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[1971. Expunerea tovarăşului Nicolae Ceauşescu la consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative] 

Expunerea tovarăşului Nicolae Ceauşescu la consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative 

[...]

De asemenea, merită subliniat şi la această consfătuire felul în care partidul nostru a rezolvat problema naţională. Am spus nu o dată că România are situaţia că alături de poporul român, pe teritorii întinse, s-au aşezat de-a lungul veacurilor şi trăiesc împreună români, maghiari, germani şi alte naţionalităţi; tot ceea ce s-a făurit, în condiţiile din trecut, dar mai cu seamă succesele obţinute în prezent în construcţia socialistă sînt opera comună a oamenilor muncii români, maghiari, germani şi de alte naţionalităţi care, împreună, au învins şi greutăţile, au îndurat şi necazurile, au trăit şi bucuriile şi beneficiază astăzi de rezultatele făuririi societăţii noastre noi. Tocmai pornind de la aceste considerente principiale - care au şi o mare importanţă teoretică, partidul nostru a putut să rezolve problema naţională în spiritul învăţăturii marxist-leniniste, asigurînd deplina egalitate în drepturi pentru toţi cetăţenii fără deosebire de naţionalitate. Partidul nostru acordă o atenţie deosebită repartizării judicioase a forţelor de producţie pe teritoriu, spre a crea condiţiile materiale ale înfăptuirii acestei egalităţi depline în drepturi şi a da posibilitate tuturor cetăţenilor să beneficieze de dezvoltarea socialistă a ţării. Tocmai aceasta a dus la întărirea unităţii dintre toţi oamenii , muncii, fără deosebire de naţionalitate, tocmai aceasta constituie chezăşia construirii cu succes a socialismului în România, a mersului nostru înainte. Putem spune că unitatea care s-a creat în ţara noastră între toţi cetăţenii, fără deosebire de naţionalitate, este o unitate de tip nou, o unitate socialistă, care va asigura mersul împreună spre comunism! Nimeni şi nimic în lume nu va putea să împiedice sau să ştirbească această unitate. (Aplauze prelungite). 

Noi, cei mai în vîrstă - deşi eu încă mă consider tînăr - ştim ce a însemnat politica de învrăjbire naţională dusă de clasele stăpînitoare, cunoaştem că această politică avea drept scop de a permite asupritorilor - români, maghiari, germani şi de alte naţionalităţi - să-i asuprească mai bine pe oamenii muncii de orice naţionalitate. A apus însă pentru totdeauna această politică; în ţara noastră nu mai este loc pentru nici un fel de aţîţări naţionaliste. Oricine încearcă să ducă o politică de învrăjbire naţională duce o politică împotriva socialismului şi comunismului - şi trebuie tratat ca atare, ca duşman al naţiunii noastre socialiste! Noi trebuie să fim adversarii neîmpăcaţi ai oricăror forme de naţionalism! Noi luptăm pentru dezvoltarea naţională, respectăm şi luptăm pentru asigurarea drepturilor naţionalităţilor, dorim să mergem împreună spre comunism, şi de aceea nu trebuie să admitem nici un fel de încercare de aţîţare naţionalistă, şovină, din partea oricui ar veni! Aceasta trebuie tratată ca o activitate duşmănoasă cauzei socialismului şi comunismului! La întîlnirile pe care le-am avut cu consiliile oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană am arătat că nu în suficientă măsură activitatea noastră teoretică-ideologică tratează această problemă. De aceea, de altfel s-a şi hotărît formarea, pentru a se ocupa special de asemenea probleme, a unui institut în cadrul Academiei de ştiinţe sociale.

Ca rezultat al tuturor transformărilor în structura socială, al apropierii care are loc între clasa muncitoare, ţărănime, intelectualitate, al rezolvării juste a problemei naţionale şi întăririi unităţii dintre oamenii muncii fără deosebire de naţionalitate, societatea românească parcurge un proces continuu de dezvoltare în toate domeniile de activitate, de omogenizare; se întăreşte continuu unitatea întregului popor în jurul partidului nostru comunist, pe baza ideologiei marxist-leniniste. (Aplauze prelungite).  
[...] Sublinieri: W.T. 
p. 1

Scînteia, anul XL, nr. 8845, 13 iulie 1971, pp. 1-4

(*) cf. In prezenţa tovarăşului Nicolae Ceauşescu, la sediul Comitetului Centrala avut loc Consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative, în: Scînteia, anul XL, nr. 8842, 10 iulie 1971, p. 1. 
Consfătuirea s-a desfăşurat pe 9 iulie 1971. Din cauza revenirii la o serie de dogme staliniste, în istoriografie s-a vorbit despre declanşarea unei „mini-revoluţii culturale”. În mod eronat s-a afirmat că, în urma unei vizite în Republica Populară Chineză şi Republica Populară Democrată Coreeană, Ceauşescu s-ar fi inspirat din politica oficială a celor două ţări, ignorîndu-se faptul că liderul de la Bucureşti, practic, şi-a expus şi sintetizat, totuşi, propriile idei naţionaliste şi concepţii dogmatice . - W.T. 

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[1971. Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu auf der Arbeitsberatung des Parteiaktivs aus dem Bereich der Ideologie sowie der politischen und kulturell-erzieherischen Tätigkeit]

Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu auf der Arbeitsberatung des Parteiaktivs aus dem Bereich der Ideologie sowie der politischen und kulturell-erzieherischen Tätigkeit

[...]

Ebenso verdient auch auf dieser Beratung die Art und Weise hervorgehoben zu werden, in der unsere Partei die nationale Frage gelöst hat. Ich habe wiederholt erklärt, dass Rumänien die Lage aufzuweisen hat, dass sich neben dem rumänischen Volk auf ausgedehnten Gebieten im Laufe der Jahrhunderte Ungarn, Deutsche und Angehörige anderer Nationalitäten niedergelassen haben und mit den Rumänen beisammen leben; alles, was in der Vergangenheit geschaffen wurde, aber insbesondere die in der Gegenwart beim sozialistischen Aufbauwerk erzielten Erfolge sind das gemeinsame Werk der rumänischen, ungarischen, deutschen und anderen Nationalitäten angehörenden Werktätigen, die zusammen sowohl die Schwierigkeiten überwunden als auch die Leiden erduldet und die Freuden erlebt haben und sich heute der Ergebnisse des Aufbaus unserer neuen Gesellschaft erfreuen. Gerade von diesen prinzipiellen Überlegungen ausgehend — die auch von grosser theoretischer Bedeutung sind —, konnte unsere Partei das nationale Problem im Sinne der marxistisch-leninistischen Lehre lösen, indem sie volle Gleichberechtigung für alle Bürger ungeachtet der Nationalität sicherstellte. Unsere Partei wendet der richtigen Standortverteilung der Produktivkräfte besonderes Augenmerk zu, um die materiellen Voraussetzungen für die Verwirklichung dieser vollen Gleichberechtigung zu schaffen und allen Bürgern die Möglichkeit zu bieten, sich der sozialistischen Entwicklung des Landes zu erfreuen. Gerade dies bewirkte die Festigung der Einheit aller Werktätigen, ungeachtet der Nationalität, gerade dies bildet die Gewähr für den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in Rumänien, für unser ständiges Voranschreiten. Wir dürfen sagen, dass die Einheit, die in unserem Lande zwischen allen Bürgern, ungeachtet der Nationalität, zustande gekommen ist, eine Einheit von neuem Typ, eine sozialistische Einheit ist, die das gemeinsame Voranschreiten zum Kommunismus sichern wird! Niemand und nichts in der Welt wird diese Einheit verhindern oder schmälern können. (Langanhaltender Beifall.) 

Wir, die wir älter sind — obzwar ich mich noch als jung betrachte —, wissen, was die Politik der nationalen Verhetzung bedeutet hat, die die herrschenden Klassen führten, wir wissen, dass diese Politik darauf abzielte, den Unterdrückern — Rumänen, Ungarn, Deutschen und Angehörigen anderer Nationalität — zu ermöglichen, die Werktätigen jeder Nationalität noch mehr zu unterdrücken. Diese Politik ist aber für alle Zeiten vorbei. In unserem Lande ist kein Platz mehr für irgendwelche nationalistische Hetze. Wer auch immer versucht, eine Politik der nationalen Hetze zu führen, führt eine Politik gegen den Sozialismus und den Kommunismus — und muss als solcher behandelt werden, als Feind unserer sozialistischen Nation! Wir müssen unversöhnliche Gegner jeder wie immer gearteten Form von Nationalismus sein. Wir kämpfen für die nationale Entwicklung, wir achten die Rechte der Nationalitäten und kämpfen für ihre Gewährleistung, wir wünschen gemeinsam auf dem Wege zum Kommunismus voranzuschreiten, und deshalb dürfen wir keinen Versuch einer nationalistischen, chauvinistischen Hetze zulassen, woher auch immer dieser käme! Er muss als eine der Sache des Sozialismus und Kommunismus feindliche Tätigkeit behandelt werden! 

Auf den Treffen, die wir mit den Räten der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität hatten, haben wir darauf hingewiesen, dass unsere ideologisch-theoretische Tätigkeit dieses Problem nicht genügend behandelt. Aus diesem Grunde wurde übrigens auch beschlossen, innerhalb der Akademie für Gesellschaftswissenschaften ein Institut zu bilden, das sich besonders mit solchen Problemen zu befassen hat.
Im Ergebnis sämtlicher Umgestaltungen in der sozialen Struktur, der Annäherung, die sich zwischen der Arbeiterklasse, der Bauernschaft und der Intelligenz vollzieht, der gerechten Lösung der Nationalitätenfrage und der Festigung der Einheit zwischen den Werktätigen ohne Unterschied der Nationalität, durchläuft die rumänische Gesellschaft einen unaufhörlichen Entwicklungsprozess in allen Schaffensbereichen, einen Prozess der Homogenisierung; es festigt sich unablässig die Einheit des ganzen Volkes um unsere Kommunistische Partei, aufgrund der marxistisch-leninistischen Ideologie. (Langanhaltender Beifall.) (S. 1) - Hervorhebung - W.T

NW, 23. Jg., Nr. 6899, 13. Juli 1971, S. 1-3

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[1971. Cuvîntul tovarăşului Eduard Eisenbürger - sic! Supratitlu: Consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative]

Cuvîntul tovarăşului Eduard Eisenbürger - sic! 

Citind şi recitind propunerile făcute de secretarul general al partidului nostru, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, în şedinţa Comitetului Executiv, pentru îmbunătăţirea activităţii politico-ideologice, educarea oamenilor muncii, căutînd să pătrund şi să-mi însuşesc marea lor bogăţie de idei, îmi dau seama că ele dau răspuns unor probleme care ne frămîntă de mult, dar pe care nu am reuşit să le soluţionăm întotdeauna în mod corespunzător. In documentul pe care-l dezbatem se oglindesc cu desăvîrşită claritate consecvenţa ce caracterizează activitatea partidului nostru în gîndirea teoretică şi în acţiunea practică, concepţia sa profund principială, unitară asupra tuturor domeniilor în care se desfăşoară procesul construcţiei societăţii socialiste multilateral dezvoltate din patria noastră. Măsurile adoptate de conducerea partidului nostru nu constituie numai o sinteză a atitudinii ferme, fără echivoc faţă de unele mentalităţi străine ideologiei noastre. Ele reprezintă, totodată, o continuare firească a liniei politice marxist-leniniste a partidului într-un spirit deschis şi novator, constituind pentru noi toţi o călăuză în acţiune, un program precis de lucru. 
Exprim adeziunea deplină a Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană la aceste măsuri de importanţă vitală pentru progresul patriei noastre, hotărîrea sa fermă de a milita în mod consecvent pentru aplicarea lor în viaţă. Noi considerăm că una din sarcinile principale ale consiliului - care-şi desfăşoară activitatea în baza programului partidului, adoptat de Congresul al X-lea al P.C.R. — este de a contribui la educarea oamenilor muncii germani, în spiritul patriotismului socialist, al dragostei şi devotamentului neţărmurit faţă de patria noastră comună, de a milita neobosit pentru adîncirea prieteniei şi frăţiei între poporul român şi naţionalităţile conlocuitoare, pentru cimentarea şi mai puternică a unităţii dintre oamenii muncii români, maghiari, germani, sîrbi şi de alte naţionalităţi, care, animaţi de aceleaşi interese şi aspiraţii, participă cu însufleţire la lupta pentru întărirea şi înflorirea continuă a României socialiste. 
Aş dori să mulţumesc şi cu această ocazie conducerii partidului, tovarăşului Nicolae Ceauşescu, personal, pentru grija permanentă ce-o poartă rezolvării problemelor specifice ale naţionalităţilor conlocuitoare în contextul general al sarcinilor ridicate de etapa actuală a construcţiei socialiste din ţara noastră, pentru îndrumările precise pe care le-am primit şi cu ocazia plenarei consiliului nostru din februarie a.c., la care ne-aţi onorat în mod deosebit cu prezenţa dv., îndrumări care constituie şi în domeniul muncii politico-educative şi culturale un ghid pentru activitatea noastră de toate zilele.
In continuare, vorbitorul a spus: Este îndeobşte cunoscută atitudinea principială, marxist-leninistă a partidului nostru în problema naţională, că ea şi-a găsit rezolvarea definitivă de jure şi de facto în ţara noastră, că toţi cetăţenii, indiferent de naţionalitate, se bucură de aceleaşi drepturi, garantate de Constituţie. Totuşi se mai întîmplă ca unele posturi şi oficine de presă din Occident să încerce să răstălmăcească aceste cuceriri şi adevăruri atît de scumpe tuturor. Mă gîndesc dacă nu ar fi indicat ca, de la caz la caz, să se răspundă acestor calomniatori în mod direct, punîndu-i faţă în faţă cu realităţile noastre, fiindcă ignorarea lor provoacă uneori nedumeriri în rîndul acelora care citesc sau ascultă asemenea afirmaţii gratuite. Deci, mă gîndesc la o propagandă mai activă şi eficientă şi în acest domeniu. 
In altă ordine de idei, cred că discutăm prea mult şi întreprindem prea puţin pentru educaţia ateistă a tineretului. După mine, nu se va ajunge la rezultatele dorite numai prin conferinţe şi expuneri. (Uneori şi acestea au un caracter destul de general şi chiar formal). Cred că este timpul să găsim unele forme mai adecvate de a contracara influenţele misticismului, organizînd pentru tineret activităţi educative mai eficace, menite să le stîrnească interesul. Aşa cum se practică astăzi, bunăoară, sărbătorirea majoratului, mi se pare că nu corespunde întocmai scopului urmărit. 
În încheiere, vorbitorul a spus: încredinţez conducerea partidului că, în calitate de activist al Partidului Comunist Român, de redactor şef al revistei „Karpaten Rundschau“, nu voi precupeţi nici un efort pentru a-mi aduce contribuţia la traducerea în viaţă a măsurilor adoptate, pentru îmbunătăţirea întregii munci politico-ideologice şi educative desfăşurate de către partidul nostru.  

(Subliniere W.T.)

Scînteia, anul XL, nr. 8843, 11 iulie 1971, p. 4


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[1971. Hans Kehrer: Verantwortungsvolle Aufgaben für jeden Kulturschaffenden. Dachzeile: Erziehungsprogramm der Partei zur Tat werden lassen. Die Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu vom ganzen Volk von Herzen gebilligt] 

Verantwortungsvolle Aufgaben für jeden Kulturschaffenden 

Hans Kehrer, Schriftsteller

Welche Entwicklung hat Rumänien unter der zielbewussten Führung seiner Partei erfahren, und welches ist das heutige Antlitz dieses Landes? Es sind Fragen, die Genosse Nicolae Ceauşescu in seiner jüngsten Rede auf der Arbeitssitzung des Parteiaktivs aus dem Bereich der Ideologie, der politischen und kulturell-erzieherischen Tätigkeit mit politischer Klarsicht und staatsmännischer Verantwortung behandelte. Es sind aber auch Fragen, die sich jeder verantwortungsbewusste Bürger unserer Heimat stellen muss. Und er muss sie, die Frage für sich selbst auch noch erweitern: Welches ist mein Beitrag dazu?
Genosse Nicolae Ceauşescu unterzog das geistige Leben in unserem Land einer eingehenden Analyse: Ohne die lichtvollen Gegebenheiten, die sich allgemeiner Wertschätzung des ganzen Volkes erfreuen, zu übergehen, wies unser Generalsekretär aber auch auf einige Mängel hin, die auszumerzen dringlichste und höchste Aufgabe aller sein muss, die zu diesem Land und seinem bewundernswerten Volk stehen.
Hoher Geist der Verantwortung für das Schicksal dieses Volkes, für die Zukunft unserer sozialistischen Nation spricht aus diesem Parteidokument. Verantwortung vor allem für die Generation, die die dunklen Tage einer inhumanen Gesellschaftsordnung nicht miterlebt hat, und so allzuleicht, dann, wenn man sich zu wenig um sie kümmert, die Errungenschaften unserer Gesellschaft gegen die anderer Systeme abwägen kann, sie nicht entsprechend würdigt und Ideen, Auffassungen und dekadenten Einflüssen, die aus einer Welt kommen, die sie nicht kennt, anheimfällt. Hier erkennen wir aus dem Dokument einen Angelpunkt, wo sich die Tätigkeit zur Aufklärung, die verantwortungsvolle propagandistische Arbeit all derer, die dazu berufen sind - vom Arbeiter, Meister bis zum Fabrikdirektor, von den Erzieherinnen in den Kindergärten, unserer Allgemeinschulen, Lyzeen und Hochschulinstituten, von Journalisten bis zu den Lehrkadern der Akademie für Gesellschaftswissenschaften, bis zu den Mitgliedern des ZK unserer Partei -, zu vervielfachen.
Es geht um nichts Geringeres als um unsere gesunde Gesellschaft, fähig, die hohe Aufgabe, die sie sich gestellt hat, voll und ganz zu erfüllen: den Sozialismus, den Kommunismus aufzubauen. Zur Verwirklichung dieses Zieles ist in erster Linie eine klare marxistisch-leninistische Ideologie, die revolutionäre Ideologie der Umgestaltung, erste Voraussetzung. Diese siegreiche Ideologie höchstes Gut aller werden zu lassen, erkennen wir aus der Rede des Genossen Ceauşescu klarer denn je als unsere Aufgabe. Und unser Einsatz wird auch nicht ausbleiben. Die Bemühungen um die sozialistische Umgestaltung und das Erblühen der Wirtschaft des Landes liess die Bemühungen um die Bewusstseinswandlung seiner Menschen nicht selten in den Hintergrund treten. Ja es gab Erzieher, Künstler und Kulturschaffende, die vergassen, dass es eine Arbeiterklasse gibt, die das Antlitz dieses Landes im täglichen Kampf verändert. Hier zeigt das Dokument einen entschiedenen Weg: „Wir können keine Freiheit für Schöpfungen gestatten, die sich aus Konzeptionen inspirieren, die der Ideologie der Arbeiterklasse fremd sind. In Rumänien können nur die Literatur und die Kunst akzeptiert werden, die auf der Position der Arbeiterklasse stehen, die dem Volke, dem Sozialismus, unserer Nation dienen.“ Das ist ein klar umrissener Weg. Und für die Propagierung seines Ziels müssen wir Künstler unseren Lesern, unseren Betrachtern, Hörern aus tiefster Überzeugung heraus mit den Mitteln, die uns zu Gebote stehen, unser Bestes geben.
Wir haben die Verantwortung vor unserem Volk, vor allem für unsere Jugend: Wir müssen Auffassungen bekämpfen, die den Idealen unserer Zeit und unserer Gesellschaft entgegenlaufen, wir müssen allen mystischen und rückständigen Auffassungen entgegentreten. Wir müssen entschlossen durch die Widerspiegelung unserer Menschen in unserer Zeit ihr den richtigen Weg in die Zukunft weisen. 

(Hervorhebungen - W.T.) 

NW, 23. Jg., Nr. 6903, 17. Juli 1971, S. 3

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[1971. Norbert Petri: Unser Beitrag zur sozialistischen Bewusstseinsbildung. Dachzeile: Erziehungsprogramm der Partei zur Tat werden lassen. Die Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu vom ganzen Volk von Herzen gebilligt] 

Unser Beitrag zur sozialistischen Bewusstseinsbildung

Norbert Petri, Komponist 

Wir hatten in der letzten Zeit immer wieder Gelegenheit festzustellen, welch grosse Aufmerksamkeit die Parteileitung, Genosse Nicolae Ceauşescu persönlich, dem schöpferischen Schaffen schenkt. Anlässlich der Begegnungen von Schriftstellern, bildenden Künstlern oder Komponisten mit dem Generalsekretär der Partei wurden regelmässig Fragen von erstrangiger Bedeutung für das weitere Aufblühen von Kultur und Kunst erörtert, es wurden Massnahmen für eine unablässige Verbesserung der Tätigkeit auf allen Gebieten des Geisteslebens getroffen. Die Rumänische Kommunistische Partei hat den Kultur- und Kunstschaffenden nicht nur anlässlich der erwähnten Arbeitsbesprechungen, sondern auch durch die Dokumente des IX. und X. Parteitags die schöne Aufgabe gestellt, zur Bewusstseinsbildung der Werktätigen beizutragen, eine Kunst zu schaffen im Einklang mit den Idealen und Bestrebungen der Arbeiterklasse, der werktätigen Bauernschaft, des gesamten Volkes, das entschlossen für den Aufbau einer vielseitig entwickelten sozialistischen Gesellschaft wirkt.
Die besten Vertreter des rumänischen Kulturlebens — mit einbegriffen die Schriftsteller, bildenden Künstler und Tondichter deutscher. Sprache — weisen sich in ihrem Schaffen als wirklichkeitsverbunden aus. Die von Genossen Nicolae Ceauşescu unterbreiteten Vorschläge zur Verbesserung der politisch-ideologischen und der kulturell-erzieherischen Tätigkeit bestätigen die Konsequenz, mit der sich die Parteileitung mit diesen Fragen auseinandersetzt. Die Beratung beim Zentralkomitee hat sich mit den wichtigsten Anliegen der politisch-ideologischen Tätigkeit, der marxistisch-leninistischen Erziehung der Parteimitglieder, aller Werktätigen befasst. Dabei wurde besonders in der Darlegung des Genossen Nicolae Ceauşescu eine offene, die Mängel nicht umgehende Sprache geführt. Ich glaube, dass die dem Exekutivkomitee unterbreiteten Vorschläge und die Ausführungen des Generalsekretärs der Partei den Geistesschaffenden neue Impulse verleihen werden. Die negativen Erscheinungen in unserem Kulturalltag sollen durch eine militante, kämpferische Kunst überbrückt werden, um uns nur auf eines der Gebiete zu beschränken, die im Mittelpunkt der Beratung standen. Es handelt, sich um eine Kunst, die entschlossen in den Dienst der sozialistischen Bewusstseinsbildung der Werktätigen, der kommunistischen Erziehung der Jugend gestellt werden muss. Dabei freut es mich, feststellen zu dürfen, dass meine Tätigkeit als Komponist auch bisher diesem Zweck gedient hat. Meine beiden Opern „Die Rosen von Doftana“ und „Das zerstörte Idol“ haben kämpferischen, militanten Charakter, und überdies habe ich zahlreiche patriotische Massenlieder verfasst. Im Sinne der Vorschläge des Genossen Nicolae Ceauşescu und seiner Darlegung auf der Beratung des Parteiaktivs aus dem Bereich der Ideologie sowie der politischen und kulturell-erzieherischen Tätigkeit will ich auch mein zukünftiges Schaffen gestalten, bewusst der Aufgaben, die der Künstler in der sozialistischen Gesellschaft hat.

(Hervorhebung - W.T.)

NW, 23. Jg., Nr. 6903, 17. Juli 1971, S. 3

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[1971. Vasile Alecsandri: Das Erwachen Rumäniens / Deşteaptă-te, române

Das Erwachen Rumäniens (*)

Vasile Alecsandri

Ihr, die ihr verharrt im Schlafe, ohne euch auch nur zu regen,
Hört ihr nicht die Siegesstimme, die hinauf zum Himmel klingt,
Und der Welt Erwachen kündet, durch den Schlaf, durch euren trägen,
        Und mit starken Flügelschlägen
Einen Gruss der Zukunft bringt?

Fühlt ihr euer Herz nicht pochen, fühlt ihr es nicht lauter schlagen?
Spürt, Rumänen, ihr kein Sehnen heilig, stark in eurer Brust,
Wenn ihr hört der Freiheit Stimme, die Erwachen! ruft und Wagen!
Die erfüllt in diesen Tagen
Jeden Menschen stolz bewusst ?

Auf der Erde ward der Freiheit helles Sonnenlicht entzündet.
Alle Völker eilen freudig zu dem grossen Feuer hin,
Wie ein Schwarm beherzter Adler, der im Himmelsblau entschwindet
Und den Weg zur Sonne findet,
Um im Flug dahin zu ziehn.

Bist nur du, o Volk Rumäniens, so mit Blindheit noch geschlagen, 
Willst du keinen Anteil haben an der neuen, bessren Zeit?
Willst du abseits stehn, wenn heute brüderlich die Herzen schlagen
In des Glückes grossen Tagen,
Tagen der Gemeinsamkeit?

Sagt, wie lange soll die Menschheit glauben von Rumäniens Söhnen,
Dass ihr heisser Wunsch nach Freiheit ausgelöscht für immer sei?
Sollen wir uns weiter beugen, soll sie uns so kraftlos wähnen,
Dass wir immer weiter stöhnen
In dem Joch der Tyrannei?

Wollt ihr lang in unsrem Lande noch der Fremden Willkür trauen?
Seid ihr noch nicht satt des Bösen, wollt der Herren ihr noch mehr?
Zu den Waffen! Zu den Waffen! Lasst die ganze Erde schauen
Auf Rumäniens weite Auen,
Unseres Volkes kühnes Heer!

......................................................
......................................................

Kommt, ihr Kinder gleichen Blutes! Uns vereinen gleiche Bande!
Freiheit oder Tod erringen, das sei unsre höchste Pflicht!
Vorwärts, Freunde! Auf Rumänen! Kommt, aus Liebe zu dem Lande,
Brechen wir des Joches Schande,
Schonen unser Leben nicht!

Glücklich, wer das Joch der Knechtschaft kühn zerstampft mit seinen Füssen,
Der in seinem Land die Freiheit wiedersieht nach langer Zeit,
Der beim Heldentod noch einmal kann das Licht der Freiheit grüssen,
Für sein Land im Blutvergiessen
Eingeht in Unsterblichkeit!

(Deutsch von Franz Johannes Bulhardt)

(*) Entstanden Im März 1848 unter dem Eindruck der revolutionären Ereignisse in West- und Mitteleuropa.

NW, 23. Jg., Nr. 6903, 17. Juli 1971, S. 4


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[15. März 1975. Die „Siebenbürgische Zeitung” informiert ihre Leser über einen Besuch von Hans Bergel in Rumänien, der in der ersten Hälfte des Monats Februar auf Einladung der Gesellschaft „România” stattgefunden hatte.]

[15 martie 1975. Ziarul „Siebenbürgische Zeitung” îşi informează cititorii despre o vizită a lui Hans Bergel în România care, la invitaţia societăţii „România”, a avut loc în prima jumătate a lunii februarie.]

SbZ, 25. Jg., Nr. 4, 15.3. 1975, S. 1.



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Pe fruntea voastră moartea să scrie:
Duşmani ai ţării! Cruzi vinzători!“

[18 februarie 1977. Consfătuirea pe ţară a unităţilor de control al oamenilor muncii. Cuvîntarea tovarăşului Nicolae Ceauşescu]  

Ieri şi-a început lucrările CONSFĂTUIREA PE ŢARĂ A UNITĂŢILOR DE CONTROL AL OAMENILOR MUNCII - expresie a democratismului profund al societăţii noastre, a participării directe a oamenilor muncii la exercitarea puterii de stat, pentru mai buna gospodărire a avuţiei socialiste şi perfecţionarea întregii activităţi economico-sociale 

CUVÎNTAREA TOVARĂŞULUI NICOLAE CEAUŞESCU

(Fragment)

[...]
Acordăm o mare atenţie înfăptuirii în viaţă a documentelor adoptate la Helsinki cu privire la securitatea şi colaborarea în Europa. În acest sens considerăm că trebuie să fie pregătită cît mai bine reuniunea din acest an de la Belgrad, care trebuie să constituie nu numai un prilej de bilanţ a ceea ce s-a făcut, ci să stabilească noi măsuri pentru înfăptuirea în viaţă a acestor documente, pentru realizarea unei largi colaborări, pentru întărirea securităţii şi păcii în Europa şi în întreaga lume. 

Din păcate, trebuie să spunem că de la conferinţă şi pînă acum prea mult nu s-a realizat. În ultima vreme, unele cercuri încearcă să denatureze spiritul documentelor de la Helsinki, să le dea interpretări unilaterale, ignorînd — voit sau nevoit — problemele esenţiale ale securităţii europene, cum sînt: dezvoltarea relaţiilor economice libere de orice bariere şi îngrădiri artificiale, lupta împotriva fenomenelor grave determinate de criza economică, de inegalitatea socială, de inegalitatea în relaţiile dintre ţări, consecinţele cursei înarmărilor asupra maselor largi populare, dezangajarea militară a continentului, intensificarea relaţiilor culturale pentru mai bună cunoaştere reciprocă şi întărirea încrederii internaţionale. In schimb, aceste cercuri organizează adevărate campanii, încercînd să ascundă realităţile, să distragă preocuparea popoarelor de la problemele vitale din Europa şi din întreaga lume. Unii sînt preocupaţi de a încuraja pe toate căile racolarea unor specialişti pentru a-şi asigura pe această cale forţă de muncă calificată ieftină. După datele Organizaţiei Naţiunilor Unite, din ţările în curs de dezvoltare au fost racolaţi în ultimii ani sute de mii de specialişti, în timp ce în aceste ţări subdezvoltarea se adînceşte, desigur în primul rînd ca rezultat al politicii imperialiste, colonialiste, dar şi ca un rezultat al lipsei de cadre calificate. Într-o serie de ţări occidentale se observă o reactivizare a unor cercuri neofasciste care se străduiesc să recruteze în slujba lor elemente declasate, foşti membri ai unor organizaţii de extremă dreaptă, folosindu-le pentru a învenina atmosfera politică internaţională, pentru a submina înfăptuirea obiectivelor stabilite ia Helsinki, cursul destinderii şi colaborării.

Desigur, oricînd şi oriunde pot fi găsiţi şi asemenea oameni care nu vor să respecte normele elementare de convieţuire socială, aspirînd să trăiască fără muncă, din expediente, din acte de trădare — fiind gata să-şi trădeze chiar şi propriul popor. Se mai găsesc, de asemenea, şi unii care tînjesc după privilegiile pe care le-au avut în trecut, după vremurile care au apus pentru totdeauna în ţara noastră. Este evident că ei nu ne produc nici o preocupare. Este însă cel puţin straniu să constaţi că asemenea oameni certaţi cu legile, cu societatea, care şi-au trădat ţara, sînt puşi să propovăduiască principii umanitare, dispunînd pentru aceste acţiuni „umanitare“ de un larg arsenal de mijloace de propagandă şi primind pentru, aceasta sume frumuşele în valută forte.

Asemenea acţiuni menite să provoace învrăjbire între popoare, să tulbure climatul politic internaţional amintesc de vechile practici ale fascismului, care, după cum se ştie, a adus mult rău naţiunilor europene şi lumii întregi. Este evident că realizarea securităţii europene presupune în primul rînd lupta hotărîtă împotriva oricăror recidive ale politicii de învrăjbire, a naţionalismului şovin, a revanşismului, a încercărilor de a propaga ura între naţiuni şi rase. Se pare că unii oameni politici nu înţeleg acest fapt şi fac, din păcate, jocul unor asemenea cercuri, repetînd greşelile din trecut, ignorînd lecţiile drastice ale istoriei.

În ce ne priveşte — vreau să fiu bine înţeles şi să se înţeleagă de către toată lumea — vom face totul pentru a asigura poporului nostru pacea, liniştea necesară realizării Programului elaborat de Congresul al XI-lea, înfăptuirii societăţii comuniste! Vom face totul pentru a apăra independenţa şi suveranitatea patriei noastre socialiste! (Aplauze puternice ; urale ; se scandează „Ceauşescu—P.C.R.!"). Trebuie să fie bine înţeles că România doreşte colaborarea cu toate statele, fără deosebire de orînduire socială, dar nu va admite nimănui, sub nici o formă, să se amestece în treburile sale interne! (Aplauze puternice, urale). Să se înţeleagă bine că asuprirea socială şi naţională a fost lichidată pentru totdeauna în România, că clasele capitaliste, asupritorii au fost desfiinţaţi pentru totdeauna, că niciodată pe pămîntul românesc nu vom mai admite asuprirea omului de către om, sub nici o formă! (Urale; se scandează „Ceauşescu şi poporul!“). Aşa cum trebuie bine înţeles faptul că puterea politică se află în mîinile clasei muncitoare în alianţă cu ţărănimea, cu intelectualitatea, în mîinile oamenilor muncii, fără deosebire de naţionalitate, care o exercită în formele democratice cele mai diverse, participînd activ la conducerea societăţii. Răspunderea noastră este de a întări această putere, de a dezvolta continuu democraţia socialistă, participarea activă şi conştientă a poporului la făurirea vieţii sale libere. Nu este loc însă, şi nu va fi loc, pentru nici un fel de altă „participare“, pentru nici o altă „democraţie“ în România, decit democraţia clasei muncitoare, a poporului care construieşte socialismul şi comunismul! (Aplauze puternice, urale ; se scandează „Ceauşescu — P.C.R. !“).

Regretăm că se găsesc oameni politici, din păcate chiar şi guverne, care sprijină elemente declasate, trădătoare de ţară, punîndu-le la dispoziţie mijloace şi posturi de radio pentru a acţiona împotriva hotărîrilor de la Helsinki, împotriva destinderii, păcii şi colaborării în Europa. Sperăm că cei în cauză vor înţelege că, prin aceasta, dăunează chiar intereselor propriilor lor popoare, că, vrînd sau nevrînd, aduc prejudicii păcii şi colaborării internaţionale.

Noi ne pronunţăm ferm pentru colaborare cu toate statele pe baza principiilor amintite. Celor care cad pradă propagandei cercurilor reacţionare, care doresc să plece din ţară — le-am mai spus şi menţionez şi acum: întotdeauna, în orice condiţii, noi i-am dezaprobat pe acei care, dintr-un motiv sau altul, doresc să-şi părăsească ţara pentru a găsi în altă parte un loc mai cald. Am dat însă şi dăm dovadă de înţelegere faţă de ei, în măsura în care, ajunşi in străinătate, nu se antrenează în activitate potrivnică ţării. Am pornit şi pornim de la faptul că problemele ce trebuie soluţionate într-o ţară, greutăţile de învins se rezolvă nu fugind, ci punind umărul, unind eforturile tuturor pentru a înlătura lipsurile, pentru a înfăptui în comun o viaţă mai bună pentru toată lumea. Aici este locul tuturor celor care vor, într-adevăr, să contribuie la făurirea unei vieţi mai bune şi mai fericite pentru ei şi pentru întregul lor popor! (Aplauze puternice.; urale prelungite; se scandează „Ceauşescu şi poporul!“).

Nu întîmplător în poporul nostru se spunea că:

„Fie pîinea cît de rea, tot mai bine-n ţara mea“.

Dar celor care îşi trădează ţara, o defăimează în fel şi chip — indiferent unde se găsesc ei — pentru a fi pe placul stăpînilor lor, pentru a primi o sumă mai mare de arginţi ca Iuda, le reamintesc cu acest prilej versurile marelui nostru poet patriot Vasile Alecsandri(*). Desigur, el le-a scris în alte împrejurări, dar cred că se potrivesc şi astăzi:

„Voi, care însuţi cu-a voastre mîne 
Mormîntul ţării l-aţi pregătit, 
Ş-aţi muşcat mîna ce vă dă pîne, 
Ş-aţi rănit sînul ce v-a iubit!

Voi, care ţării plătiţi cu ură 
Cînd ea vă cheamă, dragii săi fii, 
Uitînd Dreptate, Lege, Natură, 
Uitînd că însuţi aveţi copii,

Blăstemul ţării tunînd să cadă 
Pe capul vostru nelegiuit! 
Blăstem şi ură !... Lumea să vadă, 
Cît rău în lume aţi făptuit!

Fie-vă viaţa neagră, amară!
Copii să n-aveţi de sărutat!
Să n-aveţi nume, să n-aveţi ţară, 
Aici să n-aveţi loc de-ngropat!

Şi cînd pe calea de vecinicie,
Veţi pleca sarbezi, tremurători,
Pe fruntea voastră moartea să scrie:
Duşmani ai ţării! Cruzi vinzători!“ 

(Aplauze puternice, prelungite).

Să facem totul pentru a uni forţele creatoare ale poporului nostru în înfăptuirea programului de dezvoltare economică şi socială a ţării! (Aplauze puternice; se scandează „Ceauşescu şi poporul!“).

Aşa cum am menţionat — doresc să fiu bine înţeles — deşi nu aprobăm, privim cu înţelegere pe cei care ajunşi în străinătate nu se dedau la acţiuni de defăimare a ţării. Dar nu vom manifesta nici o înţelegere faţă de aceia care se pun în slujba duşmanilor ţării, care-şi ponegresc poporul, fraţii, părinţii. Aceştia încetează — aşa cum a spus Vasile Alecsandri acum un secol şi ceva în urmă — de a mai fi consideraţi fii ai patriei noastre, se pun ei înşişi în afara neamului. (Aplauze puternice, prelungite).

[...]

Scînteia, anul XLVI, nr. 10730, 18 februarie 1977, pp. 1, 2, 3.

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„soll eure Stirn die Inschrift tragen: 
Verräter, Feind dem Vaterland!“


[19. Februar 1977. Landesberatung über die Kontrolltätigkeit der Werktätigen. Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu]

Landesberatung über die Kontrolltätigkeit der Werktätigen. Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu

(Auszug) 

[...] Grosse Aufmerksamkeit widmen wir der Verwirklichung der Bestimmungen der in Helsinki gebilligten Dokumente über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. In diesem Sinne erachten wir, dass das diesjährige Treffen in Belgrad möglichst gut vorbereitet werden muss, das nicht nur Gelegenheit für eine Bilanz alles Geleisteten bieten muss, sondern auch neue Massnahmen zur Durchführung der Bestimmungen in diesen Dokumenten festlegen soll, für die Erzielung einer breiten Zusammenarbeit, die Festigung der Sicherheit und des Friedens in Europa und in der ganzen Welt.

Bedauerlicherweise müssen wir sagen, dass seit der Konferenz bis jetzt nicht allzu viel realisiert wurde. In jüngster Zeit versuchen einige Kreise, den Geist der Dokumente von Helsinki zu entstellen, sie einseitig auszulegen, indem sie — gewollt oder ungewollt — die wesentlichen Fragen der europäischen Sicherheit ignorieren wie: die Entwicklung von Wirtschaftsbeziehungen, die von allen künstlichen Schranken und Begrenzungen frei sind, den Kampf gegen die durch die Wirtschaftskrise, die soziale Ungleichheit, die Ungleichheit in den zwischenstaatlichen Beziehungen verursachten schwerwiegenden Erscheinungen, die Auswirkungen des Wettrüstens auf die breiten Volksmassen, das militärische Desengagement auf dem Kontinent, die Intensivierung der Kulturbeziehungen zwecks besseren gegenseitigen Kennenlernens und Festigung des internationalen Vertrauens. Dafür organisieren diese Kreise wahre Kampagnen, indem sie versuchen, die realen Gegebenheiten zu verbergen, die Völker äbzulenken, sich mit den vitalen Problemen in Europa und in der ganzen Welt zu beschäftigen. Einige sind damit beschäftigt, die Abwerbung von Fachleuten auf allen Wegen zu ermutigen, um sich auf diesem Weg billige qualifizierte Arbeitskraft zu sichern. Mach Angaben der Organisation der Vereinten Nationen wurden Während der letzten Jahre in den Entwicklungsländern Hunderttausende Fachleute abgeworben, während sich in diesen Ländern die Unterentwicklung vertieft, selbstverständlich in erster Linie als Ergebnis der imperialistischen, kolonialistischen Politik, aber auch infolge des Mangels an Fachkräften. In einer Reihe westlicher Länder ist eine Wiederbelebung neofaschistischer Kreise zu beobachten, die danach trachten, deklassierte Elemente für ihre Dienste anzuwerben, ehemalige Mitglieder rechtsextremistischer Organisationen, die sie benützen, um die internationale politische Atmosphäre zu vergiften, und die Verwirklichung der in Helsinki festgelegten Zielsetzungen, den Kurs auf Entspannung und Entwicklung zu untergraben.

Freilich kann man jederzeit und allerorts auch solche Menschen finden, die die elementaren Normen gesellschaftlichen Zusammenlebens nicht respektieren wollen, die danach trachten, ohne Arbeit, durch Kniffe, durch Akte des Verrats zu leben, und bereit sind, selbst ihr eigenes Volk zu verraten. Auch finden-sich noch einige, die den Privilegien nachtrauern, die sie einst besassen, den Zeiten, die in unserem Land für immer vorbei sind. Es liegt auf der Hand, dass sie bei uns keinerlei Besorgnis erregen. Zumindest seltsam ist es jedoch festzustellen, dass solche Menschen, die mit den Gesetzen, mit der Gesellschaft auf Kriegsfuss stehen, die ihr Land verrieten, veranlasst werden, humanitäre Grundsätze zu verkünden, und für diese „humanitären“ Aktionen über ein umfassendes Arsenal von Propagandamitteln verfügen sowie dafür hübsche Summen in harter Währung beziehen.

Solche Aktionen, dazu bestimmt, die Völker zu entzweien und die, internationale politische Atmosphäre zu stören, erinnern an die alten Praktiken des Faschismus, der bekanntlich viel Unheil über die europäischen Nationen und die ganze Welt brachte. Es ist offenkundig, dass die Erzielung der europäischen Sicherheit in erster Linie den entschlossenen Kampf gegen alle Rückfälle in die Politik der Entzweiung voraussetzt, in die Politik des chauvinistischen Nationalismus, des Revanchismus, der Versuche, Hass zwischen Nationen und Rassen zu verbreiten. Anscheinend verstehen einige Politiker diese Tatsache nicht und spielen bedauerlicherweise solchen Kreisen in die Hände, indem sie die Fehler der Vergangenheit wiederholen und die drastischen Lehren der Geschichte missachten. 

Was uns anbelangt — ich möchte gut verstanden und von allen verstanden werden —, werden wir alles daransetzen, unserem Volk Frieden und die notwendige Ruhe für die Verwirklichung des vom XI. Parteitag ausgearbeiteten Programms zu gewährleisten, für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft! Wir werden alles daransetzen, die Unabhängigkeit und Souveränität unseres sozialistischen Vaterlandes zu schützen! (Starker Beifall; Hochrufe; im Sprechchor wird gerufen „Ceauşescu — RKP!“) Es muss gut verstanden werden, dass Rumänien Zusammenarbeit mit allen Staaten, ohne Unterschied der Gesellschaftsordnung, wünscht, aber niemandem unter irgendeiner Form gestatten wird, sich in seine inneren Angelegenheiten einzumischen! (Starker Beifall, Hochrufe.) Es soll gut verstanden werden, dass die soziale und nationale Unterdrückung in Rumänien für immer beseitigt wurde, dass die kapitalistischen Klassen, die Unterdrücker für immer abgeschafft wurden, dass wir auf rumänischem Boden niemals mehr in irgendeiner Form die Unterdrückung des Menschen durch den Menschen zulassen werden. (Hochrufe; im Sprechchor wird gerufen „Ceauşescu und das Volk!“) Wie man auch die Tatsache gut verstehen muss, dass sich die politische Macht in den Händen der Arbeiterklasse im Bündnis mit der Bauernschaft, mit den Intellektuellen befindet, in den Händen der Werktätigen, ohne Unterschied der Nationalität, die sie in den verschiedensten demokratischen Formen ausüben, indem sie aktiv an der Leitung der Gesellschaft teilnehmen. Unsere Verantwortung erfordert es, diese Macht zu festigen, die sozialistische Demokratie, die tatkräftige und bewusste Teilnahme des Volkes an der Gestaltung seines freien Lebens unablässig zu entwickeln. Es gibt jedoch in Rumänien keinen Platz und wird keinen Platz geben für irgendeine andere „Teilnahme“, für irgendeine andere „Demokratie“ als die Demokratie der Arbeiterklasse, des Volkes, das den Sozialismus und Kommunismus aufbaut! (Starker Beifall; Hochrufe; im Sprechchor wird gerufen „Ceauşescu — RKP !“)

Wir bedauern, dass sich Politiker und leider sogar Regierungen finden, die deklassierte, ländesverräterische Elemente unterstützen, ihnen Mittel und Rundfunksender zur Verfügung stellen, um gegen die Beschlüsse von Helsinki vorzugehen, gegen Entspannung, Frieden und Zusammenarbeit in Europa. Wir hoffen, die Betreffenden werden einsehen, dass sie dadurch selbst den Interessen ihrer eigenen Völker schaden, dass sie, gewollt oder ungewollt, den Frieden und die internationale Zusammenarbeit beeinträchtigen.

Wir erklären uns entschlossen für Zusammenarbeit mit allen Staaten aufgrund der erwähnten Prinzipien. Denjenigen, die der Propaganda reaktionärer Kreise zum Opfer fallen, die das Land zu verlassen wünschen, haben wir bereits gesagt, und ich erwähne es auch jetzt: Immer, unter allen Bedingungen, haben wir diejenigen missbilligt, die aus dem einen oder dem anderen Grund ihr Land zu verlassen wünschen, um anderwärtig einen wärmeren Platz zu finden. Wir bewiesen und beweisen jedoch Verständnis für sie, in dem, Masse, als sie, im Ausland angekommen, sich nicht zu einer dem Lande feindlichen Tätigkeit hergeben. Nach wie vor gehen wir von der Tatsache aus, dass die Probleme, die in einem Land gelöst werden müssen, die Schwierigkeiten, die es zu beseitigen gilt, nicht überwunden werden, indem man ausreisst, sondern indem man mit Hand anlegt, seine Bemühungen mit denen aller vereinigt, um die Mängel zu beseitigen, um gemeinsam ein besseres Leben für alle zu schaffen. Hier ist der Platz für all diejenigen, die in Wirklichkeit zur Schaffung eines besseren und glücklicheren Lebens für sich und für ihr ganzes Volk beitragen wollen! (Starker Beifall; langanhaltende Hochrufe; im Sprechchor wird gerufen „Ceauşescu und das Volk!“)

Nicht zufällig hat unser Volk ein Sprichwort, das besagt:

„Mag das Brot noch so karg sein — in der Heimat ist es besser.“

Doch jene, die ihr Land verraten, es auf jede Weise verleumden, — ganz gleich, wo sie sich befinden mögen —, um ihren Herren und Gebietern zu Gefallen zu sein, um wie Judas mehr Silberlinge zu kriegen, erinnere ich bei dieser Gelegenheit an die Verse unseres grossen patriotischen Dichters Vasile Alecsandri(*). Freilich schrieb er sie unter anderen Verhältnissen, doch treffen sie, wie ich glaube, auch heute zu:

Ihr, die ihr grabt mit eignen Händen 
dem Vaterland das Grab bewusst, 
die Hand beisst, die euch Brot will spenden, 
verwundet die geliebte Brust!

Ihr, die ihr seid von Hass besessen, 
wenn euch das hand mit Liebe labt, 
die ihr Gesetz, Natur vergessen, 
und dass ihr selber Kinder habt,

der Fluch des Vaterlandes falle 
mit Donnerschlag auf euer Haupt!
Nur Fluch und, Hass, dass sehen alle, 
welch Frevel ihr euch habt erlaubt.

Und finster, bitter sei das Leben, 
und kinderlos sollt bleiben ihr,
für euch soll's keinen Namen geben 
und keinen Platz zum Grabe hier.

Wenn ihr mit Zittern und mit Zagen 
euch habt zum letzten Weg gewandt, 
soll eure Stirn die Inschrift tragen: 
Verräter, Feind dem Vaterland!

(Starker langanhaltender Beifall.)

Tun wir alles, um die Schaffenskräfte unseres Volkes bei der Durchführung des Programms zur ökonomischen und sozialen Entwicklung des Landes zusammenzuschliessen! (Starker Beifall; im Sprechchor wird gerufen „Ceauşescu und das Volk!“)

Wie ich bereits erwähnt habe — ich möchte gut verstanden werden—, bringen wir jenen, die, im Ausland angekommen, sich zu keinen Verleumdungsaktionen gegen das Land hergeben, Verständnis entgegen, obwohl wir sie nicht billigen. Wir werden jedoch keinerlei Verständnis, für diejenigen bezeigen, die sich in den Dienst der Landesfeinde stellen, die ihr Volk, ihre Brüder, ihre Eltern anschwärzen. Diese werden nicht mehr — wie das Vasile Alecsandri vor mehr als einem Jahrhundert sagte — als Söhne unseres Vaterlandes betrachtet, sie stellen sich selbst ausserhalb des Volkes. (Starker, langanhaltender Beifall.)
[...]

NW, 29.Jg., Nr. 8635, 19. Februar 1977, S. 1, 2 und 3 (hier S. 3).

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(*)

[1857. Vasile Alecsandri: Moldova în 1857]


Moldova în 1857

Vasile Alecsandri

Scumpă Moldovă! ţară de jale!
Ah! în ce stare tu ai ajuns!
Lasă-mă-a plânge rănile tale,
Căci pân-în suflet mă simt pătruns!

Tu, ce eşti bună, dulce, iubită,
Tu, ce eşti fiica lui Dumnezeu,
Cum te loveşte soarta cumplită!
Cum te îneacă amarul greu!

Lupii, şi corbii, şi vulpi străine
Fac a lor hrană din corpul tău,
Şi tu, Moldovă, plăteşti cu bine
La toţi aceia care-ţi fac rău!

O! cât de crunte ş-otrăvitoare
Sunt pentru tine a lor muşcări,
Când ei cu buze sfâşietoare
Răspund l-ale tale dulci sărutări!

Dar mult mai aprig trebuie să fie
Chinul ce suferi, amarul chin,
Când vezi chiar fiii-ţi cu duşmănie
Rupându-ţi sânul de amor plin!

Mamă duioasă, tristă,-n cădere,
Cu agonie mâinile-ţi frângi,
Şi nu-ţi rămâne nici o putere,
Nici glas, la lume ca să te plângi!

Când ridici fruntea, jos în ţărână
O-mpinge, o calcă duşman picior!
Când ridici glasul, o cruntă mână
Îi curmă-ndată geamătu-n zbor!

Dar cât va bate inima-n mine,
Eu în veghere la luptă-oi sta,
Şi, cu tărie, eu pentru tine
În faţa lumii voi protesta!

Pentru coroana-ţi de suverană,
Pentru-al tău nume şi al tău drept
Eu înfrunta-voi hidra duşmană
Ş-un scut ţi-oi face din al meu piept!

Voi zice ţie: Mamă-ntristată!
Prinde la suflet învietor,
Căci tu scăpa-vei de munci odată
Şi-i avea parte de viitor!

Las să te prade hoţii în taină,
Să urle lupii în urma ta.
Lasă-i să rupă mândra ta haină...
Haină mai mândră tu vei purta!

În zadar răii vor în orbire
Cereasca lege a-mpotrivi.
Cerul voieşte a ta mărire,
Şi tu, Moldovă, mare vei fi!

În zadar cearcă ei să ridice
Un zid pe Milcov, despărţitor.
Cădea-va zidul, şi tu, ferice,
Vei fi unită cu a ta sor.

Căci tot se află în Românie
Inimi aprinse de-un sacru dor,
Ce vor românul ca să re-nvie
Mare, puternic, ca dorul lor!

E scrisă-n ceruri sfânta Unire!
E scrisă-n inimi cu foc ceresc!
O! Românie! l-a ta mărire
Lucrează braţul dumnezeiesc!

Voi zice, zice până la moarte
Celor ce-s duşmani neîmpăcaţi:
O! voi, unelte de rele soarte
Pentru românii ce vă sunt fraţi!

Voi, care înşivă cu-a voastre mâine
Mormântul ţării l-aţi pregătit,
Ş-aţi muşcat mâna ce vă dă pâine,
Şi-aţi rănit sânul ce v-a iubit!

Voi, care ţării plătiţi cu ură
Când ea vă cheamă dragii săi fii,
Uitând Dreptate, Lege, Natură,
Uitând că înşivă aveţi copii,

Blestemul ţării tunând să cadă
Pe capul vostru nelegiuit!
Blestem şi ură!... Lumea să vadă
Cât rău în lume aţi făptuit!

Fie-vă viaţa neagră, amară!
Copii să n-aveţi de sărutat!
Să n-aveţi nume, să n-aveţi ţară,
Aici să n-aveţi loc de-ngropat!

Şi când pe calea de vecinicie
Veţi pleca sarbezi, tremurători,
Pe fruntea voastră moartea să scrie:
Duşmani ai ţării! Cruzi vânzători!

Iaşi, 1857

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[15. August 1977. Eine als Leserbrief verpackte Reaktion der Siebenbürgischen Zeitung auf die Ceauşescu-Rede und das darin zitierte Gedicht von Alecsandri, der allerdings nicht als Verfasser genannt wird / Reacţie la cuvîntarea lui Ceauşescu a ziarului Siebenbürgische Zeitung sub forma unei scrisori în care e reprodusă poezia recitată de Ceauşescu, fără a se preciza că Alecsandri este autorul textului]

Dokument nicht zu überbietender Selbstentlarvung: 
Auswanderungswilligen Deutschen wird „Donnerschlag auf euer Haupt“ angedroht 

(S. Z.) - Während der in der ersten Hälfte dieses Jahres in den deutschsprachigen Zeitungen Rumäniens ebenso wie in der rumänischen Presse veranstaltenden Kampagne gegen die auswanderungswilligen und ausgewanderten Deutschen aus Siebenbürgen und dem Banat erschien in der Tageszeitung „Neuer Weg"/Bukarest u. a. das unten wiedergegebene Gedicht. „Der Fluch des Vaterlandes“, heißt es darin, „falle mit Donnerschlag“ auf das Haupt aller Ausgewanderten und Auswanderungswilligen. „Finster, bitter sei das Leben, und kinderlos sollt bleiben ihr“, ruft der — ungenannte — Autor all denen zu, die sich — auf Korb III der Helsinki-Schlußakte, auf die Abmachung über die physische Freizügigkeit, auf den auch von der Regierung in Bukarest unterzeichneten internationalen Pakt über die bürgerlichen und politischen Rechte gestützt— um die Ausreise aus Rumänien bemühen.

Das Gedicht — inhaltlich eine primitive Ungeheuerlichkeit, sprachlich eine Anhäufung von Fehlern — ist das Zeugnis einer Selbstentlarvung; wären unsere Landsleute von ihrem rumänischen Vaterland tatsächlich so sehr „mit Liehe gelabt“, wie es in dem Gedicht heißt, würden sie mit Sicherheit nicht auswandern wollen. Hier das „Gedicht“:

„Ihr, die ihr grabt mit eignen Händen
dem Vaterland das Grab bewußt,
die Hand beißt, die euch. Brot will spenden,
verwundet die geliebte Brust!

Ihr, die ihr seid von Haß besessen,
wenn euch das Land mit Liebe labt,
die ihr Gesetz, Natur vergessen
und daß ihr selber Kinder habt.
 
Der Fluch des Vaterlandes falle
mit Donnerschlag auf euer Haupt,
und Fluch und Haß, das sehen alle,
welch Frevel ihr euch habt erlaubt.

Und finster, bitter sei das Leben,
und kinderlos sollt bleiben ihr,
für euch soll's keinen Namen geben
und keinen Platz zum Grabe hier.

Wenn ihr mit Zittern und mit Zagen
euch habt zum letzten Weg gewandt,
soll eure Stirn die Inschrift tragen:
Verräter, Feind dem Vaterland!“

Dieser gereimten Verfluchung stellen wir aus der Fülle zum Teil verzweifelter Briefe, die uns — trotz der Bedrohung durch die Zensur — immer wieder erreichen, hier nur einen gegenüber.

Der „An die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen“ gerichtete Brief wurde aus einer Gemeinde in Siebenbürgen geschrieben; er erreichte uns auf dem üblichen Postweg. Aus verständlichen Gründen geben wir weder Name noch Anschrift der Absenderin an; beide sind der Redaktion und — wie in allen ähnlichen Fällen — der Bundesgeschäftsführung bekannt, wo die Originale aufliegen. 

„Wie Sie ja bestimmt wissen, wird zur Zeit sehr viel Propaganda hier gemacht im Fernsehen und in den Zeitungen, und vorläufig haben wir fast keine Chancen, wegzukommen, aber deswegen wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben. Es darf einfach nicht wahr sein, daß wir nicht zu unserer Mutter können, nur weil die Behörden von hier es so wollen. Sie sagen uns: das sei keine Familienzusammenführung, meine Familie wäre mein Mann und mein Sohn, wir hätten nichts mit unseren Eltern. Also wenn man einmal selbständig ist, darf man nicht mehr zu den Eltern, und andererseits, die Eltern dürfen keine Hilfe seitens der Kinder erwarten, die sie großgezogen haben? Finden Sie das richtig?

Viele von uns werden ständig gerufen und verhört, gezwungen, Aussagen zu machen, die gar nicht freiwillig gemacht werden, nur damit die Behörden ein Alibi haben: Es will ja keiner weg!

Ich kann auch einige meiner Mitbürger verstehen, wenn sie bleiben wollen, da sie ja Familie und Verwandte hier haben; aber deshalb brauchen sie doch nicht vorlaut zu sein und für uns alle zu sprechen. Jeder muß für sich selbst sprechen, denn niemand kennt ja die Gefühle des anderen. Niemand weiß, was das heißt, eine Mutter nur einmal im Jahr zu sehen und den Rest der Zeit in ständigem Warten zu verbringen.

Es geht uns ja den Verhältnissen entsprechend gut hier; aber warum soll man fast ein Leben lang im Warten verbringen, wenn da Abhilfe geschaffen werden kann. Gewiß, mein Mann hat seine Eltern auch hier, aber wenn wir einmal da oben (in Deutschland; Anmerkung der Redaktion) wären, könnten wir sie ja so oft wie möglich besuchen, ich aber darf von hier meine Mutter nie besuchen.

Es kann aber leicht passieren, daß meine Mutter eines Tages vielleicht nicht mehr kommen kann, und dann soll ich sie nie wieder sehen? Können Sie fühlen, was das für mich bedeutet?

Es sind nicht die materiellen Vorteile, die uns verlocken (wie immer geschrieben wird), sondern es ist einzig und allein diese menschliche Frage. Aber das können wir diesen Herren hier nicht klar machen. Wenn es dort so schlecht ist, warum läßt man uns nicht fahren? Es ist ja unser Nachteil, wenn es uns dort nicht gut geht. Von dort können wir jederzeit zurückkommen, hier aber sind wir eingesperrt, lebendig begraben, von hier kann niemand mehr so leicht hinaus. Wenigstens jetzt sind die Hoffnungen am Nullpunkt. Dennoch geben wir nicht auf, wir hoffen, daß Sie sich auch weiterhin für uns einsetzen, besser gesagt für diejenigen, die kommen wollen, und ich glaube da im Namen vieler zu sprechen, die nicht den Mut aufbringen, zu sprechen oder Ihnen zu schreiben. Die anderen, die nicht kommen wollen, mögen doch hierbleiben. Es zwingt uns ja niemand zum Auswandem, dagegen zwingt man uns, die wir wegwollen, zum Hierbleiben, das tut uns weh. 

Wir haben keine Freiheit hier, wir sind die Vögel im Käfig. Auch dürfen wir nicht sprechen, was wir in Wirklichkeit denken, denn sonst würde es schlimm für uns ausfallen.

Unsere große Hoffnung ist jetzt noch die Konferenz in Belgrad. Wenn auch dort nichts Entscheidendes zu unseren Gunsten beschlossen wird, dann sind wir verloren.

Bitte, machen Sie doch alles Mögliche, was nur zu machen ist! Bitte, machen Sie doch unseren Behörden verständlich, was uns zum Auswandern bewegt. Ich hoffe sehr, daß ich mich nicht umsonst an Sie gewandt habe und daß Sie sich für uns einsetzen werden, auch wenn Ihnen noch manche schreiben, Sie mögen uns doch in Ruhe lassen (gemeint sind die in der deutschsprachigen Presse Rumäniens veröffentlichten Artikel gegen Persönlichkeiten der Siebenbürger Sachsen in der Bundesrepublik Deutschland, die sich für die auswanderungswilligen Landsleute öffentlich einsetzen; die Redaktion). Das kann derjenige, der das sagte — in einem Artikel des „Neuen Weg“ — nur für sich sagen, nicht auch für mich!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre
...“

SbZ, 27. Jg., Ausgabe 13, 15. August 1977, S. 5

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În numele unei întregi istorii

Dan Zamfirescu

Acum vreo treizeci de ani, în adolescenţa mea, apăruse pe lume un fel de religie nouă, intru care se consolau şi se întăreau cu duhul toţi nemulţumiţii unei noi realităţi, toţi beneficiarii unor stări de lucruri care trecuseră. Dogma esenţială a noii religii era afirmaţia că socialismul reprezintă în România un accident istoric.
Tot în acele timpuri au început manevrele acelui de tristă amintire „război rece“. Ca urmare, au fost tocmiţi apatrizi pe la anumite posturi de radio pentru a crea o stare de îndoială, de ură faţă de noua societate în plin proces de temeluire. Societate care lupta să scoată ţara din catastrofa la care o adusese trecutul regim. 
Au trecut de atunci trei decenii şi mai bine. Sensurile istoriei au devenit clare, societatea noastră socialistă şi-a dovedit nu numai vitalitatea, dar şi capacitatea de a da poporului român cea mai amplă respiraţie istorică şi cea mai mare şansă de afirmare în marea familie a naţiunilor. Desigur am traversat o istorie de loc uşoară, dar privind în urmă, ceea ce se impune mai presus de toate este această convingere fundamentală în esenţa societăţii noastre: că e o societate astfel făcută, încît să genereze din însăşi dialectica evoluţiei sale istorice factorii care contribuie la continua sa perfecţionare în raport cu idealurile ce şi le-a propus să le realizeze. 
Treaptă cu treaptă, cu înţelepciune, răbdare şi muncă necurmată ne-am ridicat din ruinele războiului, ne-am cîştigat demnitatea de popor liber, stăpîn pe soarta lui şi în casa lui, am dobîndit o conştiinţă nouă de locul nostru sub soare şi am izbutit să înscriem numele România în vocabularul curent al limbajului politic mondial. Am stabilit obiectivele măreţe ale unei societăţi socialiste multilateral dezvoltate, în care omul să-şi dobîndească toate condiţiile înfloririi depline a personalităţii sale. Am dat vieţii fiecăruia un sens, şi tuturor un ideal istoric major, să fie o celulă vie în acest proces de necontenită perfecţionare, de necontenită înălţare. Pas cu pas au fost făurite cadrele instituţionale menite să asigure funcţionarea nestînjenită şi neameninţată a acestor celule vii ale societăţii. Am redat cuvîntului miezul, am gonit vorba goală. O muncă titanică, în istorie, în suflete, în structura casei noastre comune, o muncă depusă de Partidul Comunist Român, însufleţită şi condusă de cel ce întrupează cu o uluitoare simplitate în gesturi şi cuvinte, geniul politic şi geniul moral al acestui popor. Ştim că mai avem enorm de mult de făcut. Dar mai ştim că tot ce s-a făcut spre binele acestui popor este opera lui însuşi, opera forţei conducătoare a istoriei noastre contemporane — clasa muncitoare—, opera Partidului Comunist Român. Cei care ne-au urgiit cîndva, cei care i-au îmbătat cu apă rece pe naivi s-au pierdut în amintirea anilor grei de început. Societatea noastră socialistă există, ţara noastră socialistă devine tot mai puternică, mai prestigioasă, mai aptă să-şi propună ţeluri ce privesc bunăstarea şi fericirea tuturor fiilor ei. 
Şi atunci s-a întors placa! Nu se mai poate proclama efemeritatea acestei societăţi. Nu se mai pot arăta cu degetul răni dureroase, pe care ea, şi numai ea, a ştiut să şi le vindece. Ce-a mai rămas? Noroiul! Otrava! Cei ce nu mai ştiu ce să mistifice, promit acum raiul în casa lor de pripas. S-au făcut apostolii unei noi religii: a atacării poporului pe care l-au renegat. Cumplită metamorfoză... 
Intr-adevăr, de cîte ori am ascultat ţipetele isterice de fericire că un înşelat s-a lăsat zvîrlit printre străini, în „raiul“ acela îndepărtat, de cîte ori aud tapajul făcut în turul dreptului la desţărare (aproape singurul dintre „drepturile omului“ în jurul căruia se face caz) mă întreb: ce ideal slujesc nenorociţii aceia? Idealul ca 20 de mi-

(Continuare p. 2)


lioane de români să-şi părăsească patria? De ce mai vorbesc limba română nişte indivizi care visează dispariţia acestei limbi de pe faţa pămîntului prin dispersarea vorbitorilor ei pe alte meleaguri? Ce s-ar întîmpla cu această cultură dacă toţi s-ar duce aiurea şi ar declara limba română un idiom primitiv? Jos masca, domnilor! Cui slujiţi şi împotriva cui luptaţi dumneavoastră? 
Dar, se va spune, nu românilor li se întinde această tristă momeală, ci unor naţionalităţi conlocuitoare, germanilor, de pildă. Am constatat, cînd am fost în Republica Federală Germania, că, transmutaţi acolo, saşii şi şvabii continuă să se numească astfel. De ce? Nu cumva fiindcă au o personalitate istorică şi culturală pe care, plecînd de aici o pun în situaţia de a i se usca rădăcinile? 
Poporul român a privit de aproape un mileniu cu simpatie la aceste entităţi care au jucat rolul unor factori culturali esenţiali în constituirea „geniului locului“. Tradiţiile frăţiei umane şi intelectuale între români, saşi şi şvabi sînt scrise într-o carte de aur a modelelor de convieţuire umană. Cărturarii saşi sînt prezenţi necontenit în conştiinţa şi lectura marilor noştri cărturari Miron Costin, Stolnicul Contantin Cantacuzino, Dimitrie Cantemir. Contribuţia marilor umanişti saşi, de la Honterus la Toppeltin, în cristalizarea conştiinţei noastre culturale şi naţionale este remarcabilă. Ideea romanităţii românilor a avut în istoricii saşi apărători însufleţiţi şi un tînăr şi strălucit cercetător sas, contemporan de-al nostru, este autorul celei dintîi monografii special consacrate conştiinţei româneşti şi universale despre romanitatea românilor. Să mai amintim de epoca modernă, de un Stephan Ludwig Roth, de tot ceea ce a însemnat spiritul creat de scriitorii progresişti, acel spirit care a contribuit atît de mult la aşezarea culturii române printre cele mai departe văzătoare şi mai originale expresii ale geniului european în veacul XX? 
Ni se propune acum să ne vindem acest frate de aproape o mie de ani, frate la bine şi la greu, frate luminat cînd şi noi am stat in lumină, frate pălmuit şi chinuit cînd şi noi eram pălmuiţi şi chinuiţi, frate care, împreună cu noi, cu maghiarii, cu sîrbii, cu celelalte naţionalităţi a aşezat la temelia noii Românii socialiste nu numai priceperea, conştiinciozitatea, devotamentul tradiţional pentru pămîntul patriei, ci şi acea parte de suflet, originală şi ireductibilă, ce s-a împletit de-a lungul unui mileniu în fiinţa noastră colectivă. Este ca şicum ni s-ar cere să ne vindem sufletul! Acest tîrg penibil, secretarul general al partidului l-a respins în termenii cei mai fermi, nu numai în numele umanismului societăţii noastre, care nu este o societate dispusă la tîrguri de oameni, dar şi în numele unei întregi istorii. Şi, totodată, în numele viitorului şi misiunii poporului nostru în Europa şi în lume. 
Căci este o realitate de nediscutat, încă nepusă suficient în lumină, că printre valorile cele mai înalte şi mai scumpe cultivate pe meleagurile acestea, arta şi ştiinţa convieţuirii frăţeşti a neamurilor cu limbi diferite, cu tradiţii proprii, arta de a uni fără a uniformiza, de a vorbi o limbă înţeleasă de toţi fără a scădea limba nimănui, de a cultiva respectul de om nu teoretic, ci în practica zilnică, această artă şi această ştiinţă trebuie să fie păstrate, ca o făclie aducătoare aminte, într-o lume în care, vai, de atîtea ori şi pe atîtea meridiane, deosebirile dintre oameni se rezolvă prin bombe ucigătoare şi războaie pustiitoare! 
Destinul istoric al populaţiei săseşti şi şvăbeşti (de ce să nu folosim denumirile istorice, care n-au nimic peiorativ,— le-a folosit însuşi Teutsch — şi care fac lumină într-o confuzie dăunătoare?) nu s-a încheiat. El a intrat într-o etapă nouă datorită politicii naţionale marxist-leniniste a Partidului Comunist Român, partid din care fac parte numeroşi membri aparţinînd naţionalităţilor conlocuitoare. Muncitorii, ţăranii, intelectualii saşi şi şvabi aici sînt acasă, nu acolo unde glasurile de sirenă îi cheamă: În societatea occidentală, ei nu pot fi decît „mînă de lucru“, rîvnita mînă de lucru ieftină, a omului ajuns la cheremul altuia. In societatea socialistă românească, ei reprezintă, ca de-a lungul multor secole anterioare, o componentă definitorie a structurii etnice şi spirituale a unui teritoriu şi unui popor cărora epoca noastră şi viitorul le rezervă un rol luminos în edificarea umanităţii noi la care aspirăm cu toţii. 
Cîndva, Laurenţius Toppeltin comitea — poate cu bună ştiinţă, oricum, semnificativ! — o eroare istorică pe care o prelua şi Miron Costin: el spunea că saşii se trag din daci, iar românii din romani. Strălucitul umanist voia să-şi caute rădăcinile pînă în vremurile antichităţii şi forţa adevărul cu bună intenţie. El, şi tot şirul de ctitori ai conştiinţei de sine a saşilor şi şvabilor se întorc în mormînt azi, la auzul celor ce, sub pretextul că întregesc familiile sau naţiunile, vor să le stingă de pe fața pămintului neamul, limba și amintirea. 


România liberă, anul XXXV, nr. 10096, 11 aprilie 1977, pp. 1-2

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[13 aprilie 1977. Friedrich Bömches (pictor): Ce se întîmplǎ dupǎ ce se sfîrşeşte basmul? / Was geschieht, nachdem das Märchen endet?]


9. Mai 1977: George Ciorănescu, „Romanian campaigne against emigration of ethnic germans continues” (Campania românească împotriva emigrării etnicilor germani continuă / Fortsetzung der rumänischen Kampagne gegen die Auswanderung der Deutschen), Radio Europa Liberă, 9 mai 1977, in: Florica Dobre / Florian Banu / Luminiţa Banu / Laura Stancu, Acţiunea »Recuperarea«. Securitatea şi emigrarea germanilor din România (1962-1989), (Die Operation „Wiedergewinnung“. Die Securitate und die Auswanderung der Rumäniendeutschen 1962-1989), Editura Enciclopedică, Bucureşti, 2011, S. 200-206. 

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[5. April 1977. Anton Breitenhofer: Wir haben nichts vergessen]

[5 aprilie 1977. Anton Breitenhofer: Nu am uitat nimic]

Wir haben nichts vergessen 

Anton Breitenhofer

Voller Entrüstung habe ich erfahren, dass der Rundfunksender, der sich selbst als „Freies Europa“ bezeichnet, unter dem Vorwand einer Hilfsaktion für die Erdbebengeschädigten in Rumänien eine Bande von Legionären, angeführt von dem Mörder Vasile Boldeanu, an die Oberfläche geholt hat. Sie geben vor, die „Gemeinschaft der Rumänen in Frankreich“ zu sein. 
In einer der jüngsten Ausgaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ war in einem Artikel unter dem Titel „Neuer Kalter Krieg im Äther?“ zu lesen, dass „die vom amerikanischen Geheimdienst CIA 1951 am Münchner Englischen Garten gebauten Funkhäuser erklärtermassen zur Hauptaufgabe (hatten): 'den Vormarsch des Weltkommunismus zu stoppen’“. Gegen die sozialistischen Länder wurden in den Redaktionen dieses Senders Faschisten und Reaktionäre der übelsten Sorte versammelt, die das Vaterland, das sie verraten haben und aus dem sie vor dem Zorn des eigenen Volkes fliehen mussten, in den Dreck ziehen und verunglimpfen. 
Seit mehr als 25 Jahren erfindet und verbreitet dieses Zentrum der Diversion und Spionage, das mit dem Geld der Steuerzahler aus den USA aufrechterhalten wird, die schmutzigsten Lügen und Verleumdungen über unser Vaterland. Jetzt sind sie sogar so weit gegangen, schamlos einen Boldeanu zu reaktivieren, der seinerzeit eine führende Position in der Eisernen Garde hatte und für die während der Legionärsrebellion begangenen Verbrechen zum Tode verurteilt wurde. Es ist offensichtlich, dass hinter diesen neuen Umtrieben weitverzweigte und einflussreiche reaktionäre und neofaschistische Kreise stecken, die eine ernste Gefahr für den Frieden und die Zusammenarbeit der Völker Europas und der ganzen Welt darstellen. 
Unverständlich für mich wie für viele ehrliche Menschen, und das nicht nur in Rumänien, bleibt die Tatsache, dass dieser Rundfunksender sein schmutziges Geschäft ungehindert auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland entfalten kann, ein Land, zu dem Rumänien diplomatische Beziehungen unterhält und mil dem es auf wirtschaftlichem und kulturell-wissenschaftlichem Gebiet zusammenarbeitet, ein Land, in dem seit mehreren Jahren die Sozialdemokratische Partei Regierungspartei ist. Sollten die Sozialisten in der BRD so rasch ihre eigenen tragischen Erfahrungen mit dem Faschismus vergessen haben? Als einer, der seit seiner frühesten Jugend in der antifaschistischen Bewegung Rumäniens tätig war, weiss ich genau, dass in meinem Vaterlande die Arbeiterklasse, alle Bürger ohne Unterschied der Nationalität dieses schreckliche Kapitel der Geschichte nicht vergessen haben. 

NW, 29. Jg., Nr. 8673, 5. April 1977, S. 1 

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[1977. Michael Schuster: Sich selbst entlarvt]

[1977. Michael Schuster: Singuri s-au demascat]

Sich selbst entlarvt

Michael Schuster

Jetzt also — falls es noch eines Beweises in diesem Sinne bedurft hätte — haben sie sich selbst entlarvt, die Herren vom Rundfunksender, der sich selbst „Freies Europa“ nennt. Seit Jahr und Tag verbreitet diese Brutstätte ultrareaktionärer Propaganda, wo allerhand zwielichtige Elemente, Vaterlandsverräter und erklärte Feinde des Fortschrittsstrebens unseres Volkes Unterschlupf fanden, seit Jahr und Tag verbreitet dieser Sender, der vom amerikanischen Geheimdienst organisiert wurde, Lügen über die unverkennbaren Leistungen unseres ganzen Volkes. Was war auch anderes zu erwarten von einer Gruppe von Verrätern, Renegaten und Feinden des Vaterlandes!
Jetzt aber haben sich diese Leute, die nicht nur einmal so taten, als ob ihnen am Schicksal dieses Landes, für das sie nur Feindschaft übrig hatten, etwas gelegen wäre, jetzt haben sie sich selbst entlarvt. Indem sie die Lage ausnutzten, die durch das Erdbeben entstanden ist, und indem sie die heldenhafte Arbeit unseres ganzen Volkes für die Beseitigung der Erdbebenfolgen und das unerschütterliche Voranschreiten auf dem Wege des Sozialismus verhöhnten, haben sich die Herren von jenem Rundfunksender zu einem Akt massloser Provokation verstiegen. In diesen Tagen, wo uns aus aller Welt aufrichtige Beweise menschlicher Solidarität erreichten, hat „Freies Europa“ die Nachricht verbreitet, dass eine „Gemeinschaft der Rumänen in Frankreich“ eine Hilfsaktion für die Erdbebengeschädigten in Rumänien starten wolle. Und sie hatten die Unverfrorenheit, eine Gruppe von Leuten traurigen Andenkens, geschart um einen gewissen Vasile Boldeanu, den wir sehr wohl als verruchten Mörder aus der Zeit der Rebellion der Legionäre kennen, als Vertreter der Rumänen in Frankreich auszugeben.
Was zu viel ist, ist zu viel. Alle Bürger unseres Vaterlandes, ganz gleich welcher Nationalität, wussten die Hilfe zu schätzen, die uns in diesen Tagen erreicht hat, von zahlreichen Staaten, internationalen Organisationen und vielen Freunden unseres Landes, einschliesslich Menschen, die hier geboren wurden und im Ausland leben, aber diese gemeine Provokation weisen wir entschieden zurück.
Immerhin haben jene, die diese Herausforderung ausgeheckt und publik gemacht haben, selbst dafür gesorgt, dass alle Welt erfährt, wer sie sind. Sollte es noch einen Naivling gegeben haben, der nicht wusste, wer hinter besagtem Rundfunksender steckt, so ist es jetzt auch für ihn offenbar, dass es die reaktionärsten Kreise sind, deren Umtriebe in krassem Widerspruch stehen zur Sache des Friedens und der internationalen Zusammenarbeit.

NW, 29. Jg., Nr. 8673, 5. April 1977, S. 1 

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[1977. Activitatea oficinelor de propagandă „Europa liberă“ şi „Radio libertatea“ este contrară principiilor dreptului internaţional, spiritului Actului final de la Helsinki. Concluziile unui studiu întocmit de un jurist vest-german]

Activitatea oficinelor de propagandă „Europa liberă“ şi „Radio libertatea“ este contrară principiilor dreptului internaţional, spiritului Actului final de la Helsinki
Concluziile unui studiu întocmit de un jurist vest-german 

Juristul vest-german dr. Emil Hofmann, într-o lucrare intitulată „Despre incompatibilitatea activităţii posturilor de radio „Europa liberă" şi „Libertatea" cu normele dreptului internaţional“, pe care a pregătit-o şi a trimis-o guvernelor statelor participante la Conferinţa pentru securitate şi cooperare în Europa, relevă că existenţa şi funcţionarea celor două staţii de radio sunt ilegale. 

Dr. Hofmann menţionează că, din punctul de vedere al dreptului internaţional, răspunderea revine guvernelor S.U.A. şi R.F.G., dat fiind că cele două posturi de emisie funcţionează cu aprobarea evidentă şi cu sprijinul unor organisme de stat din aceste ţări. Dar responsabilitatea celor două guverne menţionate nu se limitează la aceasta, precizează dr. Hofmann. Chiar dacă implicate ar fi numai organisme private, în virtutea normelor în vigoare ale dreptului internaţional, statele trebuie să împiedice orice activitate a unor persoane morale sau fizice, naţionale sau străine, care contravine angajamentelor lor internaţionale. 
In studiul său, dr. Hofmann semnalează în primul rînd două violări flagrante ale normelor dreptului internaţional. Prima constă în faptul că cele două posturi nu emit decît pentru ţări străine, în limba ţărilor respective, cu scopul evident de a exercita din exterior o acţiune de propagandă, de a defăima condiţiile sociale şi politice din aceste state, de a submina încrederea populaţiei din aceste ţări faţă de ordinea socială şi de stat şi faţă de politica guvernelor lor legale, inclusiv în sfera informării interne. Cea de-a doua este că staţiile respective funcţionează cu concursul unor cetăţeni sau foşti cetăţeni ai ţărilor vizate, recrutaţi de către serviciile de spionaj străine sau care întreţin contacte cu ele. 
Din acest motiv, conchide dr. Hofmann, existenţa şi activitatea posturilor de radio „Europa liberă“ şi „Libertatea“ contravin principiilor admise ale dreptului internaţional în vigoare, în primul rînd principiului neamestecului în treburile interne ale statelor, stipulat de articolul 2 al Cartei O.N.U., dispoziţiilor Declaraţiei asupra principiilor dreptului internaţional privind relaţiile de prietenia şi cooperare, dintre state, adoptată in 1970 de către Adunarea Generală a O.N.U., precum şi spiritului şi literei Actului final al conferinţei de la Helsinki. 

Scînteia, anul XLVI Nr. 10769, 5 aprilie 1977, p. 6

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[5 aprilie 1977. Plenara Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană] 

[5. April 1977. Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität]

Plenara Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană

În raportul prezentat de tovarăşul Eduard Eisenburger, preşedintele Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană, se spune: Expunerea magistrală prezentată de tovarăşul Nicolae Ceauşescu la şedinţa comună a Comitetului Central al P.C.R.. Marii Adunări Naţionale, Consiliului Suprem al Dezvoltării Economice şi Sociale şi activului central de partid şi de stat reprezintă un document programatic de excepţională importanţă teoretică şi practică, care înfăţişează cuprinzător imaginea patriei în împrejurările tragice prin care a trecut, o analiză profund ştiinţifică, într-o viziune unitară, a stadiului atins în dezvoltarea economico-socială a ţării, stabilind orientările fundamentale ale activităţii viitoare a partidului şi statului, a întregului popor. Alături de toţi cetăţenii patriei, oamenii muncii de naţionalitate germană îşi reafirmă şi în aceste momente deosebite întreaga lor adeziune la politica partidului, hotîrirea lor fermă de a contribui cu întreaga lor capacitate la transpunerea în viaţă a sarcinilor cuprinse în expunerea tovarăşului Nicolae Ceauşescu. 
In continuare, după ce a evidenţiat marea bătălie dusă de poporul român, sub conducerea partidului său comunist, pentru înlăturarea urmărilor distrugătorului cutremur, vorbitorul a subliniat: Oamenii, muncii de naţionalitate germană îşi exprimă, împreună cu întregul popor, admiraţia şi recunoştinţa faţă de Partidul Comunist Român, faţă de conducerea sa, personal faţă de secretarul său general, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, care a condus masele în această uriaşă luptă pentru salvarea vieţilor omeneşti, limitarea efectelor distrugătoare ale seismului, pentru regăsirea ritmului normal de viaţă, reintrarea ei pe făgaşul obişnuit. În aceste împrejurări deosebite, întregul popor, toţi oamenii muncii, fără deosebire de naţionalitate, strîns uniţi în jurul partidului, al secretarului său general, au oferit lumii întregi un mare exemplu de omenie, solidaritate, demnitate şi curaj, înalte virtuţi morale şi patriotice, exprimate în efortul general, deseori chiar supraomenesc, în eroismul de care au dat dovadă. 
În continuare, vorbitorul a făcut o largă trecere în revistă a istoricelor succese obţinute de oamenii muncii români, maghiari, germani şi de alta naţionalităţi în ampla activitate de îndeplinire a sarcinilor trasate da Congresul al XI-lea, relevînd dinamismul, dezvoltarea armonioasă şi multilaterală a tuturor ramurilor economiei naţionale, a tuturor judeţelor şi localităţilor patriei, de ridicare continuă a nivelului de trai al celor ce muncesc. Oamenii muncii de naţionalitate germană sînt ferm hotăriţi să depună în continuare toate eforturile, împreună cu întregul popor, pentru înfăptuirea Programului partidului de edificare a societăţii socialiste multilateral dezvoltate şi înaintare a României spre comunism.
În continuare, vorbitorul a relevat sentimentele de adîncă satisfacţie şi deplină aprobare ale oamenilor muncii de naţionalitate germană, ale întregului nostru popor, faţă de consecvenţa cu care partidul şi statul nostru, în frunte cu tovarăşul Nicolae Ceauşescu, pledează şi acţionează pe plan internaţional pentru transpunerea în viaţă a prevederilor documentelor de la Helsinki, pentru înfăptuirea securităţii şi colaborării pe continentul european, pentru instaurarea unui climat de colaborare, prietenie, destindere şi pace, pentru o lume mai dreapta şi mai bună. 
Subliniind principialitatea consecventă, spiritul creator demonstrat de Partidul Comunist Roman în rezolvarea problemei naţionale, vorbitorul a relevat marele rol pe care l-a avut şi îl are personal tovarăşul Nicolae Ceauşescu în crearea tuturor condiţiilor care să asigure populaţiei de naţionalitate germană un loc demn în marea familie a României socialiste. Vorbitorul a arătat că soluţionarea în spirit democratic, pas cu pas, a acestor probleme a întărit încrederea populaţiei germane în politica partidului şi a statului nostru socialist. In continuare, vorbitorul a spus: Există, în străinătate, cercuri reacţionare care încearcă să interpreteze implicarea masivă a populaţiei germane în viaţa social-politică a ţării, conlucrarea ei, în spiritul celei mai desavirşite unităţi, cu poporul român, integrarea noastră din ce în ce mai puternică în efortul comun de construire a societăţii socialiste multilateral dezvoltate şi înaintare spre comunism, drept o formă de dezintegrare a propriei noastre fizionomii naţionale, drept un fenomen de asimilare treptată. Adevărul este că tocmai datorită unui asemenea climat de democraţie reală în plină acţiune, noi, germanii din Romania, nu numai ca sîntem şi mai aproape, mai uniţi cu naţiunea română, cu naţionalităţile alături de care ne-a aşezat istoria în urmă cu secole, dar ne putem păstra şi dezvolta nestingherit şi fiinţa noastră etnică, identitatea noastră naţională. Partidul şi statul au asigurat atît baza materială, cît şi întregul sistem de instituţii cultural-educative necesare dezvoltării naţionalităţilor conlocuitoare. De exemplu, dispunem de aproape 100 de unităţi şi secţii şcolare şi preşcolare, frecventate de peste 60.000 copii, instruite de circa 3.000 cadre didactice. La reţeaua de învăţămînt în limba maternă se adaugă ziarele, programele de radio şi televiziune, editurile, teatrele de stat, instituţiile ştiinţifice şi de cultură, sistemul extrem de cuprinzător al activităţii cultural-educative de masă, care, toate, concură la educaţia în limba maternă, la păstrarea şi cultivarea tradiţiilor naţionale, în ultimă instanţă la menţinerea şi înflorirea naţionalităţii conlocuitoare germane. Cu atît mai revoltătoare — a arătat vorbitorul — este practica tot mai manifestă a unor cercuri din Germania occidentală, printre care un loc de seamă îl ocupă conducerile şi presa unor organizaţii de emigranţi saşi şi şvabi, precum şi elemente fasciste notorii, care încearcă să instige o parte a populaţiei germane din România să-şi părăsească patria. Multă vreme aceste cercuri au bătut monedă pe tema reîntregirii familiilor, problemă generată, după cum se ştie, de războiul declanşat de Hitler. Înrolarea în armata germană, de evacuarea forţată de către armatele hitleriste a zeci de mii de oameni din ţara lor. Dat fiind că în România problema reîntregirii familiilor a fost practic rezolvată cu mult înainte de Conferinţa general-europeană, în spiritul cel mai umanitar posibil, trădătorii de patrie si de comunitate care se află în rîndul Landsmannschafturilor şi al altor cercuri politice reacţionare de extremă dreaptă şi de tip fascist s-au văzut nevoiţi să recurgă la alte tertipuri pentru activitatea lor murdară. Faţă de instigarea la emigrare a acestei populaţii, fiecare om de bună credinţă trebuie să recunoască, cercurile amintite mai sus urmăresc, în fond, desfiinţarea unei comunităţi naţionala de sine stătătoare. Totodată, a arătat vorbitorul, se urmăreşte racolarea unei forţe de muncă temeinic pregătite pe contul statului român şi care cunoaşte limba germană. Consiliul oamenilor muncii de naţionalitate germană din România, presa de limbă germană au primit în ultima vreme numeroase scrisori, în care muncitori, ţărani, intelectuali cer cu hotărîre să se pună capăt emigrării din rîndul acestei populaţii. 
Iată de ce salutăm cu toată căldura poziţia secretarului general al partidului în această problemă. Ca cetăţeni ai Republicii Socialiste România — singura noastră patrie — considerăm aceste practici drept un amestec nepermis în treburile interne ale statului nostru suveran, o încălcare grosolană a principiilor de drept internaţional, o încercare de a lovi, de a perturba viaţa economică şi social-politică a României socialiste. Puterea de stat, conform prevederilor constituţionale, are obligaţia de a apăra şi ocroti naţionalităţile conlocuitoare, integritatea lor etnică, ceea ce implică şi combaterea tendinţelor de emigrare pe toate căile. 
Constatăm cu satisfacţie că cea mai mare parte a populaţiei germane nu a dat ascultare încercărilor de instigare, văzîndu-şi liniştit de munca sa pentru bunăstarea sa şi a întregii ţări. 
După ce s-a referit la sarcinile importante ce revin în continuare consiliului, raportorul a încheiat: 
Asigurăm conducerea partidului şi statului, personal pe tovarăşul Nicolae Ceauşescu, că nu vom precupeţi nici un efort pentru a ne aduce o contribuţie şi mai susţinută la mobilizarea oamenilor muncii de naţionalitate germană la înfăptuirea neabătută, împreună cu întregul popor, a hotărîrilor adoptate de şedinţa comună a Comitetului Central al P.C.R., Marii Adunări Nationale şi Consiliului Suprem al Dezvoltării Economice şi Sociale, că vom face totul pentru a contribui în mod activ şi conştient ca patria noastră scumpă, Republica Socialistă România, să devină tot mai prosperă şi înfloritoare. 
Luînd cuvîntul în Plenara Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană, vorbitorii şi-au manifestat deplina adeziune la politica internă şi externă a partidului şi statului nostru, strălucit exprimată în magistrala expunere cu caracter programatic a tovarăşului Nicolae Ceauşescu — impresionantă sinteză a măreţului proces de reconstrucţie şi dezvoltare a patriei noastre, care înscrie anul 1977 în cronica României nu numai ca un an greu încercat, ci şi ca un moment de maximă importanţă în înfăptuirea obiectivelor partidului, în mersul nostru neabătut spre comunism. 

[...]

Un loc important în cadrul lucrărilor plenarei l-a ocupat reliefarea condiţiilor optime de care se bucură naţionalităţile conlocuitoare, deplina egalitate în drepturi, posibilităţilor lor de afirmare nestingherită, pentru manifestarea deplină în viaţa socială a tuturor cetăţenilor, fără deosebire de naţionalitate, pentru participarea lor activă la edificarea noii vieţi, la conducerea societăţii. Relevind aceste roade ale politicii ştiinţifice, marxist-leniniste, a P.C.R. în problema naţională, Georg Scherg, Ştefania Funk şi alţi vorbitori au arătat că în România s-au asigurat în mod real deplina egalitate în drepturi a tuturor cetăţenilor, indiferent de naţionalitate, condiţii de muncă creatoare în sfera producţiei de bunuri materiale şi în toate domeniile de activitate, posibilitatea afirmării plenare a spiritualităţii etnice, a folosirii neîngrădite a limbii materne. S-a amintit, astfel, larga dezvoltare a reţelei de şcoli de toate gradele, cu predare în limba maternă, paralel cu existenţa a numeroase instituţii şi formaţii cultural-artistice care îşi aduc necontenit contribuţia la îmbogăţirea patrimoniului artistic naţional. „Se cuvine ca şi la această plenară, spunea Heinrich Sitzler, să mulţumesc conducerii partidului, personal tovarăşului Nicolae Ceauşescu, pentru modul consecvent de realizare a politicii naţionale a partidului, pentru grija şi atenţia deosebită manifestate faţă de naţionalităţile conlocuitoare“. Hans Liebhardt a reliefat „cadrul prielnic spiritual şi material creat dezvoltării culturii în ţara noastră, din care face parte şi cultura de limbă germană. Asistăm la un proces de unificare a forţelor şi a capacităţilor — fie că este vorba de saşi, de şvabi sau de alte grupări constituite istoric şi etnografic — ceea ce este unul din fenomenele de îmbogăţire spirituală, de impuls şi de elanuri“. 
După ce a exprimat în cuvinte calde întreaga recunoştinţă pentru felul in care Partidul Comunist Român, secretarul său general, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, a readus tara la cursul ei normal după distrugătorul cutremur, scriitorul Franz Storch a spus : „Urmăresc felul în care plaiurile mele natale se înscriu în spaţiul României şi în timpul socialist, deoarece ţin la acest spaţiu şi la acest timp. Pentru că pentru mine cuvintul patrie nu se lasă redus la un „Lippenbekenntnis“, adică la o declaraţie făcută din vîrful buzelor, aşa după cum îşi închipuie unii care ne îndeamnă să părăsim meridianele geografice şi sociale în care ne-am născut, ne-am format şi ne-am croit drum spre calitatea de om. În cuvîntul patrie se împletesc şi lupta străbunilor pentru pîine, şi cea împotriva morţii, aşa cum reiese ea din limpezimea crudă a veacurilor, din paginile îngălbenite ala cronicii convieţuirii“. 
Ca şi alţi vorbitori, Adolf Hedrich, Nikolaus Berwanger, Hans Welmuth[sic] Schneider au demascat falsele lozinci umanitare cu care propaganda ostilă socialismului încearcă să facă prozeliţi, ademenind cu mirajul societăţii de consum pe cei care preferă un mod de viaţă uşor, care aleargă după himere, care nu înţeleg că aventura părăsirii patriei înseamnă trădare faţă de rude, prieteni, faţă de moşii şi strămoşii lor, care au trudit pe aceste pămînturi pentru ca ei, urmaşii lor de azi, să se înalţe tot mai sus pe treptele progresului, care n-au înteles că pe pămînt străin îi pîndesc umilinţa, privaţiunile, traumele psihice. 

Scînteia, anul XLVI, Nr. 10769, 5 aprilie 1977, p. 4

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[5. April 1977. Erweitertes Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität. In Einheit und brüderlicher Verbundenheit für das Wohl des gemeinsamen Vaterlandes Bericht an das erweiterte Plenum des Rates der Werktätigen deutscher erstattet von Genossen Eduard Eisenburger]

[5 aprilie 1977. Plenara lărgită a Consiliului oamenilor muncii de naţionalitate germană]

Erweitertes Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität 

Gestern vormittag begannen im Palais der Republik die Arbeiten des erweiterten Plenums des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien. Auf der Tagesordnungstand die Erörterung der Aufgaben, die dem Rat aus den Beschlüssen der gemeinsamen Sitzung des Zentralkomitees der Rumänischen Kommunistischen Partei, der Grossen Nationalversammlung, des Obersten Rates für ökonomische und Soziale Entwicklung und des zentralen Partei- und Staatsaktivs, aus der umfassenden und wegweisenden Darlegung zufallen, die Genosse Nicolae Ceauşescu bei dieser Gelegenheit gehalten hat. 

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Zu Beginn der Tagung legte Genosse Eduard Eisenburger, Vorsitzender des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien, einen Bericht vor. Um 14 Uhr nahmen die Arbeiten des erweiterten Plenums ihren Fortgang. Im Präsidium nahmen Platz die Genossen: Ilie Verdeţ, Mitglied des Politischen Exekutivkomitees, Sekretär des Zentralkomitees der RKP, Eduard Eisenburger, Mitglied des Zentralkomitees der RKP, Mitglied des Staatsrates der Sozialistischen Republik Rumänien und Vorsitzender des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität, Richard Winter, Stellvertretendes Mitglied des Politischen Exekutivkomitees des ZK der RKP, Erster Sekretär des Kreisparteikomitees Sibiu, Stellvertretender Vorsitzender des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität, Anton Breitenhofer, Mitglied des Zentralkomitees der RKP, Stellvertretender Vorsitzender des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität, und Adalbert Millitz, Sekretär des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität. Anwesend waren desgleichen Funktionäre des ZK der RKP und der Regierung, Vertreter der Zentralpresse. Bei Redaktionsschluss dauerten die Arbeiten des Plenums an. Am Morgen des gleichen Tages hatte eine Sitzung des Büros des Rates stattgefunden, auf der der Bericht an das erweiterte Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität erörtert und einstimmig gebilligt worden ist. 

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In Einheit und brüderlicher Verbundenheit für das Wohl des gemeinsamen Vaterlandes Bericht an das erweiterte Plenum des Rates der Werktätigen deutscher erstattet von Genossen Eduard Eisenburger




NW, 29. Jg., Nr. 8673, 5. April 1977, S. 1 Fortsetzung: S. 3: Bericht an das erweiterte Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität 

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[6. April 1977. Erweitertes Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien. Bekenntnis zur gemeinsamen Heimat. Aus den Ansprachen der Diskussionsteilnehmer: Hans Liebhardt, Maja Philippi, Georg Scherg, Franz Storch]

[6 aprilie 1977. Din cuvîntările unor participanţi la Plenara lărgită: Hans Liebhardt, Maja Philippi, Georg Scherg, Franz Storch]


Erweitertes Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien Bekenntnis zur gemeinsamen Heimat 

Wie wir bereits berichteten, tagte am Montag im Palais der Republik das erweiterte Plenum des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien. Auf der Tagesordnung stand die Erörterung der Aufgaben, die dem Rat aus den Beschlüssen der gemeinsamen Sitzung des Zentralkomitees der Rumänischen Kommunistischen Partei, der Grossen Nationalversammlung, des Obersten Rates für ökonomische und Soziale Entwicklung und des zentralen Partei- und Staatsaktivs, aus der umfassenden und wegweisenden Darlegung zufallen, die Genosse Nicolae Ceauşescu bei dieser Gelegenheit gehalten hat, ein Dokument von ausserordentlicher theoretischer und praktischer Bedeutung, das als ein Tätigkeitsprogramm der Partei und des Staates, des ganzen Volkes gebilligt worden ist, um in kürzester Zeit die Erdbebenfolgen zu beseitigen, die Planbestimmungen für 1977 und die Vorhaben des gesamten Fünfjahrplans vorbildlich zu erfüllen, alle vom XI. Parteitag der RKP festgelegten Zielsetzungen zu verwirklichen sowohl im Bereich der Innenpolitik wie auch in dem der Aussenbeziehungen. Im zweiten Teil der Tagung fanden die Diskussionen statt. Es ergriffen das Wort: Heinrich Sitzler, Sekretär des Stadtparteikomitees Sibiu, Vorsitzender des Kreisrats Sibiu der Werktätigen deutscher Nationalität; Adolf Hedrich, Bautechniker beim Staatlichen Landwirtschaftsbetrieb Zagăr, Kreis Mureş; Josef Kraus, Bergarbeiter bei der Zeche Petrila, Kreis Hunedoara, Nikolaus Berwanger, Vorsitzender des Kreisrats Temesch der Werktätigen deutscher Nationalität, Chefredakteur der „Neuen Banater Zeitung“; Josef Bartl, Sekretär des Kreisrats Sathmar der Werktätigen deutscher Nationalität; Hans Liebhardt, stellvertretender Chefredakteur der Sendungen in ungarischer und deutscher Sprache des Rumänischen Rundfunks und Fernsehens; Ferdinand Hayer, stellvertretender Vorsitzender des Kreisrats Arad der Werktätigen deutscher Nationalität, Redakteur der „Neuen Banater Zeitung“; Maja Philippi, Verdiente Professorin, Braşov; Georg Scherg, Schriftsteller, Dozent der Philologischen Fakultät Sibiu; Hans Wellmann, Professor am Josef-Haltrich-Lyzeum Schässburg; Nikolaus Pilly, Vorsitzender des Kreisrats Hunedoara der Werktätigen deutscher Nationalität, Sektorenleiter im Vietoria-Werk Kalan; Samuel Beer, stellvertretender Direktor des Pädagogischen Lyzeums Sibiu; Susanna Heiss, Lektor am Hochschulinstitut Tg. Mureş; Johann Litschel, Schlosser in der „Automecanica“ Mediasch; Alfons Leili, Meister beim Baubetrieb des Kreises Sathmar; Ştefania Funk, Funktionärin des Kreisrate Temesch der Gewerkschaften; Franz Storch, Mitglied im Büro des Schriftstellerverbandes, Chefredakteur der Zeitschrift „Volk und Kultur“; Adolf Kristoff, Held der Sozialistischen Arbeit, Farmleiter beim Staatlichen Landwirtschaftsbetrieb Mediasch; Josef Waninger, Gruppenleiter im Maschinenbaubetrieb Reschitza; Margarete Kraus, Stellvertretendes Mitglied des ZK der RKP, Abgeordnete der Grossen Nationalversammlung, Sekretär des Stadtparteikomitees und Bürgermeister von Codlea, Kreis Braşov, und Hans Helmuth Schneider, Vorsitzender des Kreisrats Alba der Werktätigen deutscher Nationalität, Professor am Lyzeum von Sebeş. Zum Abschluss der Arbeiten des erweiterten Plenums des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität ergriff Genosse Ilie Verdeţ, Mitglied des Politischen Exekutivkomitees, Sekretär des ZK der RKP, das Wort. In einer Atmosphäre starker Begeisterung richteten die Anwesenden ein Telegramm an das ZK der RKP, anden Generalsekretär der Partei, Genossen NICOLAE CEAUŞESCU.  

[...]

[Dachzeile: Aus den Ansprachen der Diskussionsteilnehmer]



„Ich möchte mich eingangs“, sagte der Schriftsteller Hans Liebhardt, „auf den in geistiger und materieller Hinsicht günstigen Rahmen beziehen, der für die Entwicklung der Kultur in unserem Land geschaffen wurde, einschliesslich für die Entwicklung der Kultur in deutscher Sprache. Die Rundfunk- und Fernsehprogramme in deutscher Sprache, mit deren Realisierung ich mich unmittelbar beschäftige, gehören zu den beredtesten Beispielen der Nationalitätenpolitik der Partei. Bekanntlich senden Radio Bukarest und Radio Temesvár täglich je eine Stunde in deutscher Sprache, insgesamt also zwei Stunden pro Tag. Die wöchentliche Fernsehsendung verfügt über ein Komplexprogramm von jeweils 105 Minuten.“ Der Redner betonte sodann, dass alle diese Programme nicht nur von Journalisten gemacht werden, sondern dass zu ihrer Realisierung ein breiter Kreis von Mitarbeitern aus allen Teilen des Landes und aus allen Bereichen der gesellschaftlichen Praxis beiträgt. Sie werden so zu einem Ergebnis der Arbeit der gesamten Bevölkerung, an die wir uns richten und deren Leben und Existenz wir widerspiegeln, sagte der Redner. Die deutsche mitwohnende Nationalität hat in den letzten Jahren ebenso wie die rumänische Nation und die anderen mitwohnenden Nationalitäten eine Reihe neuer Qualitäten und Merkmale erworben, sie hat eine neue Stufe in ihrer jahrhundertealten Geschichte erreicht. „Dieser Prozess der Vereinheitlichung der Kräfte und Kapazitäten — sei es nun bei den Sachsen, bei den Schwaben, den Reschitzaern, den Sathmarern, den Berglanddeutschen oder anderen in historischer und ethnographischer Hinsicht entstandenen Gruppen, ist eine der erfreulichsten Erscheinungen, die uns geistig bereichert, uns neuen Ansporn und Elan gibt. Ich habe darauf hingewiesen, dass unsere Programme durch die Mitarbeit zahlreicher Menschen Zustandekommen, dass dabei sehr viele Mitarbeiter zu Worte kommen. Der Abgang mancher von ihnen hat uns geschmerzt. In vielen Fällen habe ich diesen Abgang als eine mir persönlich angetane Schmach empfunden, denn er bedeutete zugleich die Unterbrechung geistiger Beziehungen, das Aufgeben von Hoffnungen, die Nichterfüllung einer Verpflichtung, die wir gemeinsam mit dem rumänischen Volk und den mitwohnenden Nationalitäten hin [sic]. Dieses Konzept muss alle auf dem Boden Rumäniens geschaffenen Werte, sowohl in rumänischer, deutscher und ungarischer Sprache umfassen, wie das auch bei grossen Persönlichkeiten wie Adolf Meschendörfer und Adam Müller-Guttenbrunn zum Ausdruck kam. „Nur wenn es uns gelingt“, sagte der Redner abschliessend, „die neuen Bedingungen, über die wir hier verfügen, zu erklären und bekannt zu machen, wird man auch die Tatsache verstehen, dass unsere Zukunft nur hier, in unserer sozialistischen Gesellschaft, gesichert ist und nicht anderswo.“ 

[...]

[Maja Philippi]

Prof. Maja Philippi, die 30 Jahre lang Geschichte unterrichtete, ging auf die erzieherische Bedeutung dieses Fachs ein. „Die Geschichte“, sagte sie, „ist eine Kraft, die uns nicht nur hilft, die Vergangenheit zu kennen, sondern auch die Fragen der Gegenwart zu verstehen und zu lösen, so dass sie unser Vertrauen in die Zukunft stärkt. Die Völker, die keine Geschichte haben, können auch keine Zukunft haben. Die Völker jedoch, die keine Zukunft mehr haben wollen, vergessen ihre Geschichte. Wir wollen unsere Geschichte nicht vergessen, wir wollen noch eine Zukunft haben.“ 
Die Rednerin bezog sich sodann kurz auf die Geschichte der Siebenbürger Sachsen, die vor 800 Jahren ihre Heimat aus sozialen Gründen verlassen haben, um hier in Siebenbürgen eine neue Heimat zu finden, in der sie freier leben und arbeiten konnten. So begann das Zusammenleben des rumänischen Volkes mit der sächsischen Bevölkerung, das bis in unsere Tage reicht, ein Zusammenleben, das nicht zur Verschmelzung dieser zwei verschiedenen ethnischen Elemente führte, jedoch zu einer starken gegenseitigen Beeinflussung. „Wir müssen hervorheben“, sagte die Rednerin, „dass die sächsische Bevölkerung nicht irgendein Teilchen des grossen deutschen Volkes ist, sie hat sich als ethnische Einheit in diesem Land im Laufe mehrerer Jahrhunderte unter den vielzähligen Einflüssen dieses Landes gebildet und ist in ihrer Existenz auch heute an dieses Land gebunden. Wenn die Emigranten in der Bundesrepublik Deutschland und ihre Organisationen, die Landsmannschaften, heute den Anspruch erheben, sie seien die wahren Siebenbürger Sachsen, und wenn sie sich das Recht herausnehmen, im Namen aller Sachsen zu sprechen, antworten wir ihnen: Wie kann sich jemand Siebenbürger Sachse nennen, der nicht mehr in Siebenbürgen lebt und auch gar nicht hier leben will? Die wahren Siebenbürger Sachsen sind jene, die hier leben, die hier leben und arbeiten wollen für das Erblühen und die Entwicklung ihrer wahren Heimat. Und keiner ausserhalb der Landesgrenzen hat das Recht, in unserem Namen zu sprechen und sich in unsere Angelegenheiten einzumischen. Die Siebenbürger Sachsen haben seit ihrer Einwanderung gemeinsam mit dem rumänischen Volk den Boden ihrer neuen Heimat bebaut, sie haben das Handwerk und den Handel entwickelt, sie haben geschichtliche Kunstdenkmäler errichtet, die heute noch eine Zierde unseres Landes sind. Doch vor allem haben sie in der Verteidigung dieses Landes gemeinsam mit dem rumänischen Volk und der ungarischen Bevölkerung Grosses geleistet. Durch diese gemeinsame Arbeit und durch diesen gemeinsamen Kampf“, betonte die Rednerin, „haben wir uns das Recht erworben, dieses Land unser Heimatland zu nennen. Es gehört uns, so wie auch wir ihm gehören. Es gibt eine innere seelische Beziehung zwischen uns und diesem Land, die sich entlang der Geschichte gebildet hat. Würden wir jetzt dieses Land verlassen, um irgendwelchen Versprechen und Aufforderungen Folge zu leisten, und in eine unsvöllig fremde Umwelt ziehen, dann, würden wir unsere Identität verlieren, wir würden unsere gemeinschaftliche, aber auch unsere individuelle Persönlichkeit einbüssen. Viele von jenen, die unser Land verlassen wollen, tun dies in der Hoffnung, dort eine neue Heimat zu finden. Sie erfahren dort zu spät, dass es nur, eine einzige Heimat gibt. Wenn wir auf diese Heimat durch unsere Arbeit und unseren Kampf ein begründetes Recht haben, so muss auch gesagt werden“, unterstrich die Rednerin, „dass wir diesem Vaterland gegenüber auch eine Verantwortung tragen. Es gibt kein Recht ohne Pflicht Und unsere Pflicht ist, für dieses Land zu arbeiten und uns dafür einzusetzen, wie wir das im Laufe unserer ganzen Geschichte gemacht haben. Uns mit ihm zu identifizieren, sowohl in den schönen Augenblicken, wie wir sie oft in der gemeinsamen Arbeit für den sozialistischen Aufbau erleben, als auch in den schweren Augenblicken, wie wir sie beispielsweise in den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg oder kürzlich durch die grossen Naturkatastrophen, die Überschwemmungen in den vergangenen Jahren oder das fürchterliche Erdbeben in diesem Jahr hervorgerufen, erlebt haben. Obwohl wir jetzt noch viele Schwierigkeiten zu überwinden haben, hegen wir die Überzeugung, dass wir als Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit die schönen Augenblicke der Verwirklichung der Gesellschaft von morgen erleben werden." Die Rednerin bezog sich sodann auf die Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu auf der Beratung der Kader im Bereich der Gesellschaftswissenschaften und des politischen Unterrichts im Oktober 1976 und zeigte in diesem Zusammenhang, dass der Beitrag der mitwohnenden Nationalitäten zu der Entwicklung Rumäniens mitunter in der populärwissenschaftlichen Literatur, in einigen Fremden- und Museumsführern, gelegentlich auch in Schulbüchern nicht erwähnt oder nicht entsprechend gewürdigt wird. Dadurch wird nicht nur den Fremden, die unser Land besuchen, sondern auch den nicht in Siebenbürgen lebenden Rumänen ein falsches Bild geboten. Abschliessend ging die Rednerin auf aktuelle Fragen ein, die im Sinne der gerechten Nationalitätenpolitik unserer Partei und unseres Staates noch gelöst werden müssen. 


Ausgehend von den Möglichkeiten der deutschen Bevölkerung, in allen Bereichen des Lebens ihre Muttersprache frei und ungehindert zu gebrauchen, in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden und zu lehren, Theatervorstellungen in ihrer Muttersprache zu besuchen, deutsche Bücher, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen und ihr eigenes geistiges und kulturelles Leben frei zu entfalten, sowie von den verleumderischen Behauptungen, die ausländische Kreise darüber verbreiten, bot Georg Scherg, Schriftsteller, Dozent an der Philologischen Fakultät Sibiu, ein einprägsames und eindrucksvolles Bild des weiten geistigen Raumes, der durch die tatsächliche Gewährleistung der in der Verfassung verankerten Gleichberechtigung aller Menschen des Vaterlandes geschaffen worden ist. „Wir folgen unserem Gewissen, wenn wir unsere Pflicht erfüllen gegenüber unserer Heimaterde, und das enthebt uns der Worte“, sagte der Redner. „Das enthebt uns jedoch nicht auch der Pflicht, allen eine Warnung zu erteilen, die sich versucht fühlen, verhängnisvollen Verheissungen Glauben zu schenken. Manche Zeitgenossen mögen glauben, dass es möglich ist, sich eine Fahrkarte zu kaufen, in einem Land anzukommen, dort zu essen, zu schlafen, zu trinken und so zu leben, als ob sich nichts geändert hätte. Sie denken jedoch nicht daran, denn diese Erfahrung machen sie erst später, dass keine Fahrkarte, keine Bahn, kein Flugzeug und kein Schiff sie tatsächlich in ein fremdes Land bringen können. Denn wir selbst, unser Körper, unsere Seele, unsere Art zu denken und zu fühlen, kann in Wirklichkeit nie in einem fremden Land ankommen, welches immer es auch sei. Unsere Kleider freilich, unsere Glieder, unsere Muskeln, unser Aussehen können dort angelangen, nicht aber unsere Denkkraft, nicht unsere Herzwelt und nicht die Jahrhunderte, die unsere Väter und Vorväter auf der Heimaterde verlebt haben. Ein jedes fremdes Land wird nichts anderes von uns in Anspruch nehmen als unseren physischen Apparat und nicht in Betracht ziehen, was wir gewesen sind und was wir sein möchten. Jedes fremde Land will uns in etwas völlig anderes verwandeln und fragt uns nicht, ob wir wollen oder nicht wollen. Es ändert uns. Es ändert uns nach aussen hin, beginnend mit der Kleidung schon, doch nicht im Inneren, nicht unsere Herzen. Jedes Land ist, so sagt ein Dichter, wie ein Theaterstück, das seine Rollen verteilt, und das Stück, das man in seinem Vaterland gespielt hat, ist nicht das gleiche wie anderswo. Wir wollen nicht und wir können nicht andere dazu zwingen, unsere Überzeugungen zu teilen. Es ist jedoch unsere Pflicht sie zu warnen, sich in kein Abenteuer einzulassen und sich bewusst zu sein dieser Gefahr der Verfremdung und Entwurzelung und zu wissen, was sie verlieren.“ 


„Heute abend um 21.23 Uhr ist es genau ein Monat seit der Erdbebenkatastrophe vom 4. März. Genau ein Monat seit jenen höllischen 40 Sekunden, in denen jeder von uns sich allein gefühlt hat, ohne Möglichkeit, sich gegen den Tod zu wehren“, sagte der Schriftsteller Franz Storch. „Erst das Hupen der ersten Lastkraftwagen, das Dröhnen der ersten Bagger haben uns aus der Betäubung und aus dem Grauen geweckt und uns in einfacher, doch grossartiger Weise verstehen lassen, dass der riesigen Kraft der Zerstörung, deren Energie mit der von zehn Atombomben gleichgesetzt werden konnte, eine andere Kraft entgegengestellt wurde, die ebenfalls millionenfach stärker ist als die eines jeden einzelnen von uns, und zwar die moralische Kraft der Gemeinschaft des sozialistischen Rumänien. Ich möchte auch hier von dieser Tribüne aus die Anerkennung und den ehrlichen Dank zum Ausdruck bringen für die Art, in der die Rumänische Kommunistische Partei, die in ihre Führung gewählten Genossen und in erster Linie der Generalsekretär, Genosse Nicolae Ceauşescu, es verstanden haben, alles aufzubieten und zu organisieren, um die Hauptstadt aus dem Kollaps des Augenblicks herauszuführen und das Herz von Bukarest wieder normal schlagen zu lassen.“ Der Redner beschäftigte sich sodann mit den augenblicklichen Hilfeleistungen aus dem ganzen Land für die erdbebenbetroffenen Gebiete, mit der Solidarität, die man in diesen Augenblicken überall verzeichnen konnte. 
„Deshalb, Genossen, kann man das Wort Heimat nicht nur als ein Lippenbekenntnis ansehen, lässt es sich nicht nur darauf beschränken, wie einige sich wohl einbilden, die uns auffordern wollen, die geographischen und sozialen Breitengrade zu verlassen, in denen wir geboren wurden, in denen wir uns formten, in denen wir uns den Weg zur Menschlichkeit bahnten. Das Wort Vaterland schliesst auch den Kampf der Vorfahren um Brot und gegen den Tod mit ein. In dem Wort Vaterland sind auch die von Menschenhand geschaffenen Landschaften enthalten, angefangen mit den Mauern alter Burgen und bis hin zu den Silhouetten der modernen Werke, die von Menschen verschiedener Muttersprache errichtet wurden, von Menschen, die sich aber eines gemeinsamen Ausdrucks bedienen, die ein gemeinsames Ideal haben — und zwar, dieses Land schöner zu gestalten. Und diese Menschen fühlen das Land als einen Teil ihres eigenen Wesens. Wir sagen — mit gutem Recht — nicht selten, dass die Dörfer, Städte und Kreise, in denen wir leben und arbeiten, auch unsere Prägung aufweisen. Ebenso wahr ist es aber auch, dass die Natur und vor allem das von Menschenhand Geschaffene sich auch unserem Inneren aufprägt, der Art zu denken, zu fühlen und die Welt zu verstehen. So gesehen, sind die Begriffe Heimat und Vaterland Bezugssysteme unserer Verankerung in Zeit und Raum.“ 
Der Redner beschäftigte sich sodann mit mehreren Fragen der deutschen Bevölkerung des Landes. Er ging dabei auf die Tätigkeit des Kulturhauses Friedrich Schiller in Bukarest und auf die Publikation „Novum“ ein, die Gedichte junger Autoren veröffentlicht. Ausserdem beschäftigte er sich näher mit Fragen der Tätigkeit des Kreisrats Arad der Werktätigen deutscher Nationalität. Einen längeren Teil seiner Rede widmete er einigen Fragen der Volkskunst und des kunstgewerblichen Schaffens. Er sagte zum Abschluss: „Von der Tatsache ausgehend, dass die Geschichte selbst die Geschicke der Menschen eines Territoriums, auf dem sie leben, eng verbunden hat, ausgehend von der Tatsache, dass im Laufe der Jahrhunderte des Zusammenlebens die Rumänen und die mitwohnenden Nationalitäten ihre Kräfte im Kampf um soziale Rechtlichkeit und um das Recht des Menschen, frei zu leben, nicht nur einmal vereint haben, hat die Sozialistische Republik Rumänien diese natürliche Brüderlichkeit in den Rang einer Staatspolitik erhoben und der Toleranz, die oftmals auch in der Vergangenheit nicht gefehlt hat, auch die materiellen, moralischen und politischen Garantien hinzugefügt, damit die Artikel der Landesverfassung zu Realitäten des Alltags werden. Die Nationalitätenfrage wurde in prinzipieller, gerechter und fairer Weise angegangen, und ihre Lösung ist ein Bestandteil der sozialistischen Revolution. Niemand sieht darin ein Geschenk. So kommt es, dass im Worte Vaterland, im Worte Heimat, sich alle drei Zeiten, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, wiederfinden. Wir suchen und finden den Sinn des Lebens nur in dieser Realität und keinesfalls in den jämmerlichen Versuchen, aus einer einheitlichen Bevölkerung eine wandernde Bevölkerung zu machen, eine Völkerwanderung im 20. Jahrhundert.“ 

(Alle Hervorhebungen - W.T.)

NW, 29. Jg., Nr. 8674, 6. April 1977, S. 3 und 4

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[7. April 1977. Christian Maurer: In numele dreptului de a hotărî drepturile noastre] 

[7 aprilie 1977Christian Maurer: Im Namen des Rechts unser eigenes Recht zu bestimmen] 

In numele dreptului de a hotărî drepturile noastre 

Christian Maurer
actor, Teatrul de Stat din Sibiu 

De la o vreme asistăm indignaţi la elaborarea unei metamorfoze ciudate, prin care cineva „acolo sus“, în Occident, încearcă să schimbe spiritul de la Helsinki într-o stafie a „drepturilor omului“. Totodată, aceste drepturi sunt declarate ca fiind un monopol occidental, un tezaur din care, chipurile, ar curge libertatea, omenia şi fericirea deopotrivă. în numele acestui monopol se fac promisiuni, se instigă la emigrare, se încearcă — marea cu degetul — chiar şi presiuni. Denaturările şi afirmaţiile false sunt acolo la ordinea zilei, calomnia face casă bună cu... drepturile omului! 
Viaţa poporului nostru, munca harnicilor fii ai României socialiste, participarea lor directă, nemijlocită la rezolvarea problemelor pe care le ridică dezvoltarea continuă a economiei socialiste, perfecţionarea întregii vieţi sociale arată elocvent ce se Întreprinde la noi pentru asigurarea. In practică, nu in vorbe, a drepturilor omului. Acestea se văd in răspunderea activă, lucidă, constructivă faţă de treburile obştii, ale întregii societăţi, în dreptul de a critica ceea ce este retrograd şi se opune progresului, de a-şi spune părerea în forurile democratice, de a face propuneri de perfecţionare a muncii în toate domeniile. 
Nu de mult, ţara noastră a fost lovită de o calamitate naturală de proporţii catastrofale. Judeţele neafectate fizic şi-au înzecit eforturile pentru ca locurile pustiite de seism să renască în frumuseţe trainică. Braşovul, Banatul, Sibiul, Mureşul ş.a., s-au înscris in impresionanta coloană a solidarităţii poporului român, înzecindu-şi eforturile spre a reduce pagubele, pentru a pune repede la loc ce s-a distrus. 
Falnice gospodării ţărăneşti, clădite prin truda a zeci de generaţii pentru zeci de generaţii viitoare, aici, pe pămîntul ţării noastre dragi, realizările, istoria şi luptele contra asupririi, lupte purtate laolaltă cu românii, maghiarii, cu celelalte naţionalităţi cu care convieţuim — toate acestea sunt vechi de opt veacuri. Cum le-am părăsi tocmai acum, cind vedem cu ochii şi trăim visul de libertate al moşilor şi strămoşilor noştri?! Orbirea, prostia, ademenirea criminală i-au împins pe unii să-şi trădeze ţara. Stafia „drepturilor omului“, emiţînd pretenţia cinică de a reprezenta ea însăşi spiritul de la Helsinki, vrea să dezbine familii, să semene nelinişte, declară, cu o cinică neruşinare, încheiată „misiunea naţionalităţii germane din România“. 
La aceste atitudini provocatoare, răspunsul Partidului Comunist Român, răspunsul statului nostru, rostit de secretarul general al partidului, de preşedintele ţării, sună calm, demn şi răspicat: nu permitem. Este propriul nostru răspuns. In numele istoriei noastre comune. In care trăieşte neştirbită conştiinţa celei mai curate tradiţii umaniste, în numele prezentului şi al viitorului nostru. România şi-a îndeplinit de mult obligaţiile pe planul reîntregirii familiilor. Încercările de a instiga cetăţeni români la emigrare le considerăm un amestec în treburile noastre interne. Carnavalul pornit „acolo sus“ îşi va stinge lampioanele înșelătoare. Este necesar să nu-i lăsăm să-si împrăştie calomniile. Vocea dominantă a tristului său vacarm n-a fost altceva decît strigătul de ajutor al organizatorilor săi, ei înşişi transfugi şi emigranţi. Domnii organizatori ar dori să ne vadă împărtăşind singurătatea lor, ghetou-ul lor sufletesc. De aceea, ne cheamă, ne strigă, ne fură. De unul singur, pocherul nu face plăcere, chiar şi în cel mai elegant cazine. Cauţi a doua, a treia, a patra „mînă“. Sâ fie şi mînă de lucru pentru stăpînul localului, desigur! Iar cine intră in joc nu ştie că miza e mare şi pierderile definitive: casa părintească, prietenii, patria. 
Noi n-o să intrăm în joc. Şi dacă unii totuşi au făcut-o, seduşi de zîmbetul stafiei „libertăţii totale“ — noi, cetăţenii români de naţionalitate germană, vom şti să ne bucurăm de libertatea noastră socialistă, exprimată în drepturi şi obligaţii egale pentru toţi cetăţenii ţării, vom şti să ne bucurăm de munca noastră plină de responsabilităţi faţă de naţiunea noastră socialistă, faţă de copiii noştri, vom pune întotdeauna fiinţa vie a patriei mai presus de orice. 

Scînteia, anul XLVI, nr. 10771, 7 aprilie 1977, p. 1


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[8. April 1977. Georg Scherg: Das Stück ist nicht dasselbe]

[8 aprilie 1977.  Georg Scherg: Nu e aceeaşi piesă]

Das Stück ist nicht dasselbe 

Georg Scherg 

Vor einigen Tagen kam mir die Äusserung eines gewesenen Landsmanns zu Ohren, der in einem Interview — ich weiss nicht für welche ausländische Zeitung — erklärt haben soll, die deutsche Sprache werde in unserer Heimat nur noch in der Vertraulichkeit der Familie gesprochen. Ich muss freilich zugeben, dass der von mir gebrauchte Ausdruck im Wortlaut viel drastischer und respektloser klingt: in Küche und Schlafzimmer. Aber nicht die wörtliche Formulierung interessiert uns. Der Sinn und die Absicht dieser Äusserung sind es, die uns angehen und die wir einerseits geradezu verleumderisch, zugleich aber auch eine Beleidigung unser aller nennen müssen. Da ich aber glaube, dass es nicht unsere Aufgabe ist, sie zu widerlegen, weil wir über eine solche absichtlich falsche Aussage erhaben sind, richte ich meine Gedanken umso mehr auf unsere wirkliche Lage, wie auch darauf, was wir, als Erzieher - und Vertreter der Kultur in unserem Vaterland, der Sozialistischen Republik Rumänien, für eine Stellung einnehmen — in einem Land, in dem wir selbstverständlich als Minderheit anderer Volkszugehörigkeit nicht allein leben, umgeben von Rumänen, Ungarn und anderen Nationalitäten, aber auch keineswegs in jener Isolierung oder Absonderung, wie der Urheber einer solch falschen Behauptung zu verstehen geben möchte. 
Ohne im einzelnen auf die Verfassung, auf das Parteiprogramm und auf die Nationalitätenfrage wie auch auf die Dokumente einzugehen, die sich auf deren praktische Lösung beziehen, kann ich nicht darüber hinwegsehen, dass Rumänien nach dem zweiten Weltkrieg seine deutsche Minderheit nicht ausgewiesen hat. Ich kann nicht darüber hinwegsehen, dass ich als Lehrer seit Beginn meiner erzieherischen Tätigkeit im Jahre 1948 nur an Schulen mit deutscher Unterrichtssprache gearbeitet habe und dass diese zugleich die Muttersprache der Schüler und meine eigene war und ist. Ich kann nicht darüber hinwegsehen, dass an den Hochschulen, an denen ich tätig war und noch bin, in Klausenburg und Sibiu, aber auch noch an drei anderen Hochschulen im Lande deutsche Sprache und Literatur Studienhauptfach ist für künftige Deutschlehrer an Schulen, in denen in der Muttersprache unterrichtet wird. Ich kann nicht darüber hinwegsehen, dass die beiden Staatstheater in Temesvar und Sibiu einen ausschliesslich deutschsprachigen Spielplan für ihre deutschen Zuschauer haben, und ich kann auch die Tatsache nicht übersehen, dass es deutsche Zeitungen und Zeitschriften gibt und dass die deutschen Abteilungen der Verlage für Leser deutscher Sprache Bücher in beträchtlichen Auflagen publizieren. Ich kann nicht umhin, mir die natürliche und elementare Frage zu stellen: Wen unterrichte ich an der Hochschule in deutscher Sprache? Wessen Literatur erforsche ich als Wissenschaftler im Hinblick auf eine geplante Geschichte der deutschen Literatur in Rumänien? Für wen schreibe ich als Schriftsteller deutscher Volkszugehörigkeit in der Sozialistischen Republik Rumänien zur Zeit meinen neunten Roman und für wen habe ich die ersten acht geschrieben, wer hat sie gekauft und gelesen? 
Nein, nein, wir haben es nicht nötig, die erwähnte Verleumdung zu entkräften. Die Tatsachen selbst entkräften sie, wir müssen es nicht mit Worten tun. Unser Gewissen und das Beispiel, das wir mit der Erfüllung unserer Pflichten geben, die wir dem Heimatboden gegenüber haben, entheben uns der Beteuerung. Dies enthebt uns freilich nicht der Verpflichtung, alle zu warnen, die sich versucht fühlen, anderen Aufforderungen und Entfremdungsbestrebungen nachzugeben. Viele Menschen unserer Zeit, schreibt ein deutscher Dichter, glauben, sie lösen eine Fahrkarte, kommen in ein Land, essen, schlafen, trinken dort und leben, als hätte sich gar nichts geändert. Sie denken aber nicht — und diese Erfahrung machen sie erst mit der Zeit: Keine Fahrkarte, kein Zug, kein Flugzeug oder Schiff führt wirklich in ein anderes Land. Wir selbst, unser Körper, unsere Seele, unsere Art zu fühlen und zu denken, nichts von uns gelangt wirklich in ein fremdes Land, welches es auch wäre. Natürlich, unsere Kleidung, unsere Glieder, Muskeln und äusserliche Erscheinung „kommt in fremden Ländern an, aber nicht unsere Denkkraft, nicht unsere Herzwelt“, nicht die Jahrhunderte „von heimatlichem Vorleben“. Jedes neue Land benützt unseren körperlichen Apparat und beachtet nicht, was wir waren, und nicht, was wir sein wollen. Jedes neue Land will uns vollständig zu etwas Neuem umwandeln, und es fragt uns nicht, ob wir dabei mittun wollen oder nicht - es verwandelt uns. Es verwandelt das, was von uns an der fremden Küste angekommen ist, zuerst die Kleider... aber niemals die Herzwelt in uns. Jedes Land ist wie ein Theaterstück, das seine Rollen austeilt, „und das Stück, das in der Heimat spielt, ist nicht dasselbe“, das anderswo gespielt wird. 
Wir wollen und können niemanden zwingen, unsere Überzeugungen zu teilen, aber es ist unsere Pflicht, ihn zu warnen, dass er sich des Abenteuers bewusst werde wie auch der Gefahr der Entfremdung und der Entwurzelung — dass er sich dessen bewusst werde, was er aufs Spiel setzt und verliert.  


NW, 29. Jg., Nr. 8676, 8. April 1977, S. 1 und 3.
Die Woche, 10. Jg., Nr. 486, 8. April 1977, S. 1 und 4

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[8. April 1977. Unsere Heimat ist hier in Rumänien]

[8 aprilie 1977. Patria noastra este aici, în România]

Unsere Heimat ist hier in Rumänien 

Montag fanden im Bukarester Palais der Republik die Arbeiten des erweiterten Plenums des Rates der Werktätigen deutscher Nationalität in der Sozialistischen Republik Rumänien statt. Auf der Tagesordnung stand die Erörterung der Aufgaben, die dem Rat aus den Beschlüssen der gemeinsamen Sitzung des ZK der RKP, der Grossen Nationalversammlung und des Obersten Rates für ökonomische und soziale Entwicklung und aus der umfassenden und wegweisenden Darlegung zufallen, die Genosse Nicolae Ceauşescu bei dieser Gelegenheit gehalten hat. Zu Beginn der Tagung legte Genosse Eduard Eisenburger, Vorsitzender des Rates, einen Bericht vor. Im zweiten Teil der Sitzung fanden Diskussionen statt. Zum Abschluss ergriff Genosse Ilie Verdet, Mitglied des Politischen Exekutivkomitees, Sekretär des ZK der RKP, das Wort. In einer Atmosphäre starker Begeisterung richteten die Anwesenden ein Telegramm an das ZK der RKP, an den Generalsekretär der Partei, Genossen Nicolae Ceauşescu. 

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Man weiss das: In einer Familie muss sich einer auf den anderen verlassen können. Meinungsverschiedenheiten müssen ausdiskutiert werden. Fehler müssen verziehen werden. Man muss Verständnis füreinander haben. Und es muss Liebe sein: zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen den Geschwistern. Kurzum, keine Familie kann bestehen, so sie nicht einig ist. 
Das gilt gleichermassen auch für grössere Gemeinschaften: Auch ein Volk kann nicht bestehen, wenn die Menschen, die es ausmachen, nicht eines Sinnes sind. Wir sind ein einiges Volk. Es wurde vor Tagen, Wochen uns in schmerzhaftester Weise wieder ins Bewusstsein gerufen. Lassen wir einen Unbeteiligten sprechen: „Was während dieser schweren Tage in Bukarest in die Augen sprang“, schrieb der Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen“, „war nicht nur die ruhige, zielbewusste und wirksame Organisation der Rettungs- und Räumungsarbeiten, sondern auch das Schliessen der Reihen und der direkte Dialog ... - ein echter, nicht ein künstlicher Patriotismus.“ 
Wir haben daran erinnert, weil es Leute gibt - einige wenige leben unter uns, andere aber nicht mehr und wiederum andere haben gar nie hier gelebt -, die das Vergessen haben oder nicht wahrhaben wollen oder nicht gerne sehen. Es ist von diesen in unsere Gemeinschaft - die der Sachsen, Schwaben, Zipser, Sathmarschwaben usw., der Rumäniendeutschen also - eine Unruhe hereingetragen worden, die schon manchen unserer Mitbürger nicht nur seine Pflichten gegenüber der Heimat, sondern auch seine Rechte, die er in Rumänien besass, hat vergessen lassen, und andere soweit verwirrt hat, dass sie sich im Geiste schon die Koffer packen sehen. 
Einmal bereits haben Sachsen und Schwaben die Koffer gepackt: am Ende und nach Ende des Zweiten Weltkriegs - unter Zwang. Sie bezahlten damit die Fehler anderer, die diese zum angeblichen Wohle auch der sogenannten Volksdeutschen begangen hatten. 
Aber zwingt sie heute jemand dazu? Nein, denn sie sind angesehene Arbeiter, Ingenieure, Landwirte, Lehrer, Wissenschaftler und Künstler. Gibt es keine Arbeit für sie? Es gibt, mehr als genug. 
Haben sie keine staatsbürgerlichen und politischen Rechte? Sie haben alle, die auch die Rumänen haben, einschliesslich das Recht, wichtige Ämter zu bekleiden. Sie sind, beginnend mit den Betriebs und Gemeindeparteikomitees bis zum Zentralkomitee der Partei und dessen Exekutivkomitee, und von den Gemeindevolksräten bis zur Grossen Nationalversammlung und dem Staatsrat, in allen wichtigen politischen und staatlichen Körperschaften vertreten; desgleichen haben sie leitende Funktionen in Industrie und Landwirtschalt inne. 
Können die Deutschen in Rumänien sich geistig und künstlerisch nicht äussern? Sie können es. Der Staat subventioniert sieben Publikationen in deutscher Sprache, acht Verlage veröffentlichen Bücher in deutscher Sprache, zwei Sprechtheater spielen in deutscher Sprache. Allein in unserem Kreis gibt es 73 deutsche Theatergruppen, 16 Chöre, 27 Singgruppen, 31 Tanzgruppen, 37 Blaskapellen mit insgesamt 3750 mitwirkenden Laienkünstlern. 
Oder laufen die sächsischen und schwäbischen Kinder vielleicht Gefahr, ihre Muttersprache zu verlernen? Auch nicht. Im ganzen Land stellen annähernd 700 Bildungsanstalten den deutschen Kindern zur Verfügung, und allein in unserem Kreis gibt es 120 Kindergärten, 112 Grundschulen und 11 Lyzeen mit deutschsprachigen Abteilungen, an denen 1361 deutsche Lehrkräfte unterrichten. 
Ist also unsere, der Deutschen Existenz in Rumänien so perspektivlos, wie man das ab und zu zu hören bekommt? Wenn sie es nicht ist, was ist es dann, das einige unserer Mitbürger dazu bringt, ihr Bündel zu schnüren und Haus und Hof, Verwandte und Freunde im Stich zu lassen? Manche verlockt das Abenteuer, manche verlockt das höhere Einkommen, das sie andernort haben werden. Aber sind Geld und Auto und dergleichen die einzigen Dinge, die das Leben lebenswert machen? 
Andere wiederum sprechen von Familienzusammenführung. Das ist ein schon seriöseres Argument, und es, verdient, näher betrachtet zu werden. Die Familienzusammenführung ist eine Folgeerscheinung des Zweiten Weltkriegs. Hunderte sächsischer und schwäbischer Familien sind damals durch Zwangsevakuierung und Deportation auseinandergerissen worden; ein Teil blieb in der alten Heimat oder kehrte wieder zurück, ein anderer wurde andernorts ansässig, vor allem jn der jetzigen Bundesrepublik Deutschland. Es sind mittlerweile mehr als dreissig Jahre vergangen, in denen der grösste Teil der realen Fälle von Familienzusammenführung günstig erledigt werden konnte. Wie Genosse Nicolae Ceauşescu kürzlich sagte, „hat Rumänien solche Angelegenheiten lange vor der Gesamteuropäischen Konferenz von Helsinki und der Annahme der Schlussakte im Geiste der höchsten Menschlichkeit, die unsere Gesellschaft kennzeichnet, gelöst, und wird auch in Zukunft für die Lösung dieser Probleme gemäss seiner traditionellen humanistischen Politik wirken“. 
In letzter Zeit wurde die Frage der Familienzusammenführung von einigen Kreisen in Westeuropa hochgespielt. Es sollte uns dabei aber klar sein, dass es ihnen nicht wirklich um die Zusammenführung getrennter Familien geht - dann ist das noch Familienzusammenführung, wenn beispielsweise eine mehrköpfige Familie zu ihrer alleinstehenden Tante fährt? Dabei werden mehr Familien zerstört als vereint -, sondern dass es ihnen vielmehr darum geht, durch Schleichwerbung und Flüsterpropaganda uns - einzeln, dann zu mehreren und schliesslich alle - zur Auswanderung zu bewegen. Gesetzt den Fall, wir täten es, was würde geschehen? Wir würden unsere 800jährige Vergangenheit aufgeben, unsere Geschichte und all ihre Zeugnisse, und mit ihnen unsere Zukunft. Denn ein Volk, das keine Geschichte hat, kann auch keine Zukunft haben; ein Volk aber, das keine Zukunft mehr haben will, vergisst seine Geschichte, sagte unlängst eine bekannte sächsische Historikerin [Maja Philipi- Anm. W.T.]. Wir würden unsere Heimat aufgeben, die wir uns rechtens erworben haben durch unser Hiersein, durch unsere Arbeit und unseren Kampf. Wir würden alles aufgeben, was wir - als Kollektivität und als Individuen - im Laufe der Jahre geschaffen haben. Wir würden unsere Rechte aufgeben, die wir hier haben und die uns die Daseinsperspektive geben, und wir würden von unseren Pflichten desertieren, die wir hier haben, und die Hoffnungen enttäuschen, die hier in uns gesetzt wurden. Wir würden unsere Freunde aufgeben, und sie würden uus vergessen. Wir würden uns selbst verraten, indem wir uns aufgeben als ethnische Einheit, wir würden in die Fremde gehen, um Fremde unter Fremden zu werden. 
Wer will das alles? Kaum einer unter uns, der das will. Und dennoch gibt es einige Leute, die uns in das Land holen möchten, in dem sie jetzt ansässig sind, denn wir wären dort sprachkundige, gute und disziplinierte Arbeitskräfte. Sie sagen, wir hätten keine Mission mehr hier, die sei längst abgeschlossen. Wir haben früher unseren Beitrag geleistet zum kulturellen und zivilisatorischen Fortschritt auf dieser Erde, zusammen mit den Rumänen, den Ungarn und den anderen Bevölkerungen, und dies ist unsere Aufgabe auch heute. (Nur wer noch in den Kategorien des Goldenen Freibriefe denkt, wird meinen, wir könnten oder dürften sie heute nicht mehr erfüllen.) Ja, wir hatten und haben auch noch eine andere Aufgabe, Präsident Nicolae Ceauşescu nannte sie: Er sprach von der rumänischen Bevölkerung, die im Laufe der Zeit in Ungarn, Serbien, Bulgarien, Russland ansässig geworden ist, und von den Ungarn, Serben, Deutschen, die in Rumänien leben, und sagte, es müsste diese Tatsache zur „Annäherung und Entwicklung der freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Völkern“ beitragen. Doch wie das, wenn man unsere Mitbürger, uns, von aussen zu betören versucht, auszuwandern? Wenn man uns am liebsten alle auf dem grossen Treck sähe? Die Schlussakte von Helsinki enthält kein einziges Wort, welches die Liquidation einer Volksgemeinschaft rechtfertigen könnte, wohl aber gibt es dazu Kapitel, die den Schutz der Minderheiten betreffen — in denen allerdings im wesentlichen nichts anderes steht als in der rumänischen Verfassung auch, und als das, was bei uns nicht schon längst Wirklichkeit wäre. 
Abgesehen davon, dass einige Leute unter Berufung auf den sogenannten Geist von Helsinki mit Freizügigkeit bezeichnen, was eigentlich wider diesen Geist ist, betrachtet der rumänische Staat diese Aufwiegelungsversuche als ein unfreundliches Verhalten und eine Einmischung in seine inneren Angelegenheiten, da sie letzten Endes die innerstaatliche Desorganisation verfolgen. Lassen wir uns nicht irremachen! Tun wir alle unsere Pflicht hier, so wie die meisten von uns es bisher getan haben und es weiter zu tun entschlossen sind, auch dann, wenn es uns nicht immer leicht fällt. Bekennen wir uns zu unseren Schwierigkeiten, denn nur so können wir sie meistern. Und vor allem: Freuen wir uns an unseren Leistungen, mit allen unseren Mitbürgern, denn sie brauchen uns und wir brauchen sie!  (Alle Hervorhebungen - W.T.)

Die Woche, 10. Jg., Nr. 486, 8. April 1977, S. 1 und 4 

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[24. April 1977. Günther Schuller: Auf gut deutsch heisst das bei uns: Gesinnungslumperei. So mausert sich ein Kämpe der unbedingten Emigration. Zitiert: „Wenn der Rabe singt... Klagelieder vom Starnberger See“ von Misch Kraft, d.i. Hans Bergel, aus der „Volkszeitung“ vom 17. Juli 1958]

[24 aprilie 1977. Propagandă antimigraționistă intensificată în 1977. Articol semnat de Günther Schuller, din Brașov, în ziarul central de limbă germană din București, Neuer Weg]


Auf gut deutsch heisst das bei uns: Gesinnungslumperei. So mausert sich ein Kämpe der unbedingten Emigration

Lieber Genosse Chefredakteur! 

Beim Suchen nach einem Gedenkartikel über meinen Vater, den Architekten Albert Schuller, stiess ich in der „Volkszeitung“ auf beiliegenden forschen Aufsatz: „Wenn der Rabe singt“, der mich derart frappierte, dass ich nicht umhin kann, ihn an Sie weiterzuleiten. Sein Verfasser ist niemand anders als der heutige Chefredakteur des Blattes der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in der Bundesrepublik Deuschland, Hans Bergel, der, als er noch in Rumänien lebte, seine Artikel auch mit dem Pseudonym Misch Kraft zeichnete. Das dürfte auch Ihnen bekannt sein und das können Ihnen die Kollegen von der „Karpatenrundschau“, wie die „Volkszeitung“ heute heisst, bestätigen. Man sollte den Artikel Ihren Lesern nicht vorenthalten. 

Wenn der Rabe singt... 
Klagelieder vom Starnberger See 

Humor ist eine köstliche Gabe — man kann sich damit die Wolken seines Alltags in goldenen Rändern verbrämen; und wer es versteht, Humor mit der Feder festzuhalten und zu veröffentlichen, ist gut dran, denn er kann damit Geld verdienen. 
Ein derartig begabter Mensch braucht nur durch ein paar Jährchen die alten Chroniken zu durchstöbern, muss allerdings auch in so mancher Stammtischrunde geduldig die Mitternacht abwarten können, um von den weingelösten Zungen weiteres Material zu erhalten, kann dann aber eines schönen Tages mit Genugtuung feststellen, dass seine etwa mit „Kuriosa“ betitelte Mappe voll ist gleich der Butte eines Winzers, der Lese gehalten hat. 
Nun heisse es, vorsichtig zu keltern, das Ganze in Flaschen sorgfältig abzuziehen, diese mit einer treffenden Vignette zu versehn, auf der beispielsweise „Flausen und Flunkereien“ geschrieben sein kann - und das Buch ist fertig. 
Dass zwar der hier gereichte Wein nach Fechsung, Lage und Jahrgang verschieden sei, aber doch zu einer einzigen Sorte gehöre, nämlich zu der des Autors, dass aber der Verfasser beileibe nicht das Verdienst für sich beanspruche, die Sonne geschaffen zu haben, unter der solcher Saft gedeihe, sondern nur Winzer und Kellermeister sei und sein wolle - das alles geht aus dem Vorwort des „singenden Vogels“ hervor, der als bekannter Ästhet der Würze des derben Volkes - von den Siebenbürger Sachsen ist die Rede - „schon manchen sänftigenden Zucker und die Milch der frommen Denkungsart beigequirlt“ hat; womit gleichzeitig die Qualifizierung als l’art pour l’art Poet unter Beweis gestellt und die Verantwortung für die moralische und ethische Kehrseite auf elegante Art dem lieben Gott zugeschoben wäre. 
Man schreibt das Jahr 1940, und das Buch erscheint: „Flausen und Flunkereien“ von Heinrich Zillich, und zufällig fällt es in diesen Tagen jemandem in die Hände, nicht zufällig aber steht da eine Geschichte, die wir einmal ganz unvoreingenommen lesen wollen: das ist das Geschichtchen von dem Manne, der in Schässburg lebte und Blechnagel hiess. Dieser hatte so viele Kinder, dass er sie manchmal auf der Strasse nicht wiedererkannte! „Indessen wurde bei diesem Blechnagel oft genug das Futter knapp, und da geschah es, dass Blechnagel vor dem Abendessen mit heiterem Gesicht mehrere Scheidemünzen zwischen den Fingern in die Höhe hielt und ausrief: .Kinder, wer heute nichts isst, kriegt einen Kreuzer!’ Und die Buben und Mädel, denen das Kupferstück in die Augen stach, denn es war eine kleine Tüte Bonbons wert, liessen sich die Kreuzerchen in die schmutzigen Hände drücken und stiegen ungeatzt ins Bett. Am Morgen aber knurrte ihnen der Magen, sie streckten wimmernd vor Hunger die Beine aus der Decke, und seht, da stand schon der besorgte und hilfsbereite Vater und rief: ,Kinder, das Leben ist teuer! Wer ein Frühstück haben will, muss einen Kreuzer zahlen!’“ 
Köstlich!... und die Kinderchen stiegen ungeatzt ins Bett!“ Welche stilistische Feinheit! „Und am Morgen wieder wimmern sie vor Hunger...!“ Hat dieser Zillich Humor! Wie rücksichtsvoll, dass er mit „sänftigendem Zucker“ den Gestank der feuchten Kellerwohnung überdeckt, wie geschmeidig er über die zerfetzten Unterhosen und die rachitischen Wirbelsäulen der Kinder hinweggekommen ist! Freilich, in welches Fahrwasser wäre dies Fläuschen getrieben worden, wenn der „Dichter“ begonnen hätte, über die sorgendurchwachten Nächte Blechnagels, über seine verzweifelte Hilflosigkeit zu sprechen. Oder wenn er gar Bezug genommen hätte auf Dinge, die eine gewisse Gesellschaftsklasse angingen oder gar die ganze Menschheit. Doch das passiert diesem Kellermeister nicht! Immer noch sitzt er an den elegisch flüsternden Wellen des Starnberger Sees, gedenkt mit Wehmut der vergangenen Zeiten und weissagt, dass die Sachsen in Siebenbürgen keine hochstehenden dichterischen Leistungen hervorbringen und auch in Zukunft keine mehr hervorbringen werden. Bewundernd geben wir dem Scharfblick des Kellermeisters recht: solche Leistungen, wie die Geschichte vom Vater Blechnagel, werden hier ganz bestimmt niemals wieder hervorgebracht werden. 
Aus dem Kellermeister ist unterdessen ein bekannter Museumsdirektor geworden, der brav und pünktlich jedes Jahr seine Operettensachsen in Hinterpuffing - Verzeihung: in Dinkelsbühl zackig aufmarschieren lässt und sich im Fenster eines noch nicht wackligen Fachwerkhauses als „singender Vogel“ mit schwarzweiss-rotem Gefieder aufplustert. Da er aber schliesslich kein Blechnagel werden will - ist doch sogar einer seiner letzten Rheinweine, sein „Grünk“, auf die Antiquariatsliste seines Verlags gesetzt worden - musste er sich einen neuen Job suchen: darum Dinkelsbühl, Operettensachsen, Landsmannschaft und all der stutzerhafte Plunder. Wir fragen die Siebenbürger Sachsen hier wie dort: wes Geistes Kind kann der Autor jenes Blechnagel-Fläuschens schon sein? Haben solche „singende Vögel“ in unserer Vergangenheit nicht schon genug Unheil angerichtet? Wir hier in Siebenbürgen jedenfalls wollen nichts mehr mit ihnen zu schaffen haben. Und immer weniger auch wollen die Wirtschaftswunderblechnagels von drüben mit ihnen zu tun haben. Misch Kraft (Aus „Volkszeitung“, 17. Juli 1958) 

So also schrieb im Jahre 1958 unser guter Misch Kraft, alias Hans Bergel, heute auch noch stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in der Bundesrepublik Deutschland und Mitarbeiter der von Heinrich Zillich redigierten „Südostdeutschen Vierteljahresblätter“. Auch Hans Bergel gibt sich also dem Wahn hin, wenn man über 1000 Kilometer zwischen sich und seine gute alte Heimat legt, seinem falschen Ehrgeiz fröhnend, mit journalistischen Eskapaden in der neuen, entgegengesetzten Windrichtung munter segeln zu können. 
Denn siehe da, nun hat auch unser Hans Bergel „einen neuen Job“ gefunden, in „Hinterpuffing — Verzeihung: Dinkelsbühl“ bei den „Operettensachsen", bei der Landsmannschaft, und „all dem stutzerhaften Plunder“ (Ich zitiere Hans Bergel), von wo er jetzt seine Hetztiraden in Umlauf zu bringen versucht und der Auflösung der Gemeinschaft der deutschen Bevölkerung unseres Landes das Wort redet. 
So was heisst bei uns auf gut deutsch: Gesinnungslumperei. Und als das ist zu werten, was Bergel geschrieben und in der letzten Zeit auch als „Politiker“ getan hat, seit er jene besagten über 1000 Kilometer zwischen sich und seine Heimat gelegt hat. 
Architekt Günther Schuller 

NW, 29. Jg., Nr. 8690, 24. April 1977, S. 4

Cf. detalii suplimentare despre Günther Schuller / Zu Günther Schuller siehe auch: Din vremurile războiului rece (II) / (Geschichten aus dem Kalten Krieg), in: Halbjahresschrift - hjs-online, 30. April 2014

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[26. April 1977. Nikolaus Berwanger: Wir besingen Rumänien in der gemeinsamen Sprache des Sozialismus]

[26 aprilie 1977. Nikolaus Berwanger: Cîntăm România în limba comună a socialismului]

Cîntăm România în limba comună a socialismului

Amplă şi rodnică participare a oamenilor de cultură, a întregii populaţii germane la viaţa spirituală a patriei 

Nikolaus Berwanger

Ca în toate zonele ţării, şi in judeţul Timiş Festivalul naţional „Cîntarea României“ a cuprins mase largi de oameni ai muncii — români, germani, maghiari, sîrbi şi de alte naţionalităţi — a îmbogăţit şi a diversificat viaţa spirituală a tuturor localităţilor, antrenîrid totodată pe cei ce muncesc la realizarea măreţelor sarcini economice, politice, şi sociale puse de partid în faţa întregului nostru popor. S-a dovedit că organizarea şi desfăşurarea acestui festival, ţinîndu-se cont în toate fazele lui de specificul locuitorilor acestor meleaguri ale ţării noastre, au determinat o îmbogăţire a întregii mişcări artistice, imprimîndu-i permanenţă şi complexitate, ducînd la apariţia unor genuri artistice noi şi reactivarea altora în număr mare. Formaţiile prezente în concurs au dovedit o maturizare a calităţii artistice şi de interpretare, o îmbunătăţire a conţinutului programelor, indiferent de limba în care s-a recitat sau s-a cîntat.
Subliniez că între scriitorii bănăţeni, indiferent de limba în care scriu, a existat şi cu această ocazie o rodnică colaborare. Ei au luat parte deopotrivă la multe seri literare şi, întîlniri cu cititori, citind din operele lor fie în limba română, fie în diferite limbi.
Aceeaşi atmosferă a existat şi pe scenele caselor de cultură, ale cluburilor muncitoreşti, căminelor culturale şi în sălile de expoziţii. Numai la etapa de masă a Festivalului „Cîntarea României“ au luat parte în judeţul Timiş peşte o mie de formaţii, cuprinzînd circa 16.000 de artişti amatori. In cadrul şcolilor şi liceelor au participat peste 1.500 de formaţii de diferite genuri şi cercuri, precum şi 50 de formaţii ale centrului universitar. Dintre acestea, 165 au fost formaţii germane, ale căror programe în limba maternă sau participarea lor la diferite activităţi culturale mixte s-au bucurat de un succes deosebit.
Cîteva amănunte despre formaţiile culturale ale pionierilor şi uteciştilor din şcolile şi secţiile cu limbă de predare germană. Ele au participat la toate fazele Festivalului naţional „Cîntarea României“, prezentîndu-se cu programe bine pregătite şi de un înalt nivel artistic şi educativ. Elevii de naţionalitate germană au apărut pe scenă la diferite faze cu recitări, montaje literare, patriotice şi revoluţionare, cu dansuri populare şvăbeşti, coruri şi formaţii instrumentale. Apreciate au fost dansurile populare, multe din ele cu elemente tematice bazate pe obiceiuri vechi ale germanilor din Banat. S-au apreciat atît nivelul coregrafic al echipelor de dans, cît, şi strădania de a se prezenta cu porturi specifice localităţilor respective, porturi originale. Trebuie subliniat în acest context faptul că pentru Festivalul „Cîntarea României“ numeroase licee din Timişoara au pregătit şi dansuri populare germane, bucurîndu-se de mare succes.
La începutul lunii mai, Teatrul german de stat din Timişoara va prezenta in faţa publicului piesa „Mathias Thill“, o nouă lucrare dramatică a scriitorului Ludwig Schwarz. Această premieră absolută — a 175-a din istoria de un sfert de veac a primei scene germane din România! — va avea o dublă semnificaţie: pe de o parte, fiindcă autorul a dedicat lucrarea răscoalei ţărăneşti din 1907, iar pe de altă parte, întrucit colectivul teatrului va participa cu „Mathias Thill“ la Festivalul naţional „Cîntarea României“, manifestare care a stîrnit şi în rîndurile oamenilor de artă şi cultură din Banat o rar întîlnită efervescenţă creatoare. Despre piesa lui, Ludwig Schwarz îmi spunea într-o recentă discuţie: „Cu Mathias Thill m-am întîlnit in nişte însemnări din trecutul comunei mele natale, Peciul Nou. Am aflat, printre altele, că acest Thill a murit în anul 1825, după ce a fost ales de 12 ori primar, că a fost un om luminat, care a luptat fără rezerve şi fără să se gîndească la repercusiunile pe care le va avea de suportat. Un exemplu semnificativ: atunci cînd nişte speculanţi aristocraţi au vrut, prin diverse manevre mirşave, să pună mîna pe pămîntul ţăranilor, Thill reuşeşte să ajungă la Viena, obţine chiar o audienţă la împărat şi ţăranii din Peciul Nou sînt repuşi in drepturile lor. Reuşita acestui act curajos se datorează şi sprijinului la fel de curajos din partea ţăranului român Petru Simeon“.
Fapte istorice stau deci la baza piesei lui Ludwig Schwarz şi pe fondul acestor evenimente autorul încearcă şi reuşeşte să trateze cauza comună a ţăranilor din Banat, fără deosebire de naţionalitate, lupta lor de veacuri pentru dreptate socială şi progres.
Trebuie spus, de altfel, că viaţa literară este aici caracterizată printr-o ancorare adîncă şi multiplă în prezentul nostru socialist, prin abordarea trecutului istoric al poporului, a luptei comune pentru libertate şi progres, dusă cot la cot de români, germani, maghiari şi sîrbi. Nu ne apropiem însă de teme din trecut doar de dragul de a face istorie, ci pentru ca omul să înţeleagă mai bine prezentul şi viitorul la a cărui modelare este un participant activ. Dacă facem bilanţul vieţii literare din ultimii cinci ani, constatăm că ea atinge un punct culminant prin apariţia în luna aprilie a volumului masiv de studii asupra istoriei culturii din vestul României, semnat de Franz Liebhard şi intitulat în mod semnificativ „Banater Mosaik“ (Mozaic bănăţean). Se poate afirma cu certitudine că niciodată viaţa spirituală a germanilor din această parte a ţării noastre nu a fost atit de bogată. In perioada amintită au apărut, printre altele, 15 volume de proză şi versuri ale scriitorilor germani din judeţul Timiş. Autorii de expresie germană din Timişoara au fost prezenţi în numeroase antologii de proză şi poezie, iar Teatrul de stat în limba germană a prezentat în numai cinci ani tot atîtea lucrări dramatice ale unor autori timişoreni. Piesa politică a lui Hans Kehrer „Pîinea nebunilor“ (acţiunea ei se petrece în septembrie 1944 într-un mic orăşel de graniţă din Banat) a fost distinsă eu premiul Uniunii Scriitorilor şi transmisă, în traducere română, la emisiunea teatrul la microfon.
O activitate rodnică a desfăşurat scriitoarea Erika Scharf, tălmăcind deopotrivă din română şi maghiară romane (Mihail Sadoveanu, Marin Preda), cît şi piese de teatru, pe cînd cunoscutul traducător Zoltán Franyó a publicat în limba germană traduceri din opera lui Eminescu, din lirica Greciei antice şi din lirica universală. A apărut de asemenea într-o ediţie bilingvă româno-germană o selecţie din poezia lui Anghel Dumbrăveanu, tradusă de Irene Mokka şi Horst Fassel. Numeroase din lucrările menţionate au fost dezbătute parţial sau integrai în cenaclul literar „Adam Müller-Guttenbrunn“, în cadrul căruia au fost organizate în perioada 1972-1977 peste 50 de şedinţe de lucru. La şezătorile literare organizate cu cititorii în cadrul Festivalului „Cîntarea României“ au fost prezenţi de fiecare dată 200 pînă la 400 de persoane, generind prin prezenţa lor o puternică emulaţie educativ-artistică, specifică, de altfel, întregii activităţi din patria noastră comună, România socialistă.

Scînteia, anul XLVI, nr. 10787, 26 aprilie 1977, pp. 1; 2.


Articolul lui Nikolaus Berwanger a fost publicat în contextul campaniei de propagandă contra plecării germanilor din România. De remarcat ar fi faptul că Berwanger - care scria şi poezii - a evitat să-l nominalizeze pe Nicolae Ceauşescu. În aproape toate textele apărute în cursul campaniei, declanşată în primăvara anului 1977, apar trimiteri la şeful de partid şi de stat, elogiat pentru politica sa exemplară privind tratarea minorităţilor. De amintit ar mai fi că în perioada amintită s-au înăsprit tendinţele de omogenizare naţională, ceea ce se reflectă şi în interdicţia folosirii denumirilor geografice în limbile „naţionalităţilor conlocuitoare”. Astfel, s-a interzis, de exemplu, scrierea în germană a numelui Bukarest. În loc de Bukarest trebuia să apară pe prima pagină a ziarului central „Neuer Weg” – care a apărut în capitala României - toponimul scris în română: Bucureşti.  - W.T. 

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[1977. Eduard Eisenburger: Unitatea de nezdruncinat dintre poporul român şi naţionalităţile conlocuitoare]

Unitatea de nezdruncinat dintre poporul român şi naţionalităţile conlocuitoare 

Dr. Eduard Eisenburger, preşedintele Consiliului Oamenilor Muncii de Naţionalitate Germană din Republica Socialistă România 

(Fragment) 

[...] Implicarea masivă a naţionalităţilor conlocuitoare în viaţa social politică, conlucrarea lor în spiritul celei mai desăvîrşite unităţi cu poporul român, integrarea lor din ce în ce mai puternică în efortul comun de construire a societăţii socialiste multilateral dezvoltate nu sînt deloc pe placul unor cercuri  reacţionare din străinătate; de aceea ele încearcă să le interpreteze drept o formă de dezintegrare a fizionomiei proprii a naţionalităţilor conlocuitoare, drept un fenomen de asimilare treptată. Adevărul este că tocmai datorită unui asemenea climat de democraţie reală, în plină acţiune, naţionalităţile conlocuitoare din România nu numai că se simt şi mai aproape, mai unite cu naţiunea română, dar îşi pot păstra şi dezvolta nestingherit fiinţa lor etnică, identitatea naţională. 

[...] 

In abordarea problemei naţionale, partidul nostru nu pierde din vedere că în perspectiva istorică, în epoca comunismului, se va ridica pe o treaptă nouă unitatea oamenilor muncii, fără deosebire de naţionalitate, care se vor integra tot mai mult în procesul de făurire a societăţii socialiste multilateral dezvoltate şi a comunismului, în poporul muncitor unic al societăţii comuniste. Fiind un fenomen logic şi ireversibil al societăţii noastre socialiste, generat de profundele prefaceri economice, sociale şi spirituale, o mare importanţă are procesul apropierii treptate a determinantelor naţionalităţilor conlocuitoare de cele ale naţiunii socialiste române, fără lezarea trăsăturilor particulare care le definesc identitatea. Orientarea aceasta înseamnă consolidarea, lărgirea, amplificarea şi conştientizarea permanentă şi sistematică a elementelor care le unesc cu naţiunea română, simultan cu asigurarea posibilităţilor din ce în ce mai bune pentru afirmarea particularităţilor lor. Aceste două aspecte — de unire şi de păstrare a specificului naţional — nu se exclud, nu se opun, ci, dimpotrivă, formează o unitate dialectică, influenţîndu-se reciproc. Dintr-o analiză mai aprofundată a esenţei lor reiese că, pe de o parte, elementele de unire sînt dominante, procesele care au loc în societatea noastră converg în direcţia amplificării lor, iar, pe de altă parte, particularităţile naţionalităţilor nu sînt elemente de separare, de izolare, ci au şi ele o serie de puternice valenţe, care direct sau indirect acţionează în spiritul apropierii şi al omogenizării. Pe lîngă acestea, asigurarea deplinei egalităţi în drepturi, a înfloririi plenare a naţionalităţilor contribuie la făurirea acelui climat social ce generează trăsătura de unire din ce în ce mai strînsă cu naţiunea română.
[...] 
p. 36

Era socialistă, anul LVII, mai, 9, 1977, pp. 28-30, 35-36

(*) Era socialistă a fost revista teoretică şi social-politică a Comitetului Central al Partidului Comunist Român. Pînă la nr. 1 (9), 1972, purta numele de Lupta de clasă. Din Colegiul de redacţie făceau parte, în 1972: Ştefan Andrei, Ernest Breitenstein, Cornel Burtică, Miron Constantinescu, Ovid Crohmălniceanu, Emilian Dobrescu, Gheorghe Dolgu, Mihai Dulea, Mihai Gere, Dumitru Ghişe, Ion Ianoşi, Constantin Lăzărescu (secretar general de redacţie), Ion Mitran (redactor-şef adjunct), Paul Radovan (redactor şef-adjunct), Leonte Răutu, Ştefan Ştefănescu, Gheorghe Stoica, Alexandru Tănase, Constantin Vlad, Ştefan Voicu (redactor-şef), Gheorghe Zaharia. - W.T. 


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[24 iunie 1977. Plan de măsuri privind contactarea, influenţarea şi prelucrarea unor persoane şi agenţi cu prilejul sesiunii anuale a „Cercului de studii transilvănene” care urma să aibă loc la Sibiu între 1 şi 3 august 1977. Organizarea sesiunii în România avea ca scop promovarea imaginii pozitive a regimului şi a politicii ceauşiste în domeniul emigrării. Reprezentanţi de frunte ai „Cercului” din Heidelberg susţineau politica restrictivă a lui Ceauşescu în legătură cu emigrarea germanilor din România, fiind de părere că rămînerea minorităţii în ţară prezintă o garanţie pentru supravieţuirea culturii, tradiţiilor şi instituţiilor religioase ale etniei. Agenţii „Vancea” şi „Ene” au jucat în acest context un rol de seamă. Tot aşa şi colaboratorii „Gruber”, „Kinn” şi „Rosario”. „Vancea” şi „Ene” urmau să fie primiţi de însuşi Nicolae Ceauşescu, „în scopul sporirii prestigiului şi autorităţii acestora în faţa membrilor organizaţiilor pe care le conduc”. Agenţii „Ion Ştefan”, „X-16”, „Aldea”, „Marta”, „Penu” şi „Keller” erau îndrumaţi să culeagă date despre persoanele care vor veni la Sibiu şi să-i influenţeze în acţiunile lor de „promovare” a „intereselor R. S. România în ţările unde îşi desfăşoară activitatea.” 

[24. Juni 1977. Maßnahmenplan der Securitate zur Vorbereitung der Jahrestagung des Heidelberger „Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde“ in Hermannstadt, 1.-3. August 1977. Die Tagung fand erstmals in Rumänien statt und war als eine indirekte Billigung der Emigrationspolitik Ceauşescus gedacht und sollte gleichzeitig auch der Imagepflege des Regimes dienen. Mehrere beteiligte Einflussagenten waren Spitzenfunktionäre des „Arbeitskreises“. Bezüglich der Auswanderung der Rumäniendeutschen vertraten sie die gleiche Meinung wie das Regime. Ihr Wirken konzentrierte sich auf die Verhinderung und Erschwerung des Exodus, da sie die Auffassung vertraten, dass nur die Präsenz der deutschen Minderheit in Rumänien, eine Garantie für das Überleben der ethnischen und religiösen Traditionen und Institutionen gewährleisten würde. Maßgeblich beteiligt an den von der Securitate entworfenen und koordinierten Beeinflussungsmaßnahmen waren die Agenten „Vancea” und „Ene”.]

ACNSAS, SIE 36753, vol. 2, ff. 53-53v (aici: f. 53)



ACNSAS, SIE 36753, vol. 2, ff. 53-53v (aici: f. 53)


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[1978. Josef Eckenreiter: Supratitlu: Plenara comună a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană. Intertitlu: Din cuvîntul participanţilor la dezbateri]


Arătînd că lucrările plenarei comune a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană se înscriu firesc în vasta şi continua preocupare a conducerii partidului nostru, a secretarului său general, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, de a se sfătui permanent cu oamenii muncii, pentru a stabili împreună căile şi mijloacele pentru îndeplinirea cu succes a măreţelor obiective conţinute în hotăririle Congresului al XI-lea şi ale Conferinţei Naţionale, tovarăşul JOSEF ECKENREITER, secretar al Comitetului judeţean Sibiu al P.C.R., a spus: Este o realitate uşor de constatat că politica cu adevărat marxist-leninistă promovată de-a lungul anilor de partidul nostru în problema naţională se leagă strîns, indisolubil, de complexul efort constructiv pe care întregul nostru popor, toti oamenii muncii, români, maghiari, germani, sîrbi şi de alte naţionalităţi, l-au depus şi-l depun pentru dezvoltarea armonioasă a ţării, pentru creşterea potenţialului economico-social al tuturor judeţelor României. Numai o asemenea dezvoltare, în primul rînd economică, este în măsură să creeze adevărata bază a egalităţii depline în drepturi, aspiraţii şi Împliniri. Vă rog să-mi permiteţi să afirm cu mîndrie că muncesc într-un judeţ care reprezintă o reflectare de înaltă valoare semnificativă a politicii partidului, a ideilor secretarului general, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, privind realizarea în fapt a egalităţii autentice a tuturor fiilor patriei. indiferent că limba lor este cea in care au scris Eminescu, Roth sau Petőfi.
Infătişind dezvoltarea impetuoasă a judeţului Sibiu, unde aproape 25 la sută din populaţie o formează oamenii muncii de naţionalitate germană, judeţ care realizează in 1978 o producţie industrială de peste 30 miliarde lei, pe harta sa economică apărînd in ultimul deceniu circa 600 de obiective noi, vorbitorul a arătat că toate acestea sînt argumente foarte puternice care oglindesc faptul că s-au creat si se creează permanent bază şi condiţii materiale mereu mai bune pentru realizarea în practică a drepturilor fiecărui locuitor de a-şi împlini talentul şi personalitatea sa. Deosebit de concludente în acest sens, a arătat el, sînt şi realităţile politice şi sociale din judeţul nostru. La ultimele alegeri în consiliile populare comunale, orăşeneşti şi municipale au fost aleşi 301 deputati de naţionalitate germană; în prezent, în judeţ muncesc 10 secretari de comitete de partid comunale, 20 secretari adjuncţi; în 113 grădiniţe şi şcoli există clase şi cu limba de predare germană, dispunem de 1361 cadre didactice, iar în marele Festival „Cîntarea României“ sînt angrenate circa 300 formaţii cu 3 754 artişti amatori. La acestea se adaugă numărul mare de conducători ai proceselor de producţie, în industrie, agricultură, în domeniul social-cultural. Plecînd de la aceste realităţi — pe care nici un om de bună credinţă, de aici ori de peste graniţă, nu le poate nega — în centrul preocupărilor noastre situăm educaţia patriotică, revoluţionară pentru accentuarea participării tuturor oamenilor muncii la îndeplinirea Programului partidului.
Arătînd că marea majoritate a oamenilor muncii de naţionalitate germană sînt luptători activi, conştienţi în marele front ai bătăliei pentru accelerarea dezvoltării economico-sociale, pentru ridicarea patriei noastre comune, România socialistă, pe cele mai înalte culmi ale civilizaţiei şi progresului, vorbitorul a relevat că în activitatea politico-educativă de formare a omului nou şi în educaţia patriotică îndeosebi nu s-a făcut totul pentru a contracara teoriile unor publicaţii străine care prezintă denaturat succesele noastre, care fac apologia modului de viată capitalist şi a societăţii de consum, care propagă cosmopolitismul şi nihilismul naţional sau care încearcă să acrediteze ideea că existenţa germanilor din România este în pericol — cum o face cu mult zel ziarul Landsmannschaft-ului „Siebenbürger Zeitung“ din München, încercînd să submineze pe asemenea căi frăţia de veacuri dintre poporul român şi naţionalitatea germană. Respingem cu hotărâre, a spus vorbitorul, de pe poziţiile partidului nostru, orice idei şi manifestări cosmopolite sau naţionaliste, indiferent de undi parvin. Am considerat şi considerăm aceasta necesar cu atît mai mult cu cît este ştiut faptul că mai există un număr de oameni care sînt îndemnaţi de propaganda străină să-şi părăsească patria. Nu mă refer aici la reunirea familiilor, care la noi în ţară a fost soluţionată cu mult înaintea semnării Actului final de la Helsinki, ci la cei care aleargă după un mod de viată uşor, care nu au înţeles că aventura părăsirii înseamnă trădare faţă de rude, prieteni, faţă de moşii şi strămoşii lor care au trudit şi au luptat pe acest pămînt pentru ca ei, urmaşii de azi, să se înalţe tot mai sus pe treptele progresului, care nu au înţeles că poporul, ţara unde merg le pot acorda găzduire - fiind interesaţi în racolarea forţei de muncă gata calificate — dar nu le vor acorda niciodată încredere şi căldură.

(Sublinieri - W.T.)

Scînteia, anul XLVII, nr. 11062, 15 martie 1978, p. 2

(*) Pe prima pagină a organului Comitetului Central al Partidului Comunist Român se titrează cu litere de-o şchioapă: În prezenţa secretarului general al partidului, preşedintele Republicii Socialiste România, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, ieri a avut loc Plenara comună a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană - W.T. 

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[1978. Josef Eckenreiter. Dachzeile: Gemeinsame Sitzung der Räte der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität. Zwischentitel: Aus den Reden der Diskussionsteilnehmer]

Genosse Josef Eckenreiter, Sekretär des Kreiskomitees Sibiu der RKP, wies darauf hin, dass sich die Arbeiten der gemeinsamen Plenartagung der Räte der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität natürlich in das umfassende und ständige Anliegen der Führung unserer Partei, ihres Generalsekretärs, Genossen Nicolae Ceauşescu, einfügen, sich ständig mit den Werktätigen zu beraten, um gemeinsam die Wege und Mittel zur erfolgreichen Durchführung der grossartigen Aufgaben festzulegen, die in den Beschlüssen des XI. Parteitags und der Landeskonferenz enthalten sind und sagte: Es ist eine leicht feststellbare Tatsache, dass die in der Tat marxistisch-leninistische Politik, die unsere Partei in der nationalen Frage im Laufe der Jahre gefördert hat, eng und unzertrennlich mit den vielfältigen konstruktiven Anstrengungen unseres ganzen Volkes, aller rumänischen, ungarischen, deutschen, serbischen und Werktätigen anderer Nationalität verbunden ist, die sie nach wie vor für die harmonische Entwicklung des Landes, für die Erhöhung des ökonomischsozialen Potentials aller Kreise Rumäniens unternommen haben. Nur eine derartige, eine in erster Linie ökonomische Entwicklung kann die wahre Grundlage der völligen Gleichberechtigung, der Gleichheit in den Bestrebungen und Erfüllung schaffen. Ich bitte Sie, mir zu gestatten, voll Stolz zu behaupten, dass ich in einem Kreis arbeite, der eine bedeutungsvolle Widerspiegelung der Politik der Partei, der Ideen des Generalsekretärs, Genossen Nicolae Ceauşescu, über die tatsächliche Verwirklichung der wahren Gleichberechtigung aller Söhne des Vaterlandes darstellt, ungeachtet der Tatsache, ob Ihre Sprache jene ist, in der Eminescu, Roth oder Petőfi geschrieben haben.
Der Redner schilderte die stürmische Entwicklung des Kreises Sibiu, wo fast 25 Prozent der Bevölkerung von den Werktätigen deutscher Nationalität gebildet werden, ein Kreis, der 1978 eine Industrieproduktion von mehr als 30 Milliarden Lei erstellt und dessen Wirtschaftskarte im letzten Jahrzehnt um rund 600 neue Objekte bereichert wurde, und wies darauf hin, dass das alles sehr starke Argumente sind, die die Tatsache widerspiegeln, dass ständig die Grundlage und immer bessere materielle Voraussetzungen geschaffen werden für die praktische Verwirklichung der Rechte eines jeden Bewohners, sein Talent und seine Persönlichkeit zu entfalten. 
Der Redner sagte: Besonders aufschlussreich sind auch die politischen und sozialen Realitäten in unserem Kreis. Bei den letzten Wahlen für die Gemeinde-, Stadt- und Munizipalvolksräte wurden 301 Abgeordnete deutscher Nationalität gewählt; zur Zeit arbeiten im Kreis 10 Deutsche als Gemeindeparteisekretäre und 20 als stellvertretende Sekretäre; in 113 Kindergärten und Schulen gibt es auch Klassen mit deutscher Unterrichtssprache, wir verfügen über 1361 Lehrkräfte und beim grossen Festival „Cîntarea României" machen etwa 300 Formationen mit 3754 Laienkünstlern mit. Hinzu kommt noch die grosse Zahl von leitenden Kadern in der Produktion, in der Industrie, Landwirtschaft und auf sozial-kulturellem Gebiet. Von diesen Realitäten ausgehend — die kein Mensch guten Willens von hier oder aus dem Ausland leugnen kann —, stellen wir in den Mittelpunkt unserer Bemühungen die patriotische und revolutionäre Erziehung für die nachdrückliche Beteiligung aller Werktätigen an der Durchführung des Parteiprogramms.

Der Redner sagte, dass die grosse Mehrheit der Werktätigen deutscher Nationalität aktive und bewusste Kämpfer dieser grossen Front des Kampfes für die Beschleunigung der ökonomisch-sozialen Entwicklung sind, für die Hebung unseres gemeinsamen Vaterlandes, des sozialistischen Rumäniens, auf die höchsten Gipfel der Zivilisation und des Fortschritts, und betonte, dass in der politisch-erzieherischen Tätigkeit zur Heranbildung des neuen Menschen und vor allem bei der patriotischen Erziehung nicht alles getan wurde, um die Theorien einiger ausländischer Publikationen zu widerlegen, die unsere Erfolge entstellt darstellen, die die Apologie der kapitalistischen Lebensweise und der Konsumgesellschaft betreiben, den Kosmopolitismus und nationalen Nihilismus propagieren oder es versuchen, die Idee zu akkreditieren, dass die Existenz der Deutschen in Rumänien gefährdet ist - wie das mit viel Eifer das in München erscheinende Blatt der Landsmannschaften der Siebenbürger Sachsen „Siebenbürgische Zeitung“ tut, das versucht, auf solche Weise die jahrhundertelange Brüderlichkeit zwischen dem rumänischen Volk und der deutschen Nationalität zu untergraben. Wir lehnen von den Positionen unserer Partei entschieden alle kosmopolitischen oder nationalistischen Ideen und Bekundungen ab, sagte der Redner, woher immer sie auch kommen. Wir erachten dies nach wie vor als notwendig, um so mehr, weil die Tatsache bekannt ist, dass es noch einige Menschen gibt, die von, der ausländischen Propaganda angehalten werden, ihr Vaterland zu verlassen. Ich beziehe mich hier nicht auf die Familienzusammenführung, die in unserem Land lange vor der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki gelöst wurde, sondern auf diejenigen, die einer leichten Lebensart nachlaufen und es nicht verstanden haben, dass das Abenteuer des Wegziehens auch dem Verrat an ihren Verwandten und Freunden, an ihren Ahnen und Urahnen gleichzusetzen ist, die auf diesem Boden dafür gearbeitet und gekämpft haben, damit ihre heutigen Nachkommen immer höhere Stufen des Fortschritts erreichen, ich beziehe mich auf jene, die nicht verstanden haben, dass das Volk und das Land, in das sie ziehen, ihnen zwar ein Unterkommen gewähren können - weil sie an der Abwerbung bereits ausgebildeter Arbeitskräfte interessiert sind -, ihnen aber niemals Vertrauen und Herzlichkeit entgegenbringen werden. (Hervorhebungen W.T.)


NW, 30. Jg., Nr. 8967, 16. März 1978, S. 2

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[1978. Cuvîntarea tovarăşul Nicolae Ceauşescu la Plenara comună a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană]


Cuvîntarea tovarăşul Nicolae Ceauşescu la Plenara comună a consiliilor oamenilor muncii de naţionalitate maghiară şi germană

[...]

După cum se ştie, întotdeauna Partidul Comunist Român a luptat împotriva oricăror discriminări naţionale, a rasismului, antisemitismului, naţionalismului şi şovinismului de orice fel, pentru deplina egalitate în drepturi între toţi oamenii muncii, între toţi cetăţenii patriei noastre.

[...]

p. 1

Cunoaşteţi bine că, faţă de greşelile, denaturările şi ilegalităţile din trecut, partidul nostru a luat atitudine fermă, în ce priveşte populaţia de origine germană, la un moment dat, imediat în anii de după război, s-au comis abateri destul de grave, dar noi am trecut de mult la lichidarea lor completă, la îndreptarea greşelilor şi înlăturarea consecinţelor acestora. Aşa am procedat, în general, faţă de încălcările legalităţii care s-au produs, la un moment dat, în ţara noastră. In conformitate cu hotărârile Congreselor al IX-lea, al X- lea şi al XI-lea, ale plenarelor Comitetului nostru Central, cu legile ţării, am acţionat şi acţionăm ferm pentru a înlătura orice abuzuri, orice ilegalităţi, pentru a aşeza la baza relaţiilor sociale norme şi legi clare, obligatorii pentru toată lumea, care reglementează atît drepturile, cît şi îndatoririle tuturor cetăţenilor ţării. Sîntem ferm hotărîţi să asigurăm înfăptuirea neabătută a prevederilor Constituţiei, a legilor ţării, a hotărîrilor congreselor şi ale Comitetului Central al partidului, asigurând dezvoltarea democratică a societăţii, întărirea legalităţii socialiste în patria noastră. (Aplauze puternice).
[...]
Am vorbit şi în alte împrejurări despre faptul că soluţionînd în mod corespunzător problemele de ordin umanitar, în conformitate cu principiile societăţii noastre, nu vom încuraja în nici un fel unele tendinţe şi, mai cu seamă, activitatea desfăşurată din afară pentru a amăgi şi determina pe unii cetăţeni români de naţionalitate germană sau de altă naţionalitate, inclusiv de naţionalitate română, să-şi părăsească patria cu speranţa deşartă de a găsi aiurea un loc mai cald, de a trăi mai uşor. Intr-adevăr, asemenea îndemnuri din afară nu au nimic comun cu principiile umanitare, cu atît mai puţin cu umanismul nostru revoluţionar; ele sînt îndreptate împotriva personalităţii şi intereselor acelora cărora le sînt adresate. Trebuie să demascăm şi să respingem cu fermitate această activitate a cercurilor reacţionare, a presei şi posturilor de radio străine! Locul cetăţenilor patriei noastre nu este nicăieri în altă parte — chiar dacă la un moment dat ar găsi undeva o viaţă mai uşoară — ci aici, unde s-au născut, unde au trăit părinţii şi strămoşii lor şi unde, prin munca şi lupta unită, se edifică o orînduire nouă, care prin tot ceea ce realizează se dovedeşte superioară oricărei orînduiri bazate pe exploatare şi asuprire. (Aplauze puternice, îndelungate).

Nu trebuie să uităm nici un moment că trăim într-o etapă de profunde transformări, de luptă încordată, în care apar şi greutăţi, apar şi multe probleme noi - şi toate acestea cer să te orientezi pentru a merge pe calea dreaptă spre victorie. Din păcate, ca în orice luptă, se mai găsesc şi şovăielnici, şi unii care nu pot ţine pasul cu ritmul nou, revoluţionar. Mai sînt unii - ce-i drept puţini - care încearcă să-şi ascundă neputinţa, laşitatea şi, cîteodată, de ce să n-o spunem, necinstea, părăsind, ca să mă exprim într-un limbaj militar, coloana în marş, retrăgîndu-se sau rămînînd în urmă, clevetind în fel şi chip pe cei care continuă marşul triumfător înainte. Unii dintre aceştia apleacă urechea la tot felul de calomnii şi promisiuni ale unor cercuri din afară. Pentru că, din păcate, se mai găsesc elemente slabe din fire sau descompuse moral care, pentru doi galbeni sau doi arginţi, pentru un blid de linte sau de gulaş, se pun în serviciul cercurilor străine. Asemenea oameni au existat întotdeauna - de toate naţionalităţile - şi se vor mai găsi desigur şi în viitor, din păcate. Procesul de cizelare, de formare a conştiinţei revoluţionare a omului nou este un proces de lungă durată şi se pare că unii - ca să folosesc un limbaj medical, de data aceasta - rămîn imuni, sînt prea intoxicaţi de tarele trecutului, de concepţiile retrograde, şi nu pot sau nu vor să înţeleagă, nu se lasă să fie ajutaţi să înţeleagă noile realităţi. Pînă la urmă, fie că vor, fie că nu, aceştia ajung în braţele cercurilor celor mai reacţionare din străinătate. Este evident că asemenea oameni
- fie că sínt români, maghiari, germani sau de altă naţionalitate - nu au nimic comun cu societatea noastră, cu idealurile noastre sociale. Pe şovăielnici trebuie să-i ajutăm; chiar şi pe cei ce rămîn în urmă să-i sprijinim să meargă în ritmul în care pot; dar pe cei care trec de-a dreptul în tabăra duşmană să-i tratăm cu tot dispreţul pe care îl merită! 
(Aplauze puternice).
[...]
In legătură cu aceasta, consider necesar ca presa şi radioteleviziunea, atît în limba română, cît şi în limbile maghiară şi germană, să aibă un rol mai activ în activitatea politico-educativă de combatere a concepţiilor retrograde, de formare a omului nou, constructor al socialismului. Insist, de asemenea, încă o dată asupra rolului important pe care trebuie să-l joace literatura şi arta, activitatea cultural-artistică, asigurînd condiţiile ca aceasta să se poată desfăşura în mod corespunzător şi în limbile naţionalităţilor. Insist, în acelaşi timp, asupra necesităţii de a asigura împletirea strînsă a acestor activităţi, într-un şuvoi unic, în cadrul Festivalului „Cîntarea României“. Indiferent de limba care se vorbeşte, activitatea politică, culturală, educativă trebuie să se desfăşoare într-o limbă unică — aceea a materialismului dialectic şi istoric, a socialismului ştiinţific, a Programului partidului nostru, care este expresia marxism-leninismului creator în România. (Aplauze puternice).
p. 3

(Sublinieri - W.T.)

Scînteia, anul XLVII, nr. 11063, 16 martie 1978, pp. 1-2, 3; aici: p. 3

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[1978. Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu auf dem Gemeinsamen Plenum der Räte der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität. Auszüge]

Rede des Genossen Nicolae Ceauşescu
auf dem Gemeinsamen Plenum der Räte der Werktätigen ungarischer und deutscher Nationalität

[...] Bekanntlich kämpfte die Rumänische Kommunistische Partei stets gegen jedwelche nationalen Diskriminierungen, gegen Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Chauvinismus jeder Art, für völlige Gleichberechtigung zwischen allen Werktätigen, zwischen allen Bürgern unseres Vaterlandes. [...] Es ist Ihnen wohlbekannt, dass unsere Partei zu den Fehlern, den Entartungen und Ungesetzlichkeiten der Vergangenheit entschieden Stellung genommen hat. Was die Bevölkerung deutscher Abstammung anbetrifft, wurden unmittelbar in den Jahren nach dem Krieg genug schwere Verstösse begangen, doch sind wir seit langem zu ihrer vollständigen Überwindung, zur Wiedergutmachung der Fehler und zur Beseitigung ihrer Folgen übergegangen. So sind wir im allgemeinen gegen die Verletzungen der Gesetzlichkeit vorgegangen, zu denen es zu einem gegebenen Zeitpunkt in unserem Lande gekommen ist. Im Einklang mit den Beschlüssen des IX., des X. und des XI. Parteitags, der Plenartagungen unseres Zentralkomitees, mit den Gesetzen des Landes handelten und handeln wir entschlossen, um jeden Missbrauch, jede Ungesetzlichkeit auszuschalten und um die sozialen Beziehungen auf klare Normen und Gesetze zu gründen, die für alle verpflichtend sind und die sowohl die Rechte als auch die Verpflichtungen aller Bürger des Landes regeln. Wir sind fest entschlossen, die unbeirrte Erfüllung der Bestimmungen der Verfassung, der Gesetze des Landes, der Beschlüsse der Parteitage und des Zentralkomitees der Partei zu gewährleisten und so die demokratische Entwicklung der Gesellschaft, die Festigung der sozialistischen Gesetzlichkeit in unserem Vaterland zu sichern. (Starker Beifall.) (S. 3)
[...]
Ich habe auch bei anderen Gelegenheiten darüber gesprochen, dass wir, indem wir in entsprechender Weise die humanitären Probleme im Einklang mit den Prinzipien unserer Gesellschaft lösen, in keiner Weise einige Tendenzen und vor allem die im Ausland entfaltete Tätigkeit ermutigen werden, um einige rumänische Staatsbürger deutscher Nationalität oder anderer Nationalität, einschliesslich rumänischer Nationalität, zu betören und zu veranlassen, ihr Vaterland in der eitlen Hoffnung zu verlassen, anderswo ein wärmeres Plätzchen zu finden und leichter zu leben. Solche Aufforderungen von auswärts haben tatsächlich nichts mit den humanitären Prinzipien und um so weniger mit unserem revolutionären Humanismus gemein. Sie wenden sich gegen die Persönlichkeit und die Interessen jener, an die sie gerichtet sind. Wir müssen entschlossen diese Tätigkeit der reaktionären Kreise, der ausländischen Presse und Rundfunksender entlarven und ablehnen! Der Platz der Bürger unseres Vaterlandes ist an keinem anderen Ort - auch wenn sie zu einem gegebenen Zeitpunkt irgendwo ein leichteres Leben finden würden - als hier, wo sie geboren wurden, wo ihre Eltern und Vorfahren gelebt haben und wo durch das vereinte Schaffen und den vereinten Kampf eine neue Ordnung errichtet wird, die durch alles, was sie verwirklicht, sich jeder auf Ausbeutung und Unterdrückung beruhenden Ordnung als überlegen erweist. (Starker, langanhaltender Beifall.)
Wir dürfen keinen Augenblick vergessen, dass wir in einer Etappe der tiefgreifenden Umgestaltungen, des angespannten Kampfes leben, in der auch Schwierigkeiten und viele neue Probleme auftreten - und all das macht es notwendig, sich zu orientieren, um auf dem geraden Weg zum Sieg zu gehen. Leider finden sich, wie in jedem Kampf, auch Wankelmütige wie auch solche, die mit dem neuen revolutionären Rhythmus nicht Schritt halten können. Es gibt noch einige - allerdings sind es wenige -, die versuchen, ihr Unvermögen, ihre Feigheit und manchmal, warum sollen wir es nicht sagen, ihre Unehrlichkeit zu verbergen, indem sie, um einen militärischen Ausdruck zu gebrauchen, die Marschkolonne verlassen, sich zurückziehen oder zurückbleiben und in jeder Weise jene verleumden, die den Siegesmarsch fortsetzen. Einige von ihnen schenken jeder Art von Verleumdungen und Versprechungen auswärtiger Kreise Gehör. Weil sich leider noch willenlose oder moralisch zersetzte Elemente finden, die um zwei Goldstücke oder zwei Silberlinge, für ein Linsengericht oder einen Teller Gulasch in den Dienst ausländischer Kreise treten. Solche Menschen - jeglicher Nationalität -hat es immer gegeben, und es werden sich leider auch in Zukunft gewiss welche finden. Der Prozess des Herausbildens mit allen Feinheiten des revolutionären Bewusstseins des neuen Menschen ist ein langfristiger Prozess, und es scheint, dass einige - um mich diesmal eines medizinischen Ausdrucks zu bedienen - immun bleiben, von den Lastern der Vergangenheit, von den rückschrittlichen Anschauungen zu vergiftet sind und nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können und sich nicht helfen lassen, die neuen Gegebenheiten zu begreifen. Letzten Endes gelangen diese, ob sie es wollen oder nicht, in die Arme der reaktionärsten Kreise des Auslands. Es liegt auf der Hand, dass solche Menschen - seien sie Rumänen, Ungarn, Deutsche oder Angehörige andere Nationalitäten - nichts mit unserer Gesellschaft, mit unseren sozialen Idealen gemein haben. Den Zaudernden müssen wir helfen; auch jene, die Zurückbleiben, sollen wir unterstützen, damit sie in ihrem Rhythmus vorankommen: jene aber, die geradewegs in das feindliche Lager überlaufen, sollen wir mit der ganzen Verachtung behandeln, die sie verdienen! (Starker Beifall.)
[...]
Damit im Zusammenhang betrachte ich es als notwendig, dass die Presse, der Rundfunk und das Fernsehen in rumänischer Sprache wie auch in ungarischer und deutscher Sprache eine aktivere Rolle haben müssen bei der politisch-erzieherischen Tätigkeit zur Bekämpfung rückschrittlicher Anschauungen, zur Heranbildung des neuen Menschen, des Erbauers des Sozialismus. Ich betone noch einmal die wichtige Rolle, die die Literatur und Kunst, die kulturell-künstlerische Tätigkeit erfüllen müssen, indem Bedingungen gesichert werden, dass diese sich auch in den Sprachen der Nationalitäten entsprechend entfalten können. Ich unterstreiche gleichzeitig die Notwendigkeit, eine enge Verschmelzung dieser Tätigkeiten zu einem einzigen Strom im Rahmen des Festivals „Cîntarea României“ zu gewährleisten. Ungeachtet der Sprache, in der gesprochen wird, muss die politische, erzieherische, kulturelle Tätigkeit sich in einer einheitlichen Sprache entfalten, in der Sprache des dialektischen und historischen Materialismus, des wissenschaftlichen Sozialismus, des Programms unserer Partei, das ein Ausdruck des schöpferischen Marxismus-Leninismus in Rumänien ist. (Starker Beifall.) (S. 4)

(Hervorhebungen - W.T.)

NW, 30. Jg., Nr. 8968, 17. März 1978, S. 1, 3-4

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[15. August 1978. „Virgil”, Redakteur der in Kronstadt erscheinenden Wochenschrift „Karpatenrundschau”, Securitatemitarbeiter seit 1975, erhält anlässlich einer Auslandsreise den Auftrag, bestimmte Personen und Kreise in der Bundesrepublik zu beeinflussen und gleichzeitig auch bestimmte Informationen zu sammeln]

[15 august 1978. Cu ocazia unei călătorii în Occident, „Virgil”, redactor al săptămînalului „Karpatenrundschau” din Braşov, colaborator al Securităţii din 1975, primeşte sarcina de a influenţa mai multe persoane şi cercuri din R. F. Germania şi de a culege anumite informaţii.] 



ACNSAS, D 13381, vol. 11, ff. 385-386
(Geschwärzt von / anonimizat de: Halbjahresschrift - hjs-online.)



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[1978. Adrian Păunescu: Blestem trădătorului / Fluch dem Verräter]

Blestem trădătorului

Adrian Păunescu

Spion, parazit, fariseu 
Primeşte, conştiinţă de cîrpă, 
Mînia poporului meu 
Şi-a patriei salvă de scîrbă.

Nâpircă eşti, iată, nu om, 
Călău cu suflare amară, 
Păduche de Pace, pardon,
Te scuipă o mamă din ţară.

Să-ţi fie mormîntul de cîlţi 
Şi-a gurei salivă turbată 
Să-ţi cadă-n plămîni, cînd asculţi
Că om te născuseşi odată.

În pat, ca să dormi, cînd ajungi 
S-auzi zvon de gratii în oase, 
Să-ţi joace, pe inimă, ciungi 
Şi gura a beci să-ţi miroase.

Copiii cînd fi-ţi-vor mai mari 
Şi nuntă avea-vor, nătîngă,
Să mesteci, la masă, dolari,
Şi ochii valută să-ţi plîngă.

Să-ţi tîngui cadavrul prin ani, 
Cu mîna întinsă sub stele,
Să dormi într-o casă de bani, 
Să ai microfoane-n măsele.

Să fii totdeauna rănit
(Nici mort şi nici viu niciodată),
Scîrbos mărunţiş zornăit,
Ca rest să fii dat, la vreo plată.

Să treci elegant ca un domn, 
Cu-un şarpe în ţeava spinării 
Strămoşii să-ţi strige din somn: 
„Blestem, trădătorului ţării!“

Pe mlaştini şi smîrc să te coci, 
Din unghii de mort să bei apă,
Şi lins de ţînţarii atroci,
Moluşte din tine să-nceapă.

Şi tu feţe-feţe cu bis 
Canalie între coteţe 
Să fii condamnat de abis 
De-a fi răşchirat între feţe.

Cu ochii să faci suferinzi,
Bolnav de coşmarul pe viaţă 
Că sîngele mamei ţi-l vinzi 
Pe o sondă de whisky cu ghiaţă.

Flacăra, anul XXVII, nr. 35 (1212), 31 august 1978, p. 5


(*)  Poezie scrisă după fuga în Occident a generalului de Securitate I. M. Pacepa / Das Gedicht entstand, nachdem der Securitategeneral  Pacepa sich im Westen abgesetzt hatte

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[15. September 1978. Würdigung des rumäniendeutschen „Artamanen” Richard Langer (geb. 23.9. 1903 - gest. 21.9. 1989) , in der SbZ anlässlich seines 75. Geburtstags, wobei die Hervorhebung der Teilnahme dieses Nazis an der so genannten „Fallschirmaktion” unterschwellig als bewundernswerte Heldentat verstanden werden könnte. Über sein Engagement in der völkischen Artamanenbewegung siehe: Johann Böhm, „Die Artamanen in Siebenbürgen“ (II), in: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte und Politik, 16. Jg., Nr. 2, 2004, S. 60-70.] 

[15 septembrie 1978. Nazistul şi activistul naţionalist din cadrul mişcării artamanilor, Richard Langer, n. 23.9. 1903, omagiat în SbZ cu prilejul împlinirii vîrstei de 75 de ani. Langer a făcut parte din grupul paraşutiştilor nazişti şi legionari care a încercat să organizeze în spatele frontului rezistenţa armată contra sovieticilor - după răsturnarea dictaturii fasciste a lui Antonescu, la 23 august 1944.]

SbZ, Folge 14, 15. 9. 1978, S. 5.






[15. November 1989. Nekrolog Richard Langer]

[15 noiembrie 1989. Necrolog Richard Langer]

SbZ, Folge 18, 15. 11. 1989, S. 4

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[1943: Richard Langer, Unser Großeinsatz im totalen Krieg]




SodT, So, 14. Februar 1943 S. 1-2



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[30. Juni 1990. Würdigung von Helmut Roth, geb. 4.6. 1920 in Deutschtekes / Ticuşu, anlässlich seines 70. Geburtstages. Roth beteiligte sich Ende 1944 Anfang 1945 zusammen mit mehreren rumäniendeutschen Nazis – Willi Depner, Gerhard Albrich, Andreas Schmidt, Walter May, Richard Langer, Horst Witting, Sepp Komanschek, Matz Stein, Hans Bloser, Georg Kühn, Oswald Schuster u.a. - sowie faschistischen Legionären an der so genannten „Fallschirmaktion” hinter der Frontlinie. Roth wanderte 1970 aus und arbeitete danach als Zahnarzt ohne Diplom in Drabenderhöhe und gleichzeitig als Auslandsagent der Securitate unter den Decknamen „Pascu”, „Theo 10”, „Alin”. „Die Praxis im Haus Nösner Land 31 wird von Zahnarzt Helmut Roth, einem Siebenbürger aus Mediasch, geführt. Roth ist seit 18 Jahren Zahnarzt und kam nach seiner Aussiedlung aus Siebenbürgen vor zwei Jahren auf Empfehlung von Arbeits- und Sozialminister Werner Figgen nach Drabenderhöhe. Die Niederlassung des Zahnarztes wurde insbesondere durch die Unterstützung und Mithilfe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, der Oberbergischen GmbH und der Spadaka Drabenderhöhe möglich”, berichtete die SbZ 1974 - cf. „Drabenderhöhe”, in: SbZ, 15.10. 1974, S. 4. 1988 wurde Roth Vorsitzender der Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins (DAV). In dieser Eigenschaft beteiligte er sich 1990 in der rumänischen Botschaft in Bonn an den Feierlichkeiten anlässlich des rumänischen Nationalfeiertags – cf. SbZ, „Rumänen feierten Staatsfeiertag”, in: SbZ, 15.12. 1990, S. 2.  Den Vorsitz gab er 1994 auf, Günter Volkmer, der Zweite Vorsitzende, übernahm die geschäftsführenden
Aufgaben – cf. SbZ, 31.3. 1994, S. 13. Siehe auch: Kurt Franchy, „Verzicht zu Gunsten des Hilfskomitees. Zahnarzt Helmut Roth (80) überlässt dem HIKO seine Geburtstagsgeschenke”, in: SbZ, 31.7. 2000, S. 14. Zu Roth u.a. Fallschirmspringern siehe u.a. ACNSAS, SIE 2732, vol. 7, Bl. 163.]

[30 iunie 1990. Omagierea lui Helmut Roth, n. 4. 6. 1920 in Ticuşu, în apropiere de Braşov, cu ocazia împlinirii vîrstei de 70 de ani. După 23 august 1944, Roth a fost paraşutat alături de nazişti germani şi legionari români în spatele frontului cu scopul de a organiza acţiuni de sabotaj şi de rezistenţă. Roth a emigrat în 1970 în RFG unde a lucrat ca dentist fără diplomă şi ca agent al Securităţii, purtînd mai multe nume conspirative: „Pascu”, „Theo 10”, „Alin”.]

SbZ, 30.6. 1990, S. 9


















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Nazişti, deveniţi agenţi ai serviciilor secrete estice (2). Cazul Helmut Roth, fost nazist din România, agent al Securităţii care îi confecţionează o falsă diplomă de dentist, trimis în Germania, RFE, 21.7. 2023

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[31. Januar 2010. Informant der Securitate?]


SbZ, 60. Jg., Nr. 2, 31. Januar 2010, S. 4

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Nachtrag zur Online-Tagung vom 23. & 24. September 2021

Vertriebenenorganisationen und -funktionäre im Blick der sozialistischen Staaten des östlichen Europas (1949–1989)

Hervorzuheben wäre der Beitrag von Virgiliu Ţârău, der die Akte von Paul Philippi („Walter”, dosar personal 5353) auswertete und weniger oder kaum bekannte Aspekte zur Biografie des ehemaligen Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) vorstellte. 


Powerpointpräsentation von Virgiliu Ţârău (Auszüge)

Zu den von den kommunistischen Behörden im Westen gegründeten Organisationen und Vereinen, in denen Philippi mitgewirkt hatte, wäre auch die Internationale Kulturvereingung der rumänischen Ethnie (Asociaţia Culturală Internaţională a Etniei Române – ACIER) zu erwähnen. Sie war ein Produkt der Geheimpolizei Securitate. 
Die Vereinigung entstand am 6. September 1983 in Wien, im Zusammenhang mit einer unter dem völkisch-protochronistischen Titel, „Die Rumänen – die Verteidiger Europas“, von der Securitate eingefädelten Tagung. 
Dem Exekutivbüro der ACIER gehörte auch der rumäniendeutsche Historiker Adolf Armbruster an, dessen Arbeiten die umstrittene, unter Ceauşescu kanonisierte Kontinuitätstheorie untermauerten. Ebenso weitere, als rumänienfreundliche Influencer eingestufte Personen wie: Constantin Michael Titus, Nicholas Nagy Talavera, Dinu Adameşteanu, Corneliu Dima-Drăgan (als Generalsekretär), die Spionin Antoanetta Northaux (Antoaneta Manole, „Teodorescu“, „Tony“). Im Hintergrund unterstützte diese  Organisation der in Italien lebende Multimillionär, „Thrakologe“ und Ion-Antonescu-Verehrer, Iosif Constantin Drăgan.  Die von ihm im Westen finanzierten Publikationen spielten eine Schlüsselrolle in der Verbreitung eines positiven Rumänienbildes.
Angesprochen auf eventuelle Kontakte zur Securitate, erklärte Paul Philippi 2013 in einem ADZ-Interview: 

Hannelore BaierGemunkelt wurde – und auch lanciert – dass Ihre Rückkehr ins Land durch eine Verpflichtungserklärung Ihrerseits bei einem rumänischen Sicherheitsdienst ermöglicht wurde.

Paul Philippi: Auch diese Vermutung kann man begreifen und nicht behindern. Freie Erfindung steht jedem offen. Andere haben das Gegenteil vermutet: Ich sei als westlicher Spion eingeschleust worden. Beides ist unzutreffend. Vielleicht sollten Sie Stefan Sienerth bitten, sich meine Securitate-Akten vorzunehmen, so lang ich noch am Leben bin. 

„Theologe, um Dorfpfarrer zu werden. ADZ-Interview mit dem Theologen, Historiker und Politiker Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Philippi“ (II), ADZ, 12.12. 2013 

ACNSAS, R 137794, vol. 1, Bl. 40


PS: Einige Hinweise auf die nachrichtendienstliche Mitwirkung des ehemaligen Kurators der Evangelischen Kirche aus Kronstadt/Braşov, Otmar Richter (1908-1987), 

(ab März 1957 aktiv unter den Decknamen „Dima Nicolae“, „N. Dima“ „Dumitrescu“, „Dumitrescu Victor“ – hier während einer Geheimaktion, getarnt als uniformierter Securitateoffizier)

 im Rahmen mehrerer erfolgreicher Operationen,

in: „Dumitrescu“ & „Breban“ unterwegs als Einflussagenten / „Dumitrescu“ & „Breban“ în misiuni de intoxicare - ca agenţi de influenţă, Halbjahresschrift-hjs-online, 16.3. 2011.  

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[7. / 8. 5. 2024. Acţiunile regimului ceauşist contra emigrării etnicilor germani (I), RFI, 7.5. 2024; (II)  RFI, 9. 5. 2024] 

Acţiunile regimului ceauşist contra emigrării etnicilor germani (I)

Berlin - În anii 1970, regimul lui Nicolae Ceauşescu a declanşat o amplă campanie de propagandă cu scopul de a stopa exodul populaţiei minoritare germane din România. În această campanie au fost implicaţi organele de partid şi de stat, reprezentanţi ai Bisericii Evanghelice, cît şi agenţi interni şi externi, coordonaţi de poliţia politică. În prima parte a acestei corespondenţe se prezintă cîteva aspecte ale propagandei publice, iar în partea a doua cîteva acţiuni informativ-operative dirijate de către Securitate. 

William Totok

 Cuvîntarea lui Nicolae Ceauşescu rostită în iulie 1971 la „consfătuirea de lucru a activului de partid din domeniul ideologiei şi al activităţii politice şi cultural-educative” a fost interpretată ca un act eclectic. S-a susţinut că Ceauşescu s-ar fi inspirat din Revoluţia Culturală maoistă din China. Această explicaţie unilaterală a aşa numitelor „teze din iulie”, expuse de liderul român, face abstracţie de faptul că revenirea asupra unor elemente ale politicii culturale dogmatice staliniste corespundea convingerilor lui Ceauşescu, socializat într-un mediu schematic-autoritar.

Stalinism fără Stalin

Semnale ale renaşterii stalinismului fără Stalin cuprindea deja decretul (153), din primăvara anului 1970, îndreptat contra aşa-zisului parazitism social. Decretul marca o schimbare a politicii interne în ceea ce priveşte combaterea deghizată a opoziţiei şi a impunerii tezei că în România ceauşistă nu mai există deţinuţi politici. Revenirea la practici care aminteau de „obsedantul deceniu” (Marin Preda), descrise în publicistica exilului românesc drept „minirevoluţie culturală”, a îngrijorat mai ales elita artistic-literară care a ignorat sau nu a remarcat dimensiunea naţionalistă a noului curs promovat de regimul ceauşist.

Minorităţile naţionale care, pînă în 1971, au profitat de relativa liberalizare, resimţită după venirea la putere a lui Ceauşescu în 1965, au receptat „tezele din iulie” şi ca o ofensivă contra identităţii lor etnice şi culturale.

Omogenizarea societăţii

Pasajul camuflat în formule retorice, inspirate din limbajul de lemn al anilor 1950, în care Ceauşescu vorbea despre procesul continuu de „omogenizare” a societăţii „în toate domeniile de activitate”, a fost perceput ca un semnal de alarmă şi începutul procesului de uniformizare naţională. Primele măsuri în direcţia omogenizării etnice s-au cristalizat în cursul anului 1971 cînd în presa „naţionalităţilor conlocuitoare” s-a interzis folosirea toponimelor în limba maternă a populaţiei minoritare. Astfel, pe prima pagină a ziarelor minorităţii maghiare şi germane, „Előre” (cf. 26. / 27. X. 1971) şi „Neuer Weg” (27./ 28. X. 1971), numele localităţii în care apăreau publicaţiile amintite trebuia înlocuit cu cel românesc. Astfel, toponimul „Bukarest” devenea Bucureşti. Săptămînalul „Hermannstädter Zeitung” (cf. 22. X. 1971 / 29. X. 1971) din Sibiu trebuia să-şi schimbe numele în „Die Woche” [Săptămîna], fiindcă toponimul german Hermannstadt era proscris. Această măsură, percepută ca un abuz din partea autorităţilor naţionalist-ceauşiste, s-a manifestat în presa minoritară prin încercări abile de ocolire a directivei lingvistice care trebuia respectată pînă la sfîrşitul epocii Ceauşescu. (A se vedea denunţul unui colaborator al Securităţii, din 1974, în care acesta descrie cum se ocoleşte în publicistica germană din România interdicţia de a folosi toponimele în germană, înlocuindu-se, de exemplu, numele de Kronstadt – Braşov - cu Zinnenstadt – adică oraşul de sub Tîmpa – şi numele de Sibiu prin Zibinstadt, adică oraşul de pe Cibin, aici şi aici.)

În contextul creşterii presiunilor de omogenizare prin românizare, aparatul de propagandă încerca să contracareze nemulţumirile care în cazul minorităţii germane s-au manifestat şi prin amplificarea dorinţei de plecare definitivă din România.

Un rol special îi revenea şi Securităţii care prin acţiuni informativ-operative secrete căuta să stopeze tendinţele de emigrare, denumite în limbajul poliţiei politice „fenomen evazionist”.

În cîteva cuvîntări programatice, a abordat Ceauşescu emigrarea germanilor, încercînd s-o contrabalanseze prin piruete retorice naţionaliste, anatemizări belicoase şi ameninţări directe. Anul 1977 a constituit punctul culminant al campaniei contra dorinţei de expatriere a germanilor. La „consfătuirea pe ţară a unităţilor de control al oamenilor muncii”, din februarie 1977, Ceauşescu susţinea că există guverne şi „cercuri reacţionare” care sprijină „elemente declasate, trădătoare de ţară”, dornice să plece în altă ţară „pentru a găsi în altă parte un loc mai cald”. Într-o lungă cuvîntare, liderul de la Bucureşti a citat atunci o poezie a „poetului patriot Vasile Alecsandri”, „Moldova în 1857”, în care sînt înfieraţi „cruzii vînzători” de ţară.

O reacţie polemică la cuvîntarea lui Ceauşescu a fost publicată în ziarul strămutaţilor saşi din Germania („Siebenbürgische Zeitung”, 15. 8. 1977) sub forma unei scrisori anonime în care e reprodusă poezia recitată de Ceauşescu, fără a se preciza că Alecsandri este autorul textului. Riposta vehementă se explică şi prin faptul că în timpul campaniei de propagandă declanşată la Bucureşti se lansau atacuri contra unor grupuri ale strămutaţilor care sprijineau tendinţele de emigrare, opunîndu-se altor grupuri exilate care susţineau teza că locul minorităţii germane este în România. În acţiunile contra emigrării, regimul şi Securitatea mizau pe acest ultim grup.

Unii membri ai acestui grup au fost instrumentalizaţi şi folosiţi activi în campania de combatere a emigrării. Cîţiva au acceptat să lucreze ca agenţi şi să răspîndească în străinătate o imagine pozitivă a regimului dictatorial ceauşist.

Pe o poziţie anti-migraţionistă s-a situat şi Biserica Evanghelică din România care împărtăşea părerea regimului şi se opunea plecărilor. Astfel, biserica s-a concentrat asupra conservării instituţiei eclesiastice, neglijînd conştient respectarea dreptului la libera circulaţie a oamenilor. 

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Acţiunile regimului ceauşist contra emigrării etnicilor germani (II)



După ce, în 1977, însuşi Nicolae Ceauşescu a dat semnalul pentru combatarea tendinţei de emigrare a minorităţii germane din România, presa obedientă şi uniformizată a început o amplă campanie de propagandă. În ziarele centrale şi locale au apărut nenumărat articole semnate de activişti de partid, de publicişti, istorici şi oameni de cultură în care un loc central îl ocupau ideile expuse de „îndrumătorul principal”, precum era numit Ceauşescu în documentele secrete ale Securităţii.

„Orbirea, prostia, ademenirea criminală i-au împins pe unii să-şi trădeze ţara. Stafia „drepturilor omului“ [...] vrea să dezbine familii, să semene nelinişte”, declarînd, „cu o cinică neruşinare, încheiată misiunea naţionalităţii germane din România“, scria actorul şi poetul Christian Maurer în „Scînteia” (7.4. 1977). Într-o manieră similară a fost redactat şi articolul arhitectului Günther Schuller din Braşov, apărut în „Neuer Weg” (24.4. 1977), în care îi atacă pe cei din grupul strămatuţilor din Republica Federală care militau pentru respectarea dreptului de a emigra.

În spatele acestor polemici declanşate la vedere, Securitatea a pus la cale o acţiune prin care spera că va da campaniei un surplus de credibilitate. Poliţia politică miza pe grupul strămutaţilor germani care se opunea emigrării şi care, deseori, polemiza cu cei din grupul pro-emigrare. Nucleul dur al grupului anti-emigrare activa în cadrul „Cercului de studii cu privire la Transilvania” („Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde” - ASLK) din Heidelberg. O atenţie deosebită acorda Securitatea persoanelor influente din conducerea Cercului, folosind instrumentele specifice activităţii serviciilor secrete.

O reuniune româno-vestgermană - din 1977

In acest context s-a născut planul de a organiza în România o reuniune cu participarea unor membri ai Cercului amintit care susţineau politica restrictivă a lui Ceauşescu în legătură cu emigrarea germanilor din România. Aceştia erau de părere că rămînerea minorităţii în ţară prezintă singura garanţie pentru supravieţuirea culturii, tradiţiilor şi instituţiilor religioase ale etniei.

Ca instituţii partenere pentru organizarea reuniunii au fost alese Academia de Ştiinţe Sociale şi Politice şi Asociaţia „România” (care se ocupa de propaganda externă). Principalul sforar era Securitatea care şi-a mobilizat reţeaua informativă şi şi-a instruit agenţii care urmau să participe la colocviul intitulat: „Contribuţia Transilvaniei la luptele antiotomane“, programat să aibă loc în primele zile ale lunii august.

Agenţii „Vancea” şi „Ene” au jucat un rol cheie, avînd ca sarcină principală zădărnicirea unor evenuale devieri de la tema colocviului care trata un capitol istoric, mai degrabă, inofensiv. Tot aşa şi colaboratorii „Gruber”, „Kinn” şi „Rosario”. (Cf. „Plan de măsuri”, din 24.6. 1977, în: ACNSAS, SIE 36753, vol. 2, ff. 53-53v.)

„Vancea” şi „Ene” urmau să fie primiţi de însuşi Nicolae Ceauşescu, „în scopul sporirii prestigiului şi autorităţii acestora în faţa membrilor organizaţiilor pe care le conduc”.

(Întrevederea nu a mai avut loc, pentru că exact în perioada sesiunii a izbucnit greva minerilor din Valea Jiului care devenise problema prioritară a momentului.)

Alţi agenţi, prezenţi la colocviu, („Ion Ştefan”, „X-16”, „Aldea”, „Marta”, „Penu” şi „Keller”) erau îndrumaţi să culeagă date despre persoanele care vor veni la Sibiu şi să-i influenţeze în acţiunile lor de „promovare” a „intereselor R. S. România în ţările unde îşi desfăşoară activitatea.”

Cuvinte de laudă pentru „Ene”

Documentele păstrate în arhiva CNSAS oferă posibilitatea identificării unor colaboratori implicaţi în desfăşurarea colocviului de la Sibiu. Pe de altă parte, materialele conţin date semnificative în legătură cu activitatea de spionaj şi de intoxicare a opiniei publice din Occident. Primele informaţii vagi despre activitatea de agent a preşedintelului Cercului de studii din Heidelberg, Dr. Ernst Wagner (1921-1996) au apărut deja în 2010. Într-un articol din „Siebenbürgische Zeitung” (din 31. 1. 2010) se sugerează că un anumit document a ajuns în posesia Securităţii prin intermediul lui Wagner. Dosarul acestuia confirmă nu numai informaţia aproximativă din ziarul citat, ci dezvăluie şi întreaga dimensiune a cooperării istoricului, conspirat sub numele de „Ene”, în ceea ce priveşte disponibilitatea acestuia de a combate şi „elementele iredentiste”.

Precizăm, că pentru distragerea atenţiei de la amplificarea problemelor social-economice interne, regimul a iniţiat o campanie naţionalistă de combatere a aşa zisului iredentism maghiar. Atunci s-a apelat şi la sprijinul unor personalităţi, între care s-a aflat şi Ernst Wagner.

Pentru activitatea sa „în reţeaua externă ca sursă de influenţă”, Securitatea i-a facilitat lui „Ene” accesul la anumite documente pentru întocmirea unor lucrări istorice. Acesta a predat ofiţerului său de legătură una din aceste lucrări („Izvoare ale istoriei saşilor transilvăneni între 1191-1975”) care într-un raport a fost apreciată chiar de ministrul de interne, Teodor Coman, pentru că a fost „scrisă în spiritul istoriografiei româneşti” şi conţine o replică la adresa iredentismului. „Ultimul capitol”, scrie ministrul, „este consacrat problemei naţionale în ţara noastră, redîndu-se mai multe pasaje din legile şi decretele româneşti privind naţionalităţile, precum şi expunerile secretarului general al Partidului Comunist Român, tovarăşul Nicolae Ceauşescu, care cuprind referiri la drepturile şi libertăţile de care se bucură naţionalităţile conlocuitoare din R. S. România”. (ACNSAS, SIE 36753, vol. 1, ff. 128-128v).

Pentru meritele cercului pe care-l prezida, i-a fost înmînată lui Wagner placheta jubiliară „Centenarul Independenţei de stat a României 1877—1977“.

Distincţia, sublinia ziarul „România liberă” (5.8. 1977, p. 5) a fost „atribuită acestei societăţi, care, prin activitatea sa ştiinţifică şi culturală, aduce o meritorie contribuţie la cunoaşterea pe plan internaţional a trecutului istoric al poporului nostru, a valorilor sale materiale şi spirituale, ca şi la adîncirea relaţiilor de colaborare şi prietenie între Republica Socialistă România şi Republica Federală Germania.”

Pe data de 2 mai 1990, serviciul postcomunist ia decizia de închidere a dosarului personal al lui „Ene”, menţionînd lapidar că „nu mai prezintă interes pentru obiectivul muncii” (ibid., ff. 249-249v). 


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Erstellt 2. 7. 2021 - Aktualisiert ". 11. 5. 2024, 13:15 h







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